So pflegen Sie Ihren Rasen richtig

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So pflegen Sie Ihren Rasen richtig

Für einen gesunden Rasen ist richtige Pflege unverzichtbar. Dazu gehören grundsätzlich regelmäßiges und vor allem richtiges Rasenmähen und die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen. Hier die besten Tipps zur Rasenpflege von den Grüner Holländer Pflanzencentern:

Regelmäßig säubern

Licht und Luft sind das A und O“: Entfernen Sie regelmäßig Schnittgut und Laub, sonst entstehen schnell unschöne Halme und kahle Stellen.

Vertikutieren

Das Vertikutieren dient dazu, den Rasen von Moos und Verfilzungen zu befreien. Absterbende Pflanzenteile verfilzen mit der Zeit, diese Schicht wird nach und nach dicker und behindert den Zugang von Wasser, Licht und Luft. Um das zu verhindern zerschneiden die Messer des Vertikutiergeräts die Moosschicht und reißen sie aus dem Boden aus. Die dabei teilweise angeschnittenen Wurzeln werden so zu neuem Wachstum angeregt. Achtung: Die Messer dürfen nicht zu tief in den Boden eindringen, da sonst das Unkraut schnell keimen kann. Nach dem Vertikutieren muss der Filz mit dem Rechen vom Rasen entfernt werden. Der ideale Zeitpunkt zum Vertikutieren ist das Frühjahr. Wenn notwendig, können nun Rasensamen in die Schlitze gestreut werden: 1o bis 15 g Rasensamen pro Quadratmeter.

Aerifizieren

Beim Aerifizieren stößt man mit einer feinzinkigen Grabegabel viele kleine Löcher in den Boden. Dadurch wird der Rasen belüftet und die Wasserzufuhr deutlich verbessert.
Anschließend verteilt man feinen Quarzsand über die Löcher und harkt diesen mit einem Rechen ein. Dadurch bleiben die Löcher auf lange Sicht durchlässiger für Wasser und Luft.

Düngen

Nach dem Vertikutieren oder Aerifizieren sollte gedüngt werden: Verteilen Sie den Dünger möglichst gleichmäßig. Denn wo Dünger fehlt, wird später deutlich weniger sattgrüner Rasen wachsen. Ein guter Streuwagen ist hierfür eine große Hilfe. Eine Faustzahl für die Düngermenge liegt bei 25 g/qm. Achten Sie zusätzlich auf die Etikettierung des Düngerherstellers.
Verwendet werden sollten Langzeitdünger, die ihre Düngewirkstoffe nur langsam und gleichmäßig an den Rasen abgeben.
Düngen Sie in der zweiten Hälfte des Vegetationsjahres nochmals in gleichem Umfang. Der ideale Zeitpunkt liegt im September, also deutlich vor Ende der Vegetationszeit. Wird die zweite Düngung zu spät ausgebracht, wird die Pflanze noch einmal zu starkem Wachstum angeregt und ist dann bei Einbruch der ersten Fröste anfällig für Frostschäden.

Unkräuter

Unkräuter werden am effektivsten in der Frühjahrskur mit Unkrautvernichter bekämpft. Halten Sie sich genau nach den Mengen-Empfehlungen des Herstellers. Die Mittel enthalten nämlich chemische Substanzen, die nicht ganz ungefährlich sind. Unkrautvernichter sind ohnehin nur bei starkem Aufkommen der unerwünschten Pflänzchen notwendig, denn bei guter Düngung ist eine gesunde Rasenpflanze selbst in der Lage, die Unkräuter zu verdrängen.
Darüber hinaus ist es eine Frage des Geschmacks, ob man einen unkrautfreien englischen Rasen“ haben möchte oder eine bunte Blumenwiese.

Wässern

Wer immer einen sattgrünen Rasen haben möchte, kommt um das Wässern in Trockenperioden nicht herum: Wenn länger als eine Woche kein Regen fällt, sollte gewässert werden. Dabei gilt die Grundregel besser länger und intensiver, als kurz und häufig. Der Rasensprenger sollte also auf jedem Segment mindestens 45 Minuten lang laufen. Der Boden wird so durch und durch getränkt und die Kapillarwirkung in die unteren Bodenschichten wieder hergestellt. Die beste Tageszeit für das Sprengen sind der frühe Morgen, besser noch am Abend, wenn die Sonne bereits deutlich von ihrer Wirkung eingebüßt hat. Keinesfalls unter direkter Sonneneinstrahlung wässern – dies würde ein Verbrennen des Rasens zur Folge haben!
Verwertung von Rasenschnitt
Rasenschnitt ist kein Abfall – nutzen Sie das natürliche Gartenhilfsmittel zum abdecken von Pflanzflächen (Mulchen) genannt. Die Schicht sollte nicht zu dick sein, damit keine Fäulnis entsteht. Unter der Mulchdecke finden Käfer, Regenwürmer und viele andere Insekten ideale Lebensbedingungen und der Wasserhaushalt des Bodens wird verbessert.
Wer nicht mulchen will, sollte einen Komposthaufen anlegen Auch hier darf die Schicht nicht zu dick sein, um Fäulnis vorzubeugen. Nutzen sie Äste und Zweige für belüftende Zwischenschichten.

Ganz ohne Aufnahme des Rasenschnittgutes kommen so genannte Mulchmäher aus: Sie verarbeiten das Schnittgut in ihrem geschlossenen Gehäuse und bringen es sofort wieder in die Rasenoberfläche ein. So kommen die Nährstoffe der gemähten Halmen und das darin enthaltene Wasser sofort wieder dem Rasen zugute. Mit einem Mulchmäher muss öfter gemäht werden, da die maximale Schnitthöhe begrenzt ist.

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