Rosen rundum richtig pflegen

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Rosen rundum richtig pflegen

Die Rose macht ihrem Namen als König des Gartens besondere Ehre, was Anspruch an Pflanzung und Pflege betrifft. Doch wenn Sie die Grundregeln der Grüner Holländer Pflanzencenter beachten, werden Sie viel Freude an gesunden und prächtigen Rosen haben!

Die Standortwahl:

Alles beginnt mit der optimalen Standortwahl für Ihre Rose.

Rosen lieben Sonne. Im Schatten können sie nicht gedeihen, mit Halbschatten kommen manche Sorten zurecht. Lassen Sie sich vorab beraten, wie sonnenhungrig die Rosensorte Ihrer Wahl ist – der Grüne Holländer kann Ihnen genau sagen, welche Ansprüche die diversen Rosensorten an ihre Umgebung stellen.

Doch auch wenn die Rose nach viel Sonne verlangt, sollten allzu heiße Standorte vermieden werden. Hitze, z. B. in windstillen Böschungen, verträgt keine Rose. Sie können das Hitze-Problem lösen, indem Sie dafür sorgen, dass der Boden rund um den Rosenstamm gut beschattet ist: Pflanzen Sie mehrere Rosen in geschickten Abständen, so dass sie sich selbst gegenseitig beschatten, Oder platzieren Sie ganz einfach passende Blumen, Gehölze oder Sträucher Bodendecker in Stammnähe, die diese Aufgabe übernehmen.

Mit der Wahl des optimalen Standortes für Ihre Rose haben Sie ideale Bedingungen geschaffen – jetzt kann gepflanzt werden!

Die Bodenansprüche:

Rosen wollen nur das Allerbeste – einen frischen unverbrauchten und tiefgründigen Boden. Bei den Grüner Holländer Pflanzencentern finden Sie spezielle Rosenerde und Komposterde – wir beraten Sie gerne. Rosen wollen auch nur dort gedeihen, wo zuvor noch keine Rosen wuchsen – wenn Sie keine andere Möglichkeit haben, sorgen Sie für eine komplette Erderneuerung (40 – 50 cm tief neue Erde aufbringen).

Jetzt wird gepflanzt:

Rosen können das ganze Jahr über gepflanzt werden – einzig und allein der Bodenfrost steht uns im Wege, schädigt die Pflanze aber nicht, sofern sie nach dem Pflanzen optimal geschützt wird. Wir beginnen, wie bei jeder anderen Pflanze auch – wir graben ein Loch. Achten Sie darauf, dass es groß genug ist, die Wurzeln sollen frei Platz finden. Lockern Sie den Boden, damit die Pflanze tief wurzeln kann. Bei Rosen aus dem Container pflanzen Sie ganz einfach den gesamten Ballen ein.

Nun die wichtigste Grundregel: Der Veredelungsknoten muss mindestens 5 cm unter der Erdoberfläche liegen! Schütten Sie nun halb mit Erde auf und schütteln Sie die Rosenwurzeln ein, kurz angießen und dann weiter mit Erde auffüllen. Anschließend rund um den Rosenstamm feuchte Erde hoch anhäufeln und nicht festtreten, das schützt die Rose vor dem Austrocknen. Sie können zum Anhäufeln auch Kompost oder Lauberde verwenden.

Für Stammrosen gelten andere Pflanzgesetze: Zu Beginn wird der Stützpfahl einzuschlagen. Nun muss die Pflanze so gepflanzt werden, dass die Zapfenschnittstelle über dem Wurzelhals nicht von Erde bedeckt ist. Stammrosen werden abschließend nicht angehäufelt. Beim Anbinden sollten Sie darauf achten, die Rose nicht zu stramm an den Stützpfahl zu binden.

Die Düngung:

Die frisch gepflanzte Rose wird im ersten Jahr nicht gedüngt! In den Folgejahren empfiehlt der Grüne Holländer speziellen Rosendünger. Mehr zum Thema Düngen lesen Sie gleich bei der Rosenpflege nach Jahreszeiten.

Rosenpflege nach Jahreszeiten:

Rosen haben je nach Jahreszeit spezielle Wünsche, die den Rosenfreund auf Trab halten. Wir haben für Sie im Folgenden die wichtigsten Tricks zusammengefasst, damit Ihre Rosen prächtig gedeihen und sich Ihr Aufwand in Grenzen hält:

Rosenpflege im Frühjahr:

Das Rosenpflege-Jahr beginnt mit der Entfernung des Frostschutzes. Wählen Sie dafür einen trüben Tag ohne Sonne. Anschließend lockern Sie vorsichtig die Erde etwas auf und häufeln ein wenig Erde ab. Nun kann die Rose langsam und sanft erwachen“.

Jetzt muss gedüngt werden. Orientieren Sie sich am besten an der Haselnussblüte – wenn diese im vollen Gange ist, haben Sie den optimalen Zeitpunkt erwischt. Verwenden Sie organischen oder mineralischen Dünger und bringen Sie ihn leicht in den Boden ein. Ende Mai sollten Sie ein zweites Mal düngen, dieses Mal am besten mit einem speziellen Rosendünger. Manche Rosenexperten greifen zu einem Zusatztrick: Sie fügen der Mischung klein geschnittene Bananenschalen bei.

Ein weiterer, wichtiger Arbeitsschritt ist der Schnitt. Eine gefürchtete Prozedur, dabei sind die Regeln sehr einfach: Orientieren Sie sich am besten an der Forsythien-Blüte – das ist der optimale Zeitpunkt. Sie schneiden grundsätzlich am besten mit einer sehr scharfen, speziellen Rosenschere. Entfernen Sie alle toten und überflüssigen Triebe und Wildtriebe, die direkt aus dem Boden wachsen. Achten Sie darauf, das Schnittgut sorgfältig zu entfernen, um Schädlingsbefall und Krankheiten von vorne herein zu vermeiden. Auch auf dem Kompost haben diese Abfälle nichts verloren – ab in den Müll damit.

Rosenpflege im Sommer:

Rosen kommen mit Trockenheit gut zurecht. Sie wurzeln tief und können sich so gut selbst mit der notwendigen Flüssigkeit versorgen. In längeren Trockenperioden empfiehlt der Grüne Holländer für vollsonnige Rosenstandorte, zwei Mal pro Woche kräftig im Wurzelbereich zu wässern. Gießen Sie Rosen niemals von oben – nasse Blätter und Blüten führen zwangsläufig zu Pilzkrankheiten, die man nur schwer wieder in den Griff bekommt. Oft ruft auch Regen diese Krankheiten hervor. Kontrollieren Sie deshalb die Blätter Ihrer Rose auf mehligen, weißen Belag oder dunkle Flecken. Diese Blätter müssen sofort entfernt werden. Auch hier gilt: Keinesfalls auf den Kompost werfen!

Auch im Sommer muss ein ordentlicher Schnitt erfolgen. Hierfür unterscheiden wir zwischen ein- und mehrmals blühenden Rosen. Einmalblüher entwickeln aus dem Abgeblühten die Hagebutten – wenn Sie das vermeiden wollen, entfernen Sie die alte Blüte ganz einfach rechtzeitig. Bei Mehrmalsblühern müssen die alten Blüten regelmäßig abgeschnitten werden, damit sie wieder austreiben. Nun zum eigentlich Sommerschnitt: Setzen Sie die Rosenschere unterhalb des ersten fünffach gefiederten Blattes an. Strauch- und Kletterrosen kann man sogar etwas tiefer schneiden.

Auch im Sommer sollten Sie düngen: Jetzt empfiehlt sich hochwertigster Kompost in Maßen. Nach Mitte August sollten Sie nicht mehr düngen, damit die Pflanze vor dem ersten Kälteeinbruch keine frischen Triebe mehr entwickelt, die abfrieren würden und somit die Pflanzengesundheit gefährden. Im Zuge der Sommerdüngung sollten Sie den Boden wieder vorsichtig auflockern.

Rosenpflege im Herbst:

Jetzt ist der Zeitpunkt klar Beet“ zu machen: Säubern Sie regelmäßig das Beet und entfernen Sie Abgeblühtes. Außerdem ist jetzt die beste Pflanzzeit für Rosen – vor allem für wurzelnackt angebotene Rosensorten. Grundsätzlich gilt für den Herbst: Keinesfalls düngen!

Rosenpflege im Winter:

Schon vor dem ersten harten Frost müssen Ihre Rosen geschützt werden. Grundsätzlich gilt: Liegt die Veredelungsstelle optimal 5 cm unter dem Boden, haben Sie die besten Voraussetzungen für eine gute Überwinterung. Beetrosen sollten Sie vor dem Winter nochmals ausgiebig anhäufeln, zusätzlich sollten Sie die Stämme bis zu 20 cm hoch mit Tannenreisig abdecken.

Bei Hochstammrosen müssen vor allem die Kronen geschützt werden. Dafür empfiehlt der Grüne Holländer Leinensäcke gefüllt mit Reisig oder getrocknetem Laub. Stülpen Sie den Sack über die Krone und befestigen Sie ihn am Stamm.

Bei Kletterrosen reicht es aus, die Basis zu schützen. So kommen Ihre Rosen mit Sicherheit garantiert gesund durch den Winter.

Mit diesen Rosen-Tipps haben Sie mit Sicherheit viel Freude am edelsten Gewächs Ihres Gartens! Die Grüner Holländer Pflanzencenter und Gratencenter Berlin wünschen Ihnen viel Erfolg!

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