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Wirksame Unkrautbekämpfung

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10/08/2011
Wirksame Unkrautbekämpfung

Wirksame Unkrautbekämpfung

Für schönen Rasen und gepflegte Beete

Wer einen schönen Rasen und gepflegte Beete sein Eigen nennen will, kommt um das Thema Unkrautbekämpfung nicht herum. Selbstverständlich ist es jedem selbst überlassen, ob er Wildtriebe, wie Gänseblümchen oder Löwenzahn zum unwillkommenen Unkraut oder zu den geschätzten Gästen seines Gartens zählt. Wer Pflanzen wie diese jedoch wirksam loswerden möchte, erhält im Folgenden von den Grüner Holländer Pflanzencenter einige Tipps rund um Unkrautbekämpfung mit und ohne Pflanzenschutzmittel.

Wichtige Grundregeln vorab:

Grundsätzlich gibt es einige wichtige Regeln beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zum Wohle der Umwelt und ihrer Gesundheit sind Sie gesetzlich verpflichtet folgende einzuhalten:

  • Nutzpflanzen (Gemüsepflanzen, Obstbäume etc.) dürfen nur exakt nach
    den Vorgaben des jeweiligen Pflanzenschutzmittels behandelt werden.
  • Pflanzenschutzmittel dürfen nur auf gärtnerisch genutzten Flächen
    eingesetzt werden.
  • Pflanzenschutzmittel dürfen nicht eingesetzt werden, wenn durch sie
    das Grundwasser verunreinigt werden kann.
  • Pflanzenschutzmittel dürfen vor allem nicht an Uferböschungen und in
    der Nähe von Flüssen und Seen eingesetzt werden.

Pflanzenschutzmittel richtig auswählen:

Je nachdem, welches Unkraut bekämpft werden soll, muss das speziell hierfür geeignete Präparat sorgfältig ausgewählt werden. Lassen Sie sich in unseren Grüner Holländer Pflanzencentern in Berlin gezielt beraten.

Pflanzenschutzmittel richtig verwenden:

  • Menge: Beachten Sie auf jeden Fall die Herstellerangaben zur richtigen Dosierung. Eine zu geringe Menge bleibt wirkungslos; eine zu hohe Dosis kann großen Schaden in Ihrem Garten anrichten.
  • Wetter: Beachten Sie die Herstellerangaben zum Thema Wetter. Grundsätzlich gilt windstilles, trockenes Wetter bei ca. 20 Grad als ideal. Bei zu heißen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung besteht das Risiko, dass Rasen und Pflanzen Verbrennungen erleiden; bei Regen wird das Mittel oft zu schnell wieder abgewaschen und bleibt wirkungslos; starker Wind birgt das Risiko, dass das Mittel auf Flächen verteilt wird, die nicht behandelt werden sollen oder dürfen.
  • Methode: Grundsätzlich ist das Spritzen wesentlich wirkungsvoller, als das Ausbringen per Gießwasser. Durch das Zerstäuben entfaltet das Mittel seine volle Wirkkraft. Achten Sie auch hier auf die Herstellerangaben auf dem Etikett.

Praktische Beispiele zur Unkrautbekämpfung:

Disteln
Disteln wachsen bevorzugt auf sehr stickstoffreichen Böden. Da sie eine große Wuchshöhe erreichen und ihre Stacheln Verletzungsgefahr bergen, sollte man Disteln vor allem von häufig genutzten und von Kindern frequentierten Gartenflächen entfernen. Manche Exemplare, sind jedoch so imposant und farbenfroh, dass sie ihren Platz im Blumenbeet als Zierde behalten dürfen sollten. Wer Disteln jedoch wirklich loswerden möchte, sollte folgendermaßen gegen sie vorgehen:

Wer auf Pflanzenschutzmittel verzichten möchte, kann Disteln mit ein wenig Handarbeit sehr gut in den Griff bekommen. Gezieltes Ausgraben mit Entfernung der seitwärts wachsenden Wurzeln sollte helfen.

Gänseblümchen
An sich ist das Gänseblümchen eine hübsche Abwechslung auf jedem Rasen. Doch umso höher das Vorkommen ist, desto mehr kahle Stellen entstehen im Rasen. Wer dieses Risiko vermeiden will oder ohnehin auf einen perfekt gepflegten Rasen besteht, kann folgendermaßen gegen das Unkraut vorgehen: Wirklich nachhaltig lassen sich Gänseblümchen nur durch geeignete Unkrautvernichtungsmittel bekämpfen ein Abreißen der Köpfe beispielsweise, wäre wirkungslos, Ausgraben ist aufwändig und würde den Rasen insgesamt zu sehr beschädigen (kahle Stellen).

Löwenzahn
In seiner Blütezeit von April bis Juni ist der Löwenzahn ein gern gesehener und farbenfroher Gast auf Rasen und im Beet. Doch spätestens wenn er verblüht, ist die Freude schnell verflogen. Löwenzahn vermehrt sich von Saison zu Saison sehr massiv und verdrängt damit einerseits den Rasen, begünstig aber andererseits auch die Vermehrung anderer Unkräuter, wie Moos. Wenn Sie Löwenzahn dauerhaft loswerden möchten, sollten Sie folgendermaßen vorgehen: Wirklich wirkungsvoll lässt sich Löwenzahn im Grunde genommen nur durch geeignete Unkrautvernichtungsmittel bekämpfen. Ausgraben ist eine arbeitsintensive Alternative, die jedoch den Nachteil hat, dass kahle Stellen im Rasen zurückbleiben und neu angesät werden muss.

Moos
Moos im Rasen und im Beet kann sich zu einer massiven Plage entwickeln. Wenn Sie vermeiden möchten, dass Beete befallen werden und auf Ihrem Rasen die Gräser dem dicken Teppich weichen müssen, sollten Sie folgende Dinge beachten:

  • Ursache für die Entstehung von Moos ist oft eine zu hohe Schnitthöhe beim Mähen. Dadurch verfilzt der Rasen zunehmend und die Graswurzeln erhalten weder genügend Luft noch ausreichend Wasser und Nährstoffe. Als optimale Schnitthöhe gelten 3 5 cm.
  • Ein weiterer Grund ist liegengebliebenes Schnittgut: Nach dem Mähen muss das Schnittgut stets sorgfältig entfernt werden es lohnt sich hier ein wenig Handarbeit walten zu lassen.
  • Der dritte Grund für die Verbreitung von Moos sind große Schattenflächen im Garten. Umso weniger Licht der Rasen erhält, desto günstiger sind die Bedingungen für Moos. Für sehr schattige Gärten gibt es deshalb spezielle Rasensamen-Mischungen für sogenannten Schattenrasen. Dieser kommt auch mit weniger Licht gut zurecht und die Überwuchergefahr durch Moos ist gebannt.

Wenn Ihr Rasen bereits unter Vermoosung leidet, können Sie folgendermaßen vorgehen:

Am wirkungsvollsten ist die Methode des Vertikutierens. Die Messer des hierfür notwendigen Spezialgerätes zerschneiden die Moosschicht und reißen sie aus dem Boden heraus. Angeschnittene Graswurzeln werden gleichzeitig zu neuem Wachstum angeregt. Nach dem Vertikutieren muss das Moosfilz mit einem Rechen vom Rasen entfernt werden. Der ideale Zeitpunkt zum Vertikutieren ist das Frühjahr. Wenn notwendig, können anschließend Rasensamen in die Schlitze und auf kahle Stellen gestreut werden. Bei sehr starkem Moosbefall empfiehlt sich vorab eine Behandlung mit Eisendünger.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter in Berlin wünschen viel Erfolg bei der Unkrautbekämpfung!

Alles über Palmen

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01/06/2011
Palme Nahaufnahme - Palm Detail

Alles über Palmen

Eine prächtige Palme ist das Symbol für Urlaub, Strand, Sonne und Erholung. Holen Sie sich diese positive Stimmung direkt nach Hause: Es gibt einige Palmen-Arten, die in der warmen Jahreszeit auch in unseren Breitengraden im Garten gedeihen; und auch als Zimmerpflanze eignen sich Palmen hervorragend. Die Grüner Holländer Pflanzencenter möchten Sie im Folgenden auf die Palme bringen“ und informieren über Palmen-Arten und Pflege.

 Wir kennen Palmen vor allem als schmückende Pflanzen in ganzjährig warmen Regionen. Doch in ihren Ursprungsländern erfüllen Sie vor allem eine wirtschaftlich wichtige Funktion als Nutzpflanzen. Kokosnüsse, Datteln, Palmöl, Palmherzen, Palmwachs und nicht zuletzt ihr Holz und Ihre Blätter sind wertvolle Qualitätsprodukte. Da wir uns vor allem am Anblick der imposanten Pflanzen erfreuen wollen, widmen wir uns nun aber nach einer kurzen Pflanzenkunde direkt der Pflegepraxis.

 Palmenarten

Die Palme (lat. Arecales oder Palmae) ist eine sehr artenreiche und sehr alte Pflanzengattung: Die Familie der Palmenartigen enthält 183 Gattungen mit etwa 2.600 Arten; verwandte Arten waren schon vor etwa 70 Millionen Jahren in der Kreidezeit weit verbreitet. So unterschiedlich die einzelnen Palmenarten sind, so unterschiedlich sind auch ihre Herkunftsländer: Palmen sind weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet – die größte Artenvielfalt findet sich in tropischen Regenwäldern, doch auch in südlichen europäischen Gebieten sind einige Arten heimisch.

Bei der Wahl der eigenen Pflanze müssen Sie also sehr genau darauf achten, woher sie stammt und welche Standortbedingungen sie stellt. Nur so können Sie ihr in ihrem neuen Zuhause beste Bedingungen bieten. Selbstverständlich kommen Palmen auch mit leicht abgewandelten Bedingungen klar – oft reicht es aus, die Ansprüche an Licht, Luft, Temperatur und Wasserbedarf annähernd zu erfüllen. Palmen zählen grundsätzlich eher zu den robusten Pflanzen, die kleine Pflegefehler auf kurze Sicht verzeihen.

 Standort-, Temperatur- und Lichtbedürfnisse

Deutscher Name Botanischer Name Verwendung winterhart Lichtbedarf
Bangalow- / Feuerpalme Archontophoenix alexandrae Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein Winter/Sommer: hell
Bergpalme Chamaedorea elegans Zimmerpflanze nein Winter/Sommer: mäßig hell
Dattelpalme Phoenix canariensis Kübelpflanze ja (wenn Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Dreieckspalme Dypsis decaryi Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter/Sommer: hell
Fischschwanzpalme Caryota mitis Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter/Sommer: hell
Goldfruchtpalme Dypsis lutescens Zimmerpflanze nein nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter/Sommer: hell
Hanfpalme Trachycarpus fortunei Kübelpflanze, auch im Garten frei auspflanzbar ja Winter: mäßig hell; Sommer: hell
Kentiapalme Howea forsteriana Zimmerpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter/Sommer: mäßig hell;
Kohlpalme Euterpe edulis Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Kokospalme Cocos nucifera Zimmerpflanze nein (ganzjährig  über 18 Grad) Winter/Sommer: sehr hell
Kokospälmchen Lytocaryum weddelianum Zimmerpflanze nein (ganzjährig  über 18 Grad) Winter/Sommer: hell
Königinpalme Syagrus romanzoffianum Kübelpflanze nein Winter: mäßig hell; Sommer: sehr hell
Königspalme Roystonea oleracea Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 18 Grad) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Latania Latania loddigesii Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 18 Grad) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Livistonie Livistona rotundifolia Zimmerpflanze nein Winter/Sommer: hell
Mascarena Hyophorbe verschaffeltii Zimmerpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Mazaripalme Nannorrhops ritchiana Kübelpflanze, auch im Garten frei auspflanzbar ja Winter/Sommer: hell
Nadelpalme Rhapidophyllum hystix Kübelpflanze, auch im Garten frei auspflanzbar ja Winter: mäßig hell; Sommer: sehr hell
Rhapispalme Rhapis excelsa Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein Winter: mäßig hell; Sommer: hell
Sabalpalme Sabal palmetto Kübelpflanze ja (wenn kein langanhaltender Bodenfrost) Winter: mäßig hell; Sommer: sehr hell
Wachspalme Ceroxylon alpinum Kübelpflanze ja (wenn Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt) Winter/Sommer: hell
Washingtonie Washingtonia filifera Kübelpflanze ja (wenn Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Weihnachtspalme Veitchia merillii Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 18 Grad) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Weißstammpalme Ravenea rivularis Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter: mäßig hell; Sommer: hell
Zwergpalme Chamaerops humilis Kübelpflanze ja Winter: mäßig hell; Sommer: hell

Palmenpflege

 Gieß-Regeln:

Palmen benötigen regelmäßige Wassergaben. Tägliches Gießen wäre aber sicherlich übertrieben. Staunässe ist stets zu vermeiden. Am besten gießen Sie morgen oder abends – keinesfalls, wenn die Sonne gerade prall auf Ihre Palme scheint.

Wie jede andere Pflanze benötigen auch Palmen vor allem im Frühjahr und Sommer mehr Wasser als in den Ruhemonaten im Herbst und Winter. Gießen Sie jedoch immer nur, wenn die Erde beinahe ausgetrocknet ist: Um den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, sollten Sie fühlen, wie trocken die Erde ca. 5 cm unter der Oberfläche ist.  Ist die Erde so ausgetrocknet, dass sie kaum oder nur wenig Wasser aufnimmt, sollten Sie den Wurzelballen kräftig untertauchen – solange, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen, danach abtropfen lassen und zurück ins Pflanzgefäß stellen. Diese Methode können Sie auch vor einem Urlaub anwenden – Ihre Pflanze kommt damit ganz gut einige Tage ohne Sie zurecht. Im Winter dürfen Sie diese Methode grundsätzlich nicht anwenden!

Zusammenfassend lässt sich sagen: Palmen sind alle paar Tage durstig“, mögen aber keine sumpfigen Verhältnisse“. Das Gießwasser kann gerne normales Leitungswasser sein, am besten lässt man es vor dem Gießen abstehen – achten Sie stets darauf, dass es  Zimmertemperatur hat. Wenn Sie über natürliches Regenwasser verfügen, sollten Sie dieses verwenden.

Palmen bevorzugen übrigens eher weiches, nicht kalkhaltiges Wasser. Hartes Wasser sollten Sie aufbereiten.

Düngung:

Kübel-Palmen sollten im Frühjahr und Sommer regelmäßig gedüngt werden. Übertreiben Sie es aber nicht und achten Sie auf das Wachstumsverhalten Ihrer Palme – zu viel Dünger kann sehr schädlich sein. Grundsätzlich eignet sich jeder übliche Blattpflanzendünger oder Palmendünger.

Überwinterung:

Für nicht winterharte Palmenarten, die in der warmen Jahreszeit im Kübel im Freien untergebracht sind, muss ein geeignetes Winterquartier gefunden werden (beachten Sie hierzu auch die Angaben aus obenstehender Tabelle). Reine Zimmerpflanzen können üblicherweise das ganze Jahr über am selben Ort belassen werden.

Outdoor-Palmen“ hingegen möchten im Winter ruhen, das heißt Sie benötigen dann kühlere und tendenziell halbhelle bis leicht dunkle Bedingungen. Über eine hohe Luftfeuchtigkeit freuen Sie sich jedoch auch in der alten Jahreszeit – regelmäßiges Einsprühen ist also erlaubt. Das Gießen muss jedoch reduziert werden. Außerdem gilt: Im Winter bitte nicht düngen.

Umtopfen und Pflanzsubstrat:

Sobald die Wurzeln Ihrer Palme durch die Löcher des Übertopfs oder über die Erdoberfläche treiben, ist es höchste Zeit umzutopfen. Für die meisten Palmenarten gilt: Das neue Substrat sollte ein leicht saures Verhalten haben; es gibt nur sehr wenige Palmenarten, die nach alkalischem Substrat verlangen.

Am besten mengen Sie dem Grundsubstrat folgende Bestandteile zu gleichen Anteilen bei: Torf, Kompost (wegen der Nährstoffe), lehmige Gartenerde (für eine gute Standfestigkeit) leicht grober Sand oder Quarzsplit (für den Zellaufbau). Außerdem können Sie in kleinen Mengen zusetzen: organischen Dünger, z.B. Hornspäne oder Guano untermischen.

 Und so geht’s: Eine mindestens 2 cm hohe Schicht aus kleinen Steinen, Blähton etc. als Drainage einfüllen. Nun einen Teil des Substrats (zusammengesetzt wie davor beschrieben) mit Styroporkügelchen, Blähton oder anderen auflockernden Füllmaterialien vermengen und rund um die Palme bis über die Hälfte einfüllen. Nun wird das restliche Pflanzgefäß mit dem verbleibenden Substrat aufgefüllt. Anschließend leicht angießen und die Palme keinen besonderen Belastungen aussetzten, bis sie angewachsen ist.

 Bitte stets beachten:

  • ie beste Zeit zum Umtopfen ist der Frühling. Niemals sollten Sie im Winter oder Herbst umtopfen.
  • Je größer die Pflanze, desto mehr Gartenerde sollten Sie verwenden, um Ihrer Palme die nötige Stabilität zu bieten.
  • Bitte immer nur ein etwas größeres Pflanzgefäß verwenden. Zu große Kübel fördern ein übermäßiges Wurzelwachstum, was wiederum das Wachstum der Palmwedel hemmt.
  • Fertiges Palmensubstrat ist eher für Zimmerpflanzen und kleine Palmen geeignet. Für alle anderen sollten Sie wie beschrieben Ihre eigene Mischung zusammenstellen.

Zum Schluss noch ein Spezial-Pflegetipp von den Grüner Holländer Gartencentern:

Sprühen Sie Ihre Palmen regelmäßig (alle drei bis vier Wochen, und nicht bei direkter Sonneneinstrahlung) ein. Achten Sie darauf, sowohl die Blattober- als auch die -unterseite anzufeuchten. Wer noch einen Schritt weiter gehen will, verwendet hierfür anstatt reinem Wasser verdünntem Algensaft (im Handel erhältlich) – dieser fördert die satte Wedelfärbung und  stärkt die gesamte Widerstandskraft.

Auch Ihre anderen Garten- und Zimmerpflanzen freuen sich über diese Spezialbhandlung!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude bei der Palmenpflege – eine große Auswahl an Zimmer- und Gartenpalmen finden Sie selbstverständlich in den Grüner Holländer Gartencentern.

 

Pflanzzeiträume beachten

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01/06/2011
Pflanzzeiträume beachten

Pflanzzeiträume beachten

Die Grundlage für einen schönen Garten ist das richtige Timing. Wer weiß, was wann gepflanzt werden sollte, hat die besten Voraussetzungen für gute Ergebnisse. Die Grüner Holländer Pflanzencenter verraten Ihnen die wichtigsten Pflanzregeln für das Gartenjahr.

Blumenzwiebeln:

Hier heißt es vorausplanen! Wer im Frühling Blüten im Garten bewundern möchte, muss bereits im Herbst die Zwiebeln stecken. Frühlingsblüher sind z. B. Tulpen, Narzissen, Krokusse, Hyazinthen etc. Wenn der Januar mild ist und kein Bodenfrost herrscht, kann man auch spätestens zu diesem Zeitpunkt noch Pflanzenzwiebeln für den Frühling vergraben. Was dagegen im Sommer und Herbst blühen soll, muss von März bis Mai unter die Erde (z. B. Dahlien, Gladiolen, Begonien, Lilien, Canna etc).

Gehölze:

Unter Gehölz versteht man jede Pflanze, die ihre Triebe am Ende der Vegetationszeit verholzt. Also z. B. Ziersträucher, Obstbäume, Beerensträucher, Rosen, Nadelbäume, oder Heckenpflanzen. Gehölze im Topf können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Belassen Sie sie dafür im Erdballen, entfernen Sie nur den Topf. So kann den Gehölzen auch Frost nichts anhaben. Bei Gehölzen mit nackter Wurzel muss man etwas vorsichtiger sein: Sie denken bestimmt, während der warmen Jahreszeit sollte gepflanzt werden – falsch: Man pflanzt Gehölze mit nackter Wurzel stets während ihrer Winterruhe von Oktober bis Mai. Vermeiden Sie bitte, dass die Wurzel direkt dem Frost ausgesetzt wird, pflanzen Sie rasch. Sobald die Wurzeln in der Erde sind, trotzt das Gehölz jedem Frost.

Stauden:

Stauden sind Pflanzen, die in der Winterzeit über der Erde absterben, also nicht verholzen. Im Frühjahr treiben Stauden neu aus. Dazu zählen Blütenstauden, Kräuter, Gräser und Farne. Hier gelten die selben Pflanzregeln, wie für Gehölze.

Wasserpflanzen:

Ob schwimmend oder eingepflanzt – diese Pflanzen ziehen sich im Winter in die Wurzel zurück, bzw. sinken auf den Grund ab. Sie entwickeln sich neu, sobald es wärmer wird.
Bitte pflanzen Sie Wasserpflanzen nur von Mai bis August.

Mit diesen Tipps kommen Sie mit Sicherheit gut durchs Gartenjahr – viel Erfolg wünschen die Grüner Holländer Pflanzencenter und Gartencenter Berlin.

Pflanzen düngen

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31/05/2011
Mineraldünger - mineral fertilizer 0

Pflanzen düngen

Düngen ist eine Wissenschaft für sich. Mit den Tipps und Tricks der Grüner Holländer Gartencenter werden auch Sie zum Dünge-Profi – Ihre Pflanzen werden sich freuen!

Drei einfache Grundregeln

Düngen Sie grundsätzlich nur in der Wachstumsperiode, also im Frühjahr und Sommer. Denn Pflanzen nehmen nur von Antriebsbeginn bis Triebabschluss Nährstoffe auf. Im Herbst und Winter folgt eine Ruheperiode. Düngt man in der Ruheperiode wachsen die Triebe weiter und werden vom Frost unnötig geschädigt, was die Gesundheit der Pflanze nachhaltig gefährden kann.

Düngemenge

Kunstdünger (Mineraldünger) darf man keinesfalls überdosieren, Sie sollten die Herstellerangaben auf der Verpackung genauestens beachten. Als Grundregel gilt: Je üppiger das Wachstum, desto großzügiger darf gedüngt werden. So brauchen zum Beispiel langsam wachsende Kakteen sehr viel seltener Dünger als andere Pflanzen.

Feucht düngen

Dünger nie auf trockene Wurzelballen aufbringen. Andernfalls „verbrennen“ die Wurzeln. Verwenden Sie den Dünger sparsam und nur nach vorangegangenem leichtem Wässern.

Dünger-Sorten

Man unterscheidet verschiedene Formen von Dünger, die jeweils für spezielle Pflanzengruppen verwendet werden:

Kompost und Mulchen

Im Freien setzt man am effektivsten Kompost ein und mulcht regelmäßig mit Pflanzenresten. Diese Methode ersetzt das „künstliche“ Düngen weitgehend, da sich nährstoffreicher Humus bildet. Gemulchte Pflanzen wachsen sichtbar besser, denn es entsteht eine gleichmäßigere Bodentemperatur und -feuchte und die Erde verschlämmt nicht bei Niederschlägen. Nur bei Wühlmaus-Gefahr sollte man auf das Mulchen verzichten. Wem beide Methoden zu umständlich sind, kann im Freien auch organisch-mineralischen Fertigdünger verwenden.

Flüssiger Mineraldünger

Für Kübelpflanzen/Zimmerpflanzen/Topfpflanzen ist flüssiger Mineraldünger das Richtige. Er ist besonders einfach zu benutzen und schnell wirksam. Anwendung: etwa alle zwei Wochen dem Gießwasser beigeben, Menge nach Etikett. Auch Flüssigdünger nie auf trockene Erde gießen, sondern die Pflanzen vorab leicht wässern. Flüssigdünger wirken sehr schnell.

Blaukorn

Eine Alternative zum Flüssigdünger ist das Blaukorn – allerdings muss man es besonders sparsam verwenden, weil die Gefahr verbrennender Wurzeln hier besonders hoch ist. Niemals mehr als einige Kügelchen auf die feuchte Erde, anschließend gießen.

Spezialdünger

Spezialdünger sind in ihrer Nährstoffzusammenstellung genau auf die spezifischen Anforderungen einer Pflanzengruppe ausgerichtet (z. B. Tomatendünger). Hier noch einige gesonderte Tipps für Spezialdünger: Bei Rosendünger gilt es zu beachten, dass beim Einpflanzen nicht gedüngt werden darf und das Düngen ab Sommermitte einzustellen ist, um die Pflanze frosthart zu machen. Kakteen und andere Wasserspeicherpflanzen wachsen kompakter, wenn sie wenig Stickstoff erhalten, daher gibt es stickstoffarme Kakteendünger. Auch Bromelien und Orchideen benötigen Spezialdünger, da sie sehr salzempfindlich sind.

Langzeitdünger

Langzeitdünger gibt es zum Beispiel in Form von Düngestäbchen. Hier wird der Dünger über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten in gleichmäßiger Dosis abgegeben.

Nährstoff-Mangel erkennen

Ungewollte Veränderungen der Pflanze sind immer ein Hinweis auf einen konkreten Mangel.

  • Gelbe Blätter: Stickstoffmangel
  • Dürftige Blüten- und Fruchtentwicklung: Phosphormangel
  • Braune Blattränder: Kaliummangel
  • Junge, gelbe Blätter/grüne, hervorgetretene Blattadern: Eisenmangel

Die ganz speziellen biologischen Dünge-Tricks der Grüner Holländer Gartencenter:

Wurmfarmen als Kompostersatz

Wer keinen Komposthaufen hat oder anlegen möchte, kann stattdessen eine Wurmfarm einsetzen. Die Vorteile einer Wurmbox: Sie ist klein, geruchlos, schnell einsetzbar und braucht wenig Platz (Balkon oder Keller reichen aus). In einer Plastikbox verwandeln Kompostwürmer Küchenabfälle in Humus.

Kaffeesatz für Rosen

Kaffeesatz eignet sich sehr gut zur Düngung von Rosen. Gleichzeitig wirkt er als Schädlingsvernichter. Kalten Kaffeesatz an die Pflanze streuen und unterarbeiten.

Farne mögen Milch

Damit Farne ihre ausladenden Blätter entwickeln, gibt man ihnen in der Wachstumsphase etwas Milch: Einfach einmal pro Woche einen Teelöffel ins Gießwasser geben.

Blasse Blüten bei Hortensien

Gegen Eisenmangel, der die Blüten der Hortensie blass werden lässt, helfen rostige Nägel, die um die Wurzelballen verteilt werden.

Blumen mit Kartoffelwasser „füttern“

Ein günstiger, natürlicher Dünger ist Kartoffelwasser. Nach dem Kochen Wasser abkühlen lassen und zum Gießen verwenden. Die im Wasser verbliebenen Nährstoffe sorgen für gutes Wachstum und prächtige Blüten.

Blumenerde aufbrauchen

Geöffnete Pflanzenerde-Beutel verlieren innerhalb weniger Monate ihre Nährstoffe. Deshalb rasch aufbrauchen.

Brennnesseln nutzen

Aus frischen Brennnesseltrieben kann man natürlichen Dünger selbst herstellen. Zur Herstellung einer Jauche etwa 1 kg frische Brennnesseln zerkleinern und mit zehn Litern Wasser in einem Plastikgefäß ansetzen. Nach zwei Wochen (täglich umrühren) das Kraut absieben, die Jauche im Verhältnis 1 : 20 mit Wasser verdünnen und ausbringen. Diese Düngerform bewirkt eine rasche Stickstoffversorgung, optimal für Tomaten und Kohl. Außerdem hilft sie, Blattläuse zu bekämpfen.

Komposthochsaison Herbst

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31/05/2011
Der Herbst ist aus einem Grund die optimale Kompostierzeit

Komposthochsaison Herbst

Da im Herbst die Gartenarbeit Hochsaison hat, viel geschnitten und gemäht wird, fällt vor allem vor der Winterpause eine Menge nützliches Kompostgut an. Dazu kommt der reichliche Laubabfall. Das ist die beste Gelegenheit im Gartenjahr, noch neuen Kompost anzusetzen. Die Grüner Holländer Gartencenter verraten Ihnen, warum und wie:

Laub sammeln lohnt sich – reichhaltiger Humuslieferant

Der Herbst ist aus einem Grund die optimale Kompostierzeit: Laub ist das wertvollste Material für Humuserde. Ein Kubikmeter Lauberde enthält mehr Humusstoffe als zwölf Torfballen zusammen. Deshalb sollten Sie die Chance nicht verpassen, Ihre eigene Humuserde herzustellen. Das Laub sollte ausschließlich angetrocknet auf dem Komposthaufen landen.
Die Mischung macht’s
Es gilt folgende Grundregel: Je vielfältiger die Zusammensetzung der Komposterde, desto nährstoffreicher wird der natürliche Dünger. Auf den Kompost dürfen allerdings ausschließlich natürliche Gartenabfälle, die nicht gespritzt oder von Krankheiten befallen sind. Vermeiden Sie samentragendes Unkraut und Pilze, damit sich diese nicht weiter im Garten verbreiten. Auch Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz oder Teeblätter sind zum Kompostieren bestens geeignet. Am besten schichten Sie abwechselnd grobes Material, wie Äste und zerkleinerten Heckenschnitt und Gemüse- und Obstresten.

Guter Kompost braucht Zeit

Je nach Kompostertechnik dauert ein kompletter Kompostierungsvorgang im Schnitt neun bis zwölf Monate. Sie haben die Wahl zwischen offenen Kompostern aus Holz, Metall oder Kunststoff und geschlossenen, isolierten Kompostern mit Deckel. Die geschlossene Version ist die schnellste – in gut sechs Monaten ist der Vorgang abgeschlossen. Ein weiterer Vorteil: Verschließbare Komposter halten unerwünschte tierische Gäste fern und brauchen weniger Platz. Allerdings ist die geschlossene Variante bei falscher Handhabung anfälliger für Staunässe und Fäulnis. Sorgen Sie deshalb für eine ausgewogene und gut gemischte Kompostzusammensetzung, mit genügend Strukturmaterial wie Strauchschnitt und Häckselgut aus dem Garten.

Regelmäßige Pflege muss sein

Um den Verrottungsvorgang optimal zu fördern, sollte das Kompostgut nach einigen Wochen umgeschichtet werden. Die Temperatur im Inneren des Haufens kann übrigens bis zu 60 Grad Celsius erreichen.

Die Grüner Holländer Gartencenter wünschen viel Erfolg beim Kompostieren – Ihre mit Humuserde verwöhnten Pflanzen werden Ihre Mühe in der nächsten Saison belohnen!

Winterharte Stauden perfekt pflegen

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31/05/2011
Gartenstauden

Winterharte Stauden perfekt pflegen

Winterharte Stauden eignen sich für jeden Garten – sie zeichnen sich durch Artenvielfalt und Blütenreichtum aus und trotzen dank Robustheit jedem Winter. Damit Ihre Stauden stramm wachsen und gesund gedeihen, verraten wir Ihnen im Folgenden einige hilfreiche Pflegetipps.

Perfekt gepflegt bereiten Ihnen winterharte Stauden jahrelang viel Freude. Bevor wir allerdings die wichtigsten Pflegeregeln behandeln, gilt es, einen optimalen Standort für Ihre Staude auszuwählen.

Der Standort

Nur wenn die Pflanze Ihren Ansprüchen gerecht gepflanzt wird, wird Sie sie Jahr für Jahr mit ihrer Blüte belohnen. Informieren Sie sich also bitte bereits beim Kauf, ob Sie Ihrer Wunschstaude im heimischen Garten einen geeigneten Platz geben können – die Grüner Holländer Gartencenter beraten Sie gerne anhand der wichtigsten Eckpunkte, wie Lichtbedarf und Bodenbeschaffenheit zu Ihren Möglichkeiten.

Das Anpflanzen

Bevor Sie Ihre Staude anpflanzen, sollten Sie ihren zukünftigen Standort gut vorbereiten: Säubern Sie das Beet komplett von Unkraut, lockern Sie den Boden mit einer Harke gut auf und entfernen Sie Wurzelreste und Steine. Je nach Bedarf Ihrer Staude sollte der Boden gut durchlässig sein. Staunässe führt – wie bei vielen anderen Pflanzen – zu Wurzelkrankheiten. Damit sich keine Staunässe bilden kann, kann man beispielsweise Sand oder feinen Kies der Pflanzerde beifügen. Achten Sie aber vorab unbedingt auf die Bedürfnisse der Pflanze: Lavendel, Thymian, Rosmarin und andere Kräuterstauden aus dem Mittelmeerraum verlangen zum Beispiel unbedingt nach kalkhaltigem, sandigem Boden mit höchster Durchlässigkeit.
Sollten Sie mehrere Stauden anpflanzen wollen, setzen Sie sie nicht zu eng – schließlich sollen sie wachsen und sich ausbreiten können. Geben Sie Ihren Pflanzen die Zeit und den Platz zu wachsen – das harmonische Ergebnis wird Sie für Ihre Geduld belohnen. Auch in Sachen Pflanzabstand beraten Sie die Grüner Holländer Gartencenter gerne!

Die Pflege

Winterharte Stauden sind zwar anspruchslos und robust, Sie sollten sie aber trotzdem nicht einfach sich selbst überlassen. Ein klein wenig Pflege wird Ihnen garantiert viel Erfolg bescheren. Hier die wichtigsten Pflegearbeiten:

  • Entfernen Sie regelmäßig Unkraut, das sich zwischen den Stauden ansiedelt.
  • Schneiden Sie Ihre Stauden nach Bedarf nach der ersten Blüte zurück. So können Sie im Herbst in den Genuss einer zweiten Blüte kommen.
  • Wässern Sie nur, wenn die Regenmenge nicht ausreicht (jeweilige Pflanzenbedürfnisse beachten).
  • Düngen Sie im Sommer – am besten im Juli.
  • Im Winter benötigen Ihre Stauden keinen besonderen Schutz. Zweige können durch kompaktes Binden vor großen Schneelasten geschützt werden. Ist Ihre Staude in ein Pflanzgefäß gepflanzt haben Sie natürlich die Wahl, sie frostgeschützt und hell zu überwintern.

Unter dem Menüpunkt Sortiment / Bäume, Gehölze und Sträucher“ finden Sie eine kleine Auswahl unseres Stauden-Sortiments. Für einen echten Überblick über unser aktuelles Angebot an winterharten Stauden empfehlen wir Ihnen einen Besuch unserer Pflanzencenter – dort finden Sie ganz nach Saison viele weitere frische und gesunde Pflanzen.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter und Gartencenter wünschen Ihnen viel Freude mit Ihren winterharten Gartenstauden!

Schädlinge wirkungsvoll bekämpfen

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31/05/2011
Schädlinge wirkungsvoll bekämpfen

Schädlinge wirkungsvoll bekämpfen

An dieser Stelle widmen wir uns einem eher unangenehmen Thema der Pflanzenpflege: Schädlinge! Immer wieder können Kübel- und Zimmerpflanzen von Schädlingen befallen werden. Mit regelmäßigen Kontrollen und den richtigen Tipps und Tricks können Sie allerdings ganz einfach Schlimmeres vermeiden.

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste über die häufigsten Übeltäter und die Grüner Holländer Pflanzencenter verraten Ihnen die wirkungsvollsten Methoden, wie man sie zuverlässig wieder los wird.

Blattläuse

Blattläuse kommen besonders häufig vor, sind jedoch relativ harmlos und einfach zu bekämpfen.
Sie befallen vor allem junge Triebe und Knospen, meist findet man sie jedoch auf der Unterseite von Blättern. Sie ernähren sich vom Pflanzensaft, den sie aus der Pflanze saugen. Oft verbünden sie sich mit Ameisen.

So sieht der Schädling aus:
grün, schwarz oder orange, meist ca. 2 mm groß

So werden Sie den Schädling los:
Beginnen Sie Ihre Maßnahmen mit biologisch unbedenklichen Mitteln, wie z.B. die Pflanze mit hartem Wasserstrahl abzuduschen (auch die Blattunterseiten) – sollte die Pflanze nicht sehr wasserbedürftig sein, können Sie den Wurzelballen zuvor in eine Plastiktüte einwickeln um ihn nicht zu sehr zu durchnässen. Bleibt der Erfolg aus, empfehlen wir ein chemisches Mittel gegen saugende Insekten.

Minierfliege

Die ausgewachsene Fliege selbst ist harmlos – das Problem sind ihre Larven. Diese fressen sich durch das Blattgewebe.
Der Befall macht sich durch unregelmäßige Gänge“ bemerkbar, die sich durch eine hellere Farbe erkennen lassen. Meist ist am Ende des Ganges die Larve zu finden. Fertig entwickelte Minierfliegen sorgen dank fleißiger Eiablage für lästigen Nachwuchs.

So sieht der Schädling aus:
Fliege: sehr klein, nur ca. zwei bis drei Millimeter lang, zwei Flügel
Larve: gelblich weiß

So werden Sie den Schädling los:
Meist sind nur wenige Blätter gleichzeitig befallen. Entfernen Sie die befallenen Blätter und vernichten Sie sie. Verbrennen ist am wirkungsvollsten. Bei starkem Befall sollte man ein spezielles Mittel gegen die Minierfliegen-Larven anwenden.

Raupen

Auch wenn aus Raupen über kurz oder lang schöne Schmetterlinge werden – sie frisst sich wahllos durch alle Blätter, die sie finden können.
Sie beginnen ihre Attacke meist am Blattrand und hinterlassen eine stark gezackte Kante. Oft tarnen sie sich in einer Fraßpause durch Verstecken: Sie biegen die Blattspitze um und wickeln sich im Blatt ein. Suchen Sie deshalb nach eigenartig aussehenden Blatt-Enden.

So sieht der Schädling aus:
ca. 1-3 cm lang, mittelgrün

So werden Sie den Schädling los:
Am besten sammeln Sie die Schädlinge einzeln per Hand ab. Sollten Sie sich für ein Schädlingspräparat ggen Raupen entscheiden, vermeiden Sie bitte ölhaltige Produkte – diese würden die Pflanze zu stark strapazieren.

Schildläuse

Schildläuse sind erst in großen Mengen gefährlich – ist die Population allerdings massiv, töten sie Pflanzenteile innerhalb kürzester Zeit.
Schildläuse sitzen fast immer am Stamm und an den Zweigen und saugen daraus den Pflanzensaft.

So sieht der Schädling aus:
Meist bekommt man vom Schädling nur sein Schutzschild zu sehen: Es ist bis zu 5 mm groß und sieht aus, wie eine braune, leicht Blatterhöhung.

So werden Sie den Schädling los:
Leider sind Schildläuse durch ihr Schild bestens vor Spritzmitteln geschützt. Ist der Befall noch gering, sollten Sie die Schädlinge abwischen oder -kratzen. Wenn der Befall bereits massiver ist, müssen starke Spritzmittel zum Einsatz kommen: Rogor oder Metasystox werden über die Blätter von der Pflanze aufgenommen. Die Pflanze vergiftet den Schädling also selbst über ihren Pflanzensaft. Tote Schildläuse fallen nach längerer Zeit von selbst ab. Kontrollieren Sie, ob vereinzelte Tiere die Maßnahme überlebt haben, indem Sie beim Abkratzen darauf achten, ob die Schilder vertrocknet sind – ein trockener Schild bedeutet, die Schildlaus ist tot; ein matschiges hingegen, dass sie noch lebt.

Schnecken

Schnecken sind der Klassiker unter den Schädlingen. Sie sind die gefräßigsten Exemplare schlechthin.
Sie sind der Erzfeind jedes Blumen- und Gemüsebeets. Aber auch Zimmerpflanzen sind vor ihnen nicht sicher. Oft findet man sie an feuchten Innen- und Unterseiten von Übertöpfen. Glatt angefressene Blattränder oder Löcher in den Blättern sind ein deutliches Zeichen für Schneckenbefall.

So sieht der Schädling aus:
Diesen Schädling muss man nicht beschrieben – jeder kennt die schleimigen Gesellen!

So werden Sie den Schädling los:
Suchen und absammeln ist eine Möglichkeit. Eine andere ist der sparsame Einsatz von Schneckenkorn. Auf Eisensulfat basierendes Schneckenkorn ist übrigens entgegen älteren, auf Aldehyd basierenden Produkten unbedenklich in der Anwendung. Achten Sie trotzdem auf die exakten Produktbeschreibungen.

Spinnmilben / Rote Spinne

Spinnmilben sind Schädlinge für Fortgeschrittene! Sie sind sehr schwer zu bekämpfen.
Diese kleinen Spinnentiere besiedeln üblicherweise zuerst die Blattunterseiten und saugen den Saft aus dem Zellgewebe. Die Blätter werden in der Folge erst punktuell silbern schimmernd, dann gelb und vertrocknen anschließend. Oft werden allerdings auch nicht komplett grüne Blätter sofort abgeworfen. Leider befallen Spinnmilben nicht nur Blätter, sondern mit Vorliebe auch Blattspitzen, wo sie die jungen Triebe leer saugen. Sie sterben dann sofort ab – erkennbar an schwarzen Überbleibseln an den Triebspitzen.
Ihrem Namen nach erzeugt die Spinnmilbe extrem feine Gespinste. Sind diese mit bloßem Auge zu erkennen, ist es in den meisten Fällen schon fast zu spät für Gegenmaßnahmen. Bei Verdacht auf Spinnmilben sollten Sie Ihre Pflanze mit Sprühwasser einnebeln. Sprühen Sie dabei nicht direkt auf die Pflanze, sonst blasen Sie einen großen Teil der Spinnmilben samt Gespinsten weg und können den Befall nicht erkennen. Durch die feinen Wassertröpfchen kann man die Gespinste leicht erkennen. Nur wie gesagt: Leider ist es in diesem Stadium meist schon zu spät die Pflanze zu retten.

So sieht der Schädling aus:
je nach Art rot, grün oder gelblich bis weiß, nur etwa einen halben Millimeter groß

So werden Sie den Schädling los:
Duschen Sie die Pflanze gründlich mit einem möglichst harten Wasserstrahl ab (Blattunterseiten nicht vergessen) – sollte die Pflanze nicht sehr wasserbedürftig sein, können Sie den Wurzelballen zuvor in eine Plastiktüte einwickeln. So wird ein Großteil der Schädlinge weggeschwemmt. Sollten dabei Blätter abfallen, waren diese mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit bereits beschädigt. Anschließend sollten Sie ein Spezial-Spritzmittel anwenden. Eine regelmäßige Anwendung ist empfehlenswert, da sich Spinnmilben durch diverse Entwicklungsstadien immer wieder erholen können. Ein weiteres Risiko: Bricht man nach wenigen Anwendungen ab, riskiert man nicht nur einen erneuten Befall sondern zusätzlich eine Resistenzbildung der Spinnmilben gegen das verwendete Mittel. Exakt aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, verschiedenste Spritzmitteltypen abwechselnd anzuwenden. Wenden Sie diese Mittel ausschließlich im Freien an!

Thripse

Auch Thripse leben vom Saft Ihrer Pflanze. Die von ihnen verursachten Schäden sind ähnlich derer von Spinnmilben.
Wenn Ihre Pflanze also unter silbrigen Verfärbungen oder gelben Blättern leidet, kann dies möglicherweise ein Hinweis auf diese Insektenform sein. Ihr Versteck liegt an der Blattunterseite – sie nutzen Blattvertiefungen, um sich vor Feinden zu tarnen. Aus diesem Grund werden sie meist erst entdeckt, wenn der Schaden bereits sichtbar ist. Wenn der Verdacht auf Thripse besteht, ist Eile geboten!

So sieht der Schädling aus:
dunkelbraune bis grüne Farbe, ca. 1-2 mm lang und sehr dünn

So werden Sie den Schädling los:
Siehe Spinnmilbe – nach der Duschprozedur mit Mittel gegen saugende Schädlinge behandeln.

Trauermücken

Diese Mini-Fliegen machen der Pflanze durch Wurzelfraß den Garaus. Sie sind der Feind von kleinen und empfindlichen Pflanzen.
Herumfliegende Trauermücken sind nicht das eigentliche Problem – denn das steckt tief im Pflanzsubstrat: Hier nagen die Larven der Mücke an feinen Haarwurzeln und schädigen somit langsam aber sicher die Gesundheit Ihrer Pflanze. Die Larven werden Sie also selten zu Gesicht bekommen, schwirren jedoch die Eltern“ durch die Luft, wissen Sie dass ihre Pflanze gefährdet ist.

So sieht der Schädling aus:
Erwachsene“ Trauermücken haben zwei Flügel, sind ein bis sieben Millimeter lang, der Körper ist schlank und dunkel.

So werden Sie den Schädling los:
Die Pflanze muss schnellstens umgetopft werden. Entfernen Sie das gesamte alte Substrat, putzen Sie sämtliche Wurzeln sauber unter fließendem Wasser ab. Anschließend mit torfloser Erde neu einpflanzen und das alte Substrat im Müll entsorgen. Wenn Ihre Pflanze unbedingt Erde mit Torf benötig, sterilisieren Sie die neue Erde vor dem Anpflanzen: Substrat bei ca. 150 °C im Backofen eine halbe Stunde lang erwärmen oder im Mikrowellenofen einige Minuten dämpfen. Ein guter Trick zur Vorbeugung: Als oberste Schicht im Pflanztopf ein rein mineralisches Material (z.B. Sand oder feines Quarzgranulat) aufstreuen.

Woll- und Schmierläuse

Und wieder ein Schädling, der an den Saft Ihrer Pflanze will. Klebrige Blätter und ausgetretener Saft sind erste Anzeichen.
Im weiteren Befallsverlauf bilden sich unter den Blättern am Übergang von Blattstiel zu Blatt weißliche „Wattekugeln“.

So sieht der Schädling aus:
ca. 2-5 mm lang und halb so breit, weiß mit hellbraunem Muster, in der Form einer Kellerassel ähnlich

So werden Sie den Schädling los:
Pflanze abduschen, klebrige Blätter gründlich reinigen. Topf wie bereits zuvor vor Wasser schützen. Anschließend geeignetes Spritzmittel anwenden, da möglicherweise an der Pflanze verbliebene winzige Jungtiere und Eier innerhalb kurzer Zeit wieder für Vermehrung sorgen würden. Eine ein- bis zweimalige Anwendung sollte ausreichend sein.

Lilienhähnchen

Dieser Schädling hat es auf Ihre hübschen Lilien abgesehen. Lilienhähnchen sind schuld, wenn Blätter Löcher haben oder ganz fehlen.
Der Käfer selbst richtet eigentlich keinen Schaden an – es sind seine Eier, die er an die Unterseite der Lilienblätter klebt. Die darin enthaltenen Larven sind sehr hungrig und können leider innerhalb kürzester Zeit ein ganzes Lilienbeet blattlos fressen. Der Trick dieses Schädlings ist ebenso ausgeklügelt, wie eklig: Er versteckt sich in seinen eigenen Exkrementen.

So sieht der Schädling aus:
auffälliger roter Käfer

So werden Sie den Schädling los:
Eile ist geboten: Schreiten Sie beim ersten Anzeichen sofort ein, bevor die Plagegeister alles aufgefressen haben. Käfer absammeln reicht leider nicht aus, zudem ist es schwierig, weil sich die schlauen Tierchen sofort fallen lassen, wenn Gefahr droht, und in der Erde verschwinden. Larven sind ebenso schwierig einzusammeln, weil schwer aufzufinden. Zu allem Überdruss reagieren beide nicht auf übliche Spritzmittel gegen fressende oder saugende Insekten. Fragen Sie uns deshalb nach Spezial-Spritzmitteln gegen Lilienhähnchenlarven. Diese sollten schnell und wirksam Abhilfe schaffen.

Die Grüner Holländer Gartencenter Berlin wünschen viel Erfolg beim Schädlinge bekämpfen – falls Sie weitere Fragen zu Thema haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Sommerblumen und Kübelpflanzen

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31/05/2011
Steckling

 Sommerblumen und Kübelpflanzen

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit, um Stecklinge zu vermehren. Doch auch in den kühleren Jahreszeiten können Sie versuchen Kübelpflanzen selbst zu ziehen. Stecklinge lassen sich nämlich gut überwintern.

Mit Hilfe einiger Tricks, die Ihnen die Grüner Holländer Pflanzencenter gerne verraten, kann jeder ganz einfach zum Pflanzenzüchter werden!

Stecklingsvermehrung leicht gemacht

Mit dieser Methode können Sie Ihre Lieblingsblumen und -pflanzen nach Belieben vermehren:

Je nach Härtegrad entscheidet man sich für feste Kopfstecklinge (Triebspitzen der Pflanzen) oder, wenn diese zu weich sind, für Teilstecklinge (festerer Teil aus der Triebmitte). Der gewünschte Trieb wird unterhalb eines Blattansatzes abgeschnitten – hier bilden sich später die neuen Wurzeln. Wichtig ist ein glatter Schnitt, deshalb unbedingt ein Messer, niemals eine Schere verwenden. Stecklinge sollten circa Fingerlänge haben und zwei bis vier Blätter haben. die untersten Blätter, Blüten und Blütenstiele werden ausgebrochen.

Sie können Ihren Steckling nun in Stecklingspulver tauchen (unteres Ende des Stecklings kurz ins Pulver tauchen, Überschüssiges abklopfen) und anschließend in spezielle Anzuchterde pflanzen und sparsam angießen. Da der Steckling keine Wurzeln hat und schlecht Feuchtigkeit aufnimmt, sorgen Sie bitte immer für feuchte Luft. Deshalb empfehlen wir für die Stecklingsvermehrung besonders spezielle Mini-Gewächshäuser. Eine einfachere Lösung ist ein Glas, das man über den Pflanztopf stülpt. Oder man steckt Draht in die Erde und zieht einen Gefrierbeutel darüber, den man mit einem Gummiband befestigt. Achten Sie immer darauf, dass Ihre Abdeckung nicht die Triebe berührt.

Dass Ihr junges Pflänzchen erfolgreich Wurzeln treibt, merken Sie am fortschreitenden Wuchs. Sind die Wurzeln ordentlich ausgebildet, wird es Zeit umzutopfen. Hierfür benutzt man nun normale Blumenerde und ein etwas größeres Pflanzgefäß als bisher. Stellen Sie Ihren Zögling nun hell und halten Sie ihn feucht. Ost- und Westfenster sind ideal. Im Winter gießen Sie wesentlich sparsamer, achten aber bitte darauf, dass der Wurzelballen nie ganz austrocknet.

Die Stecklingsvermehrung eignet sich für viele Pflanzen. Zum Beispiel: Fuchsien, Geranien, Engelstrompete, Strauchmargerite, Oleander, Lorbeer, Olive, Engelstrompete und viele mehr. Fragen Sie die Grüner Holländer Pflanzencenter, wir beraten Sie gerne zur Stecklingsvermehrung – bei uns finden Sie die notwenigen Materialien!

Wespenschutz im Sommer

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31/05/2011
Wespenschutz im Sommer

Wespenschutz im Sommer

Der Sommer und Spätsommer sind wohl die schönsten Saisons im Gartenjahr. Blumen und Pflanzen belohnen uns durch Früchte, üppigen Wuchs und Blüte für die Mühen der Pflege. Leider mischt sich in dieses harmonische Bild vor allem gegen Ende des Sommers ein dringliches Summen, dass sofort jede Gemütlichkeit zerstört – Wespen! Die gelb-schwarzen Plagegeister, bekannt für ihre niedrige Reizschwelle und ihre schmerzhaften Stiche, tauchen immer genau dann auf, wenn der Garten zur Obst- und Erntezeit Mensch und Tier fruchtige Genüsse beschert.

Um schmerzhafte Konfrontationen mit Wespen zu vermeiden und um ungestört im Spätsommer seine Mahlzeit im Freien genießen zu können, haben die Grüner Holländer Pflanzencenter einige Tipps für Sie!

Bitte vermeiden:

  • Nahrungsmittel nie offen auf dem Tisch stehen lassen – nutzen Sie praktische Haubennetze zum Bedecken, Tisch nach dem Essen sofort abräumen und gut abwischen.
  • Stellen Sie Ihren Gartentisch grundsätzlich nicht direkt unter Obstbäume. Reife Früchte und Fallobst locken Insekten an.
  • Getränkeflaschen immer verschlossen halten, Strohhalme benutzen, Gläser abdecken, vor jedem Schluck das Glas kontrollieren.
  • Ventilatoren und hektische Bewegungen vermeiden – jede Form von Luftwirbel macht Wespen angriffslustig.
  • Angeblich locken die Farben Weiß, Gelb und Blau sowie geblümte Kleider verstärkt Wespen an. Sicher ist, dass Parfum und andere Düfte sie extrem anziehen, der Geruch von Alkohol macht sie aggressiv. Betupfen Sie sich statt Parfum im Sommer lieber mit etwas Teebaumöl, um Wespen abzuhalten.

Tricks zur Wespen- und Insektenabwehr:

Wespen und Insekten lassen sich durch einige einfache Vorrichtungen wirkungsvoll vertreiben.

Futterstelle:

  • Lenken Sie die Wespen geschickt ab: Platzieren Sie in einiger Entfernung eine Futterstelle, z.B. eine Schüssel mit reifem Obst, Apfelsaft oder Konfitüre.

Aromaabwehr:

  • Halbieren Sie einige Zitronen, spicken Sie sie mit Nelken – dieses Aroma wirkt abstoßend auf die Plagegeister. Auch frisches Basilikum mögen sie nicht besonders. Wer auf Nummer sicher gehen will, benutzt in Salmiak getränkte Tücher und verteilt sie rund um den Tisch – der Geruch ist allerdings sehr stechend.

Wespenfalle basteln:

  • Füllen Sie eine saubere Flasche mit engem Flaschenhals mit Cola, einem Schuss Essig und einem Spritzer Spülmittel, anschließend umrühren. Hängen Sie die Flasche nun in einiger Entfernung zu Ihrem Tisch an einen Baum, optimalerweise direkt in der Einflugschneise der Wespen. Sie müssen keine Bedenken haben, dass nützliche Bienen und Hummeln zu Schaden kommen – der Essig hält sie ab.

Sollte doch einmal eine Wespe zustechen:

Sofern Sie kein Allergiker sind, ist der Stich zwar schmerzhaft und nervig, aber nicht gefährlich. Sie können die Stichstelle ganz einfach beruhigen. Legen Sie so schnell wie möglich eine aufgeschnittene Zwiebel oder feuchtes Salz auf. Sie können den Stich auch mit kaltem Wasser, essigsaurer Tonerde oder kühlen Kompressen pflegen. Anders als bei Bienenstichen bleibt übrigens kein Stachel zurück, Sie müssen sich nicht mit der Pinzette auf die Suche machen.

Bitte beachten Sie: Wespen stehen mittlerweile unter Artenschutz – grundloses Töten ist verboten. Deshalb empfehlen die Grüner Holländer Gartencenter die tiergerechte Futterstellen-Lösung. Sollten Sie Probleme mit einem Wespennest haben, rufen Sie die Feuerwehr oder einen Imker zur Hilfe – sie siedeln das Volk gefahrlos um. Denn so nervig Wespen auch sind, erfüllen sie doch nützliche Aufgaben in unseren Gärten.

Die wichtigsten Gartentipps für den Herbst

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31/05/2011
Die wichtigsten Gartentipps für den Herbst

Die wichtigsten Gartentipps für den Herbst

Im Herbst lautet das Motto: Ärmel hochkrempeln und noch einmal richtig fleißig sein, bevor uns der Winter eine wohlverdiente Pause von der Gartenarbeit beschert.

Hier einige Empfehlungen, was Sie optimalerweise jetzt erledigen sollten:

Rasen und Beet

Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt, um den Rasen zu erneuern oder neue Beete anzulegen. Denn jetzt sind die Tage noch warm genug, um neue Pflanzen zu setzen oder Rasensamen auszusäen. Im Zuge dessen sollten Sie auch an den erforderlichen Stellen die Erde mulchen und Unkraut entfernen. Der Rasen sollte stets von Herbstlaub befreit werden. Wenn Sie das Laub in einer abgelegenen Ecke Ihres Gartens sammeln, tun Sie Igeln und Insekten etwas Gutes, die dort überwintern können. Falls die Witterung in dieser Jahreszeit sehr trocken sein sollte, wässern Sie Ihren Rasen jetzt ausgiebig. Manchmal macht sich im Herbst ein Schleimpilz namens „Hexenbutter“ oder „Gelbe Lohblüte“ auf dem Rasen breit. Sie müssen sich darüber keine Sorgen machen, da dieser Schleimpilz, der wie Bauschaum aussieht, dem Rasen keinen Schaden zufügt. Lassen Sie ihn einfach eintrocknen, dann können Sie ihn leicht entfernen.

Winterquartiere

Außerdem sollten Sie schon jetzt daran denken, die Winterquartiere für Ihre kälteempfindlichen Pflanzen vorzubereiten, damit Sie beim ersten Frost umgehend reagieren können.

Gemüsegarten

Auch an den Gemüsegarten muss man jetzt denken: Rettich, Feldsalat und auch Knoblauch und viele andere Sorten wollen im Herbst gepflanzt werden.

Frühlingsblüher

Der Herbst ist die ideale Pflanzzeit für Frühjahrsblüher. Bis Anfang Dezember können Tulpen, Krokusse, Kaiserkronen, Schneeglöckchen, Narzissen und viele andere Blumenzwiebeln gesteckt werden. Da manche Zwiebeln gerne von gefräßigen Nagern gefressen werden, ist es günstig, diese durch Drahtgitterkörbe zu schützen. Darin können sich die Zwiebeln gut entfalten, die Nager haben das Nachsehen. Der Herbst ist aber ideal, um Knollen und Zwiebeln von frostempfindlichen Pflanzen aus dem Boden zu holen und trocken und kühl zu überwintern. Dazu gehören die Dahlien, Gladiolen, Canna und Begonien. Diese Pflanzen überwintern am besten in halbdunklen, kühlen Räumen und werden im Frühjahr, wenn kein Frost mehr droht, wieder eingesetzt. Das Ausgraben sollte natürlich ebenfalls vor dem ersten Frost erfolgen, damit die Knollen und Zwiebeln keinen Schaden nehmen. Auch Stiefmütterchen können Sie jetzt pflanzen.

Staudenpflege

Nutzen Sie am besten den September, um sich um Ihre Stauden zu kümmern. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um ältere Pflanzen zu vermehren. Dafür müssen Sie die Staude ausgraben und teilen. Die Teilung von mehrjährigen Stauden ist außerdem wichtig, damit diese nicht zu sehr altern. Pflanzen Sie ausschließlich die jüngeren Pflanzenteile wieder ein. So erhalten Sie gesunde und reichlich blühende Stauden. Stauden, die Sie nicht teilen, sollten Sie jetzt zurückschneiden.
Außerdem sollten Sie jetzt die verwelkten Blütenstände von mehrjährig wachsenden Stauden zurückschneiden. Halbsträucher wie Salbei und Lavendel sollen allerdings erst im nächsten Jahr zu Recht geschnitten werden, da die Schnittwunden im Winter nicht verheilen würden und vom Frost geschädigt würden. Junge Stauden sollten Sie mit Nadelreisig vor einem frostigen Winter schützen.

Giftpflanzen

Im Herbst ist Hochsaison für die giftigen Früchte so mancher Sträucher. Giftige Ziersträucher (wie Efeu oder Schneebeere) müssen jedoch nicht gleich gerodet oder vernichtet werden. Wenn Sie verhindern wollen, dass beispielsweise Kinder die giftigen Beeren essen, pflücken Sie diese einfach ab, schließlich verschönern auch diese giftigen Pflanzen den Ziergarten.

Teichpflege

Nach dem Sommer ist der effektivste Zeitpunkt, um Ihren Teich von Algen und Blättern zu befreien. Fischen Sie deshalb Verunreinigungen und Laub ab, spannen Sie ein praktisches Blattnetz, damit keine weiteren Blätter ins Wasser fallen. Außerdem sollten Sie ihn auch von Pflanzenteilen und Bodenschlamm befreien.

Baumpflanzung

Wenn Sie im Herbst neue Bäume pflanzen möchten, sollten Sie unbedingt rund um den Stamm drei Holzpflöcke setzen, an denen Sie den Stamm befestigen. So helfen Sie den Wurzeln, bei starken Herbstwinden stabil zu bleiben, ohne sich zu sehr zu lockern oder gar zu reißen. Setzen Sie die Holzpflöcke zuerst, damit die Wurzeln des Baumes nicht beschädigt werden.

Rosenpflege

Schneiden Sie Ihre Rosen auf keinen Fall im Herbst – die Schnittwunden würden im Winter nicht mehr verheilen. Lange Peitschentriebe sollten aber schon entfernt werden, damit die Rosen ihre Form behalten. Die Kronen von Rosenstämmen sind im Winter besonders empfindlich. Sie können mit einem Mantel aus Nadelreisig und einer Hülle aus Jutesäcken vor den kalten Ostwinden geschützt werden.

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