Pflanzen düngen

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Pflanzen düngen

Düngen ist eine Wissenschaft für sich. Mit den Tipps und Tricks der Grüner Holländer Gartencenter werden auch Sie zum Dünge-Profi – Ihre Pflanzen werden sich freuen!

Drei einfache Grundregeln

Düngen Sie grundsätzlich nur in der Wachstumsperiode, also im Frühjahr und Sommer. Denn Pflanzen nehmen nur von Antriebsbeginn bis Triebabschluss Nährstoffe auf. Im Herbst und Winter folgt eine Ruheperiode. Düngt man in der Ruheperiode wachsen die Triebe weiter und werden vom Frost unnötig geschädigt, was die Gesundheit der Pflanze nachhaltig gefährden kann.

Düngemenge

Kunstdünger (Mineraldünger) darf man keinesfalls überdosieren, Sie sollten die Herstellerangaben auf der Verpackung genauestens beachten. Als Grundregel gilt: Je üppiger das Wachstum, desto großzügiger darf gedüngt werden. So brauchen zum Beispiel langsam wachsende Kakteen sehr viel seltener Dünger als andere Pflanzen.

Feucht düngen

Dünger nie auf trockene Wurzelballen aufbringen. Andernfalls „verbrennen“ die Wurzeln. Verwenden Sie den Dünger sparsam und nur nach vorangegangenem leichtem Wässern.

Dünger-Sorten

Man unterscheidet verschiedene Formen von Dünger, die jeweils für spezielle Pflanzengruppen verwendet werden:

Kompost und Mulchen

Im Freien setzt man am effektivsten Kompost ein und mulcht regelmäßig mit Pflanzenresten. Diese Methode ersetzt das „künstliche“ Düngen weitgehend, da sich nährstoffreicher Humus bildet. Gemulchte Pflanzen wachsen sichtbar besser, denn es entsteht eine gleichmäßigere Bodentemperatur und -feuchte und die Erde verschlämmt nicht bei Niederschlägen. Nur bei Wühlmaus-Gefahr sollte man auf das Mulchen verzichten. Wem beide Methoden zu umständlich sind, kann im Freien auch organisch-mineralischen Fertigdünger verwenden.

Flüssiger Mineraldünger

Für Kübelpflanzen/Zimmerpflanzen/Topfpflanzen ist flüssiger Mineraldünger das Richtige. Er ist besonders einfach zu benutzen und schnell wirksam. Anwendung: etwa alle zwei Wochen dem Gießwasser beigeben, Menge nach Etikett. Auch Flüssigdünger nie auf trockene Erde gießen, sondern die Pflanzen vorab leicht wässern. Flüssigdünger wirken sehr schnell.

Blaukorn

Eine Alternative zum Flüssigdünger ist das Blaukorn – allerdings muss man es besonders sparsam verwenden, weil die Gefahr verbrennender Wurzeln hier besonders hoch ist. Niemals mehr als einige Kügelchen auf die feuchte Erde, anschließend gießen.

Spezialdünger

Spezialdünger sind in ihrer Nährstoffzusammenstellung genau auf die spezifischen Anforderungen einer Pflanzengruppe ausgerichtet (z. B. Tomatendünger). Hier noch einige gesonderte Tipps für Spezialdünger: Bei Rosendünger gilt es zu beachten, dass beim Einpflanzen nicht gedüngt werden darf und das Düngen ab Sommermitte einzustellen ist, um die Pflanze frosthart zu machen. Kakteen und andere Wasserspeicherpflanzen wachsen kompakter, wenn sie wenig Stickstoff erhalten, daher gibt es stickstoffarme Kakteendünger. Auch Bromelien und Orchideen benötigen Spezialdünger, da sie sehr salzempfindlich sind.

Langzeitdünger

Langzeitdünger gibt es zum Beispiel in Form von Düngestäbchen. Hier wird der Dünger über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten in gleichmäßiger Dosis abgegeben.

Nährstoff-Mangel erkennen

Ungewollte Veränderungen der Pflanze sind immer ein Hinweis auf einen konkreten Mangel.

  • Gelbe Blätter: Stickstoffmangel
  • Dürftige Blüten- und Fruchtentwicklung: Phosphormangel
  • Braune Blattränder: Kaliummangel
  • Junge, gelbe Blätter/grüne, hervorgetretene Blattadern: Eisenmangel

Die ganz speziellen biologischen Dünge-Tricks der Grüner Holländer Gartencenter:

Wurmfarmen als Kompostersatz

Wer keinen Komposthaufen hat oder anlegen möchte, kann stattdessen eine Wurmfarm einsetzen. Die Vorteile einer Wurmbox: Sie ist klein, geruchlos, schnell einsetzbar und braucht wenig Platz (Balkon oder Keller reichen aus). In einer Plastikbox verwandeln Kompostwürmer Küchenabfälle in Humus.

Kaffeesatz für Rosen

Kaffeesatz eignet sich sehr gut zur Düngung von Rosen. Gleichzeitig wirkt er als Schädlingsvernichter. Kalten Kaffeesatz an die Pflanze streuen und unterarbeiten.

Farne mögen Milch

Damit Farne ihre ausladenden Blätter entwickeln, gibt man ihnen in der Wachstumsphase etwas Milch: Einfach einmal pro Woche einen Teelöffel ins Gießwasser geben.

Blasse Blüten bei Hortensien

Gegen Eisenmangel, der die Blüten der Hortensie blass werden lässt, helfen rostige Nägel, die um die Wurzelballen verteilt werden.

Blumen mit Kartoffelwasser „füttern“

Ein günstiger, natürlicher Dünger ist Kartoffelwasser. Nach dem Kochen Wasser abkühlen lassen und zum Gießen verwenden. Die im Wasser verbliebenen Nährstoffe sorgen für gutes Wachstum und prächtige Blüten.

Blumenerde aufbrauchen

Geöffnete Pflanzenerde-Beutel verlieren innerhalb weniger Monate ihre Nährstoffe. Deshalb rasch aufbrauchen.

Brennnesseln nutzen

Aus frischen Brennnesseltrieben kann man natürlichen Dünger selbst herstellen. Zur Herstellung einer Jauche etwa 1 kg frische Brennnesseln zerkleinern und mit zehn Litern Wasser in einem Plastikgefäß ansetzen. Nach zwei Wochen (täglich umrühren) das Kraut absieben, die Jauche im Verhältnis 1 : 20 mit Wasser verdünnen und ausbringen. Diese Düngerform bewirkt eine rasche Stickstoffversorgung, optimal für Tomaten und Kohl. Außerdem hilft sie, Blattläuse zu bekämpfen.

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