Tierische Gartenhelfer

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Die tierischen Helfer im heimischen Garten

Diese Tiere helfen Ihnen bei der natürlichen Schädlingsvernichtung

Für Gemüse-, Obst- und Blumengärten gilt gleichermaßen: die Freuden des Gartens wären noch größer, wären da nicht Schädlinge und Plagegeister, die dem gesunden Wachstum der jungen Pflanzen und Knospen mit ihrer Gefräßigkeit ein Ende setzen. Schädlingsbekämpfung ist deshalb für gelungene Gartenergebnisse oft eine Notwendigkeit. Doch nicht immer müssen Sie hierfür zu chemischen Vernichtungsmitteln greifen. Denn es gibt viele tierische Helfer, die Ihnen gerne bei der Beseitigung der Schädlinge behilflich sind. Die Grüner Holländer Gartencenter informieren Sie im Folgenden über die tierischen Gartenhelfer.

Igel

Igel sind der ideale Partner gegen den Schädling Nr. 1! Denn das Lieblingsessen jedes Igels sind Schnecken. Auch viele weitere kleinere Schädlinge stehen auf seinem Speiseplan.

Das sollten sie wissen:
Igel sind nachtaktiv, verstecken sich tagsüber und sind, sobald sie ausgewachsen und solange sie gesund sind, absolut selbständig in der Lage, Nahrung zu finden. Deshalb sollten Sie erwachsene und gesunde Tiere niemals füttern. Wenn Sie doch einen kranken Igel finden sollten, setzen Sie sich sofort mit einer Igelstation oder einem Tierarzt in Verbindung. Wenn Sie ihn zuhause aufnehmen möchten, sind Obst, Gemüse und Milchprodukte als Futter absolut tabu.
Bitte füttern Sie am besten nur Hunde- oder Katzenfutter, gekochtes Geflügelfleisch oder gebratenes Hackfleisch, denn der Igel ist ein reiner Fleischfresser. Igel halten übrigens Winterschlaf hierfür bevorzugen Sie, wie auch im übrigen Jahr ihr Nest, das sie gerne unter Dornengestrüpp, in Reisig- und Laubhaufen, in Hecken oder auch in Höhlen von Baumwurzeln bauen. Sie können Ihren Igeln dabei helfen, indem Sie Laubhaufen vor dem Winter nicht entfernen, sondern an geeigneten Stellen in Ihrem Garten liegen lassen.

Libellen und Marienkäfer

Libellen und Marienkäfer haben eine gemeinsame Leibspeise: Blattläuse. Alle Blattläuse ernähren sich von Pflanzensaft und schädigen durch ihren Appetit viele Pflanzen. Nach dem Blattlausbefall kommen oft Folgeschäden, wie Schimmelerkrankungen hinzu. Ausgewachsene Libellen und Marienkäferlarven bekämpfen dieses Problem nachhaltig und natürlich.

Das sollten Sie wissen:
Libellen sind ein Überbleibsel aus der Urzeit. Sie existierten schon in der Zeit der Dinosaurier. Die frühen Exemplare hatten eine Flügelspannweite bis zu 70 cm unsere heutigen Libellen sind 5 bis 8 cm lang und ihre Flügelspannweite beträgt bis zu 11 cm.
Es gibt weltweit 3.700 Arten der Libelle und 100 davon leben auch in Europa. Libellen sind übrigens keine Gefahr für den Menschen sie übertragen weder Krankheiten, noch sind sie giftig. Marienkäfer kennt jedes Kind. Die sehr gut flugfähigen Käfer sind aufgrund ihres charakteristischen Aussehens sehr beliebt. Doch wer immer noch glaubt, die symmetrisch auf den roten Flügeln angeordneten Punkte geben Aufschluss über das Alter eines Marienkäfers, der irrt gewaltig: Die Punkte zeigen lediglich, zu welcher der unzähligen Unterarten ein Marienkäfer gehört.

Kröten und Frösche

Mit nur einem Zungenschlag beseitigen sie Nacktschnecken, Insekten und Asseln Frösche und Kröten machen Schädlingen gerne den Garaus.

Das sollten Sie wissen:
Kröten gehören zwar offiziell zur Gattung der Froschlurche. Doch sie unterscheiden sich in vielen Punkten von den verwandten Fröschen. Rein optisch lassen sie sich gut durch ihre Haut unterscheiden: Die Haut von Kröten ist ziemlich trocken, ledrig und oft mit Warzen und Beulen bedeckt; bei Fröschen ist sie sehr glatt, zudem haben sie Schwimmhäute zwischen den Zehen, denn Frösche lieben Wasser. Kröten hingegen sind nicht so sehr auf wassernahe Lebensräume angewiesen. Wegen ihrer kurzen Beine können Kröten nur laufen und krabbeln, aber nicht springen! Wer also gerne von froschigerHilfe im Kampf gegen Schädlinge profitieren möchte, der sollte sich überlegen, einen eigenen kleinen Gartenteich bei sich zuhause anzulegen.

Spatzen & Co.

Alle heimischen Vogelarten verfüttern in der Brutzeit kiloweise Larven an ihre Jungen, dadurch werden die vielfräßigen Schädlinge gezielt reduziert. Ein Spatzenpaar vernichtet beispielsweise pro Sommer einen ganzen Eimer voller Schädlinge. Und auch nach der Brutzeit helfen Vögel je nach Art und Größe bei der Beseitigung von Würmern und Schnecken.

Das sollten Sie wissen:
Heimische Vögel sollten erst gefüttert werden, wenn aufgrund niedriger Temperaturen und geschlossener Schneedecke keine natürlichen Nahrungsquellen mehr zur Verfügung stehen. Wussten Sie, dass Ihr Garten sogar im Winter Nahrung bietet: Ein naturnaher Garten mit Sträuchern wie Schneeball, Pfaffenhütchen und Heckenrose bieten mit ihren Beeren auch im Winter genug Nahrung; auch Fleischfresser kommen auf ihre Kosten, da in hohlen Stängeln von Stauden und Gräsern Spinnen und Kerbtiere überwintern; Körnerfresser bedienen sich an den Samenständen. All diese Pflanzen sollten daher vor dem Winter nicht zurückgeschnitten werden. So kann man sich das ganze Jahr am Anblick der Vögel erfreuen auch ohne Zufütterung.

Spinnen

Spinnen zählen mit zu den erfolgreichsten Schädlingsjäger. Mithilfe ihres Netzes und dank ihres Appetites vernichten sie Tag für Tag unzählige Insekten, die Pflanzen schaden könnten.

Das sollte Sie wissen:
Eine typische Gartenspinne ist die Kreuzspinne. Man erkennt sie sofort an ihren 5 Flecken auf dem Rücken, die sich zu einem Kreuz verbinden.

Blindschleichen

Das Reptil befreit ihren Garten von Würmern, Schnecken und anderen Schädlingen.

Das sollten Sie wissen:
Die Blindschleiche ähnelt zwar optisch einer Schlange, zählt aber zur Familie der Schleichen und ist daher als Echse einzuordnen. Darum keine Angst Blindschleichen sind vollkommen harmlos. Sie erkennen den nützlichen 45 bis 54 cm langen Gast Ihres Gartens an seiner silberweißen oder goldgelben Oberseite, seitlich verläuft häufig eine schwarze Linie vom Hinterkopf bis zur Schwanzspitze. Die Linie kann auch unterbrochen oder gar nicht vorhanden sein.

Die Grüner Holländer Gartencenter wünschen viel Erfolg bei der Beherbergung natürlicher Gäste in Ihrem Garten. Sollten Sie spezielle Schädlinge jedoch trotz aller Gastfreundschaft nicht in den Griff bekommen, beraten wir Sie in den Grüner Holländer Gartencentern und Gartencenter in Berlin-Reinickendorf und Berlin-Pankow gerne zum Thema Schädlingsbekämpfung mit professionellen Produkten.

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