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Teiche im Herbst winterfest machen

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20/04/2016
Teiche im Herbst winterfest machen

Teiche im Herbst winterfest machen

Ob Garten-, Fisch- oder Schwimmteich – sie haben alle eines gemeinsam: Sie verschönern den Garten und sorgen für viel Vergnügen beim Betrachter. Doch dahinter verbirgt sich auch einiges an Arbeit. Denn nur ein gut gepflegter Teich macht Freude. Um die kleinen Garten-Oasen gesund und attraktiv zu erhalten, sind vor allem im Herbst eine Handgriffe zu tun. Die Grüner Holländer Gartencenter verraten Ihnen, was vor dem Frost erledigt werden sollte:

Laub entfernen

Befreien Sie Wasseroberfläche, Ufer und Grund jetzt regelmäßig von herabfallenden Blättern. Auch abgestorbene Pflanzenteilen und Bodenschlamm sollten jetzt entfernt werden. Ein Teichschlammsauger erleichtert diese Arbeit erheblich. Übrigens: der herausgefilterte Teichschlamm kann kompostiert werden.
Wer schlau ist, montiert nach der Reinigung des Grundes ein Laubschutznetz, um weitern Pflegeaufwand zu vermeiden. Spannen Sie es dicht über dem Boden spannen, da der Wind sonst Blätter unter dem Netz in den Teich weht. Denken Sie vor dem ersten Frost daran, es wieder zu entfernen um ein Festfrieren zu verhindern. Warum das Ganze: Laub und Pflanzenreste zersetzten sich im Teichwasser und produzieren Faulgase, die vor allem unter geschlossener Eisdecke das Leben im Teich gefährden können.

Algen entfernen

Algen sollten mit einem langen Stock oder einer Harke aus dem Teich gefischt werden.

Seerosen

Können aus dem Teich geholt und geteilt werden. Überwintern sollten Sie sie warm (nicht unter 15 Grad, besser wärmer) in einem mit Wasser gefüllten Kübel mit Substrat.

Gräser, Rohrkolben und dergleichen

Nicht abschneiden, sondern stehen lassen, da sonst durch eindringendes Wasser die Gefahr des Verfaulens vergrößert wird. Zudem überwintern manche Insekten in den hohlen Stängeln dieser Pflanzen. Binden Sie die Stängel gruppenweise zusammen, um Sie vor schwerer Schneelast zu schützen.

Teichpumpen und Filter

Teichpumpen und Filter müssen vor dem Frost herausgeholt werden. Säubern Sie die Geräte gründlich und überwintern Sie sie frostfrei. Die Pumpe sollte niemals trocken, sondern in einem gefüllten Wasserkübel gelagert werden. Auf diese Weise können anhaftende Schmutzrückstände nicht aushärten und die Dichtungen nicht porös werden.

Teichfische im Teich überwintern

Sobald die Wassertemperatur unter 10 Grad sinkt, sollte die Fütterung der Fische komplett eingestellt werden. Wenn Ihr Teich tief genug ist (mindestens 80 cm) und die Fische bereits länger als sechs Monate im Teich sind, können die meisten nach ausreichender Vorbereitung im Teich überwintern. Umwälzpumpen müssen unbedingt ausgeschaltet werden, damit der Teich nicht bis zum Boden durchfriert. Sorgen Sie regelmäßig für kleine Luftlöcher in der Eisdecke, damit Faulgase entweichen können, ein Durchlüfterstein sollte zur Verbesserung dieses Vorgangs zusätzlich eingesetzt werden. Der Durchlüfterstein sorgt gleichzeitig für eine freie Stelle im Eis. Überprüfen Sie regelmäßig, dass diese Stelle sauber ist und frei bleibt. Dieses Loch unterstützt das biologische Gleichgewicht und hilft den Teichfischen, unbeschadet über den Winter zu kommen.

Teichfische im Haus überwintern

Sollten Sie sich dafür entschieden, die Fische nicht im Teich zu überwintern, gehen Sie bitte folgendermaßen vor: Aquarien bei Zimmertemperatur sind nicht geeignet. Verwenden Sie besser einen großen Behälter (z.B. Regentonnen) rüsten Sie diesen mit einer Pumpe und Filtern aus. Das alles sollte geschehen, bevor die Temperatur im Teich unter 8 Grad sinkt. Mischen Sie Teich- und Frischwasser im Überwinterungsbehälter, damit die Fische nicht durch einen extremen Wasserwechsel belastet werden. Über den Winter kann die Wassertemperatur problemlos auf 4 Grad sinken – ein Standort in der Garage oder im Keller reicht also vollkommen aus. Der Behälter kann mit einer Platte oder ähnlichem abgedeckt werden. Im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen, sollte man vorsichtig mit der Fütterung beginnen. Steigern Sie die Futtermenge über Wochen sehr langsam.

Heckenpflanzen richtig auspflanzen

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04/09/2014
Heckenpflanzen richtig auspflanzen

Heckenpflanzen richtig auspflanzen

Die ideale Pflanzzeit für Heckenpflanzen ist der September, so können die Pflanzen noch vor dem Winter ausreichend im warmen Boden verwurzeln und sind besser gegen Verdunstung geschützt. Sommergrüne oder laubabwerfende Heckenpflanzen werden am besten von Oktober bis November gepflanzt, nachdem die Blätter gefallen sind und der Boden noch nicht gefroren ist.

Klassische Hecken sind die Heinbuche oder echte Buche, der immergrüne Kirschlorbeer oder die Stechpalmen (Ilex), auch der Feuerdorn oder die Liguster-Hecken werden gern gepflanzt. Andere bevorzugen eher Nadelgehölze wie Thuja und Koniferen-Arten als Gartenhecke.

Hecken können in Ihrem Garten viele wichtige Funktionen übernehmen. Zum einen grenzen sie Ihr Grundstück von dem des Nachbarn ab, geben Sicht- und Windschutz und bieten Vögeln und andern Tieren Unterschlupf.

Hecken pflanzen – Schritt für Schritt

Heckenpflanzen werden als Ballen- oder Containerware verkauft. Die Containerware sollte vor dem Auspflanzen gut gewässert werden. Anschließend werden Töpfe entfernt und Wurzeln gelockert.

Netz und Sackleinen müssen vor dem Pflanzen ebenfalls gründlich entfernt werden.

1. Beet anlegen

Im besten Fall mit dem Kantenstecher ein 60 bis 100 cm breites Beet anlegen und den Boden anständig auflockern.

2. Pflanzlöcher ausheben

Die Pflanzlöcher sollten doppelt so tief und breit wie die Wurzeln der Pflanzen sein.

3. Pflanzenabstände

Ist je nach Pflanze unterschiedlich. Bei Sträuchern sollten es 30-40 cm sein, bei Bäumen 80-100 cm. So ganz genau muss man es hier nicht nehmen, wichtiger ist der spätere Schnitt.

4. Wurzeln behandeln

Pflanzen vor dem Einpflanzen mit Topf lange ins Wasser tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufkommen. Beschädigte Wurzeln bis ins Holz zurückschneiden. Restliche Wurzeln leicht einschneiden, um viele Faserwurzeln zu erhalten.

5. Pflanzentiefe

So tief, wie sie auch in der Baumschule eingepflanzt waren. Erkennbar an der Verfärbung am Wurzelhals.

6. Pflanzerde vorbereiten

Ausgehobene Erde mit Blumenerde mischen und in das Loch schütten. Erde vorsichtig festtreten und um den Wurzelbereich einen Gießrand formen, damit das Wasser nicht entweichen kann.

7. Angießen

Mit reichlich Wasser einschlämmen, auch bei Regen.

8. Erdbehandlung und Mulchen

Nachdem die Erde leicht getrocknet ist, mit Kultivator auf wenige Zentimeter auflockern und mit einer 5-10 cm dicken Schicht Rindenmulch bedecken.

9. Pflanzenschnitt

Bei Pflanzung im Herbst erst im nächsten Frühjahr. Bei laubwerfenden Hecken je nach Beschneidung der Wurzel bis zu zwei Dritteln zurückschneiden. Immergrüne Hecken sollten nach dem Pflanzen eine längere Zeit erst einmal gar nicht zurückgeschnitten werden. Hier beginnen Sie erst mit dem Formschnitt.

Buchsbaum-Schädlinge bekämpfen: So werden Sie den Buchsbaumzünsler los!

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11/06/2013
Buchsbaum-Schädlinge bekämpfen

Buchsbaum-Schädlinge bekämpfen: So werden Sie den Buchsbaumzünsler los!

Gezielte Schädlingsbekämpfung gegen gefährlichen Raupenbefall am Buchsbaum

Neben großen Laubbäumen und Nadelbäumen, prächtigen Heckenpflanzen, blühenden Ziersträuchern und Blumen aller Art erfreut sich vor allem der Buchsbaum großer Beliebtheit bei den Kunden und Kundinnen der Grüner Holländer Pflanzencenter in Berlin-Pankow, Berlin-Marzahn und Berlin-Reinickendorf. Doch leider wird uns immer öfter berichtet, dass gesunde Buchsbaumpflanzen von lästigen Schädlingen befallen werden. Dabei handelt es sich um den gefährlichen Buchsbaumzünsler.

Wie Sie Buchsbaum richtig pflegen, schneiden und vermehren, lesen Sie bereits in unserem speziellen Buchsbaum-Pflegetipp. Hier möchten wir Sie über ein anderes wichtiges Thema in Bezug auf diese beliebte Gartenpflanze aufklären: Im Folgenden informieren Sie die Pflanzenexperten der Grüner Holländer Gartencenter in Pankow und Reinickendorf über die gezielte Bekämpfung eines eingewanderten Schädlings.

Gefährlicher Schädling aus Asien

Der Buchsbaumzünsler ist eine aus Asien eingeschleppte Gefahr für Ihren Buchsbaum oder Ihre Buchshecke. Der Buchsbaumzünsler stammt aus China und kann sich hierzulande schnell vermehren, weil er in unseren Breitengraden keine natürlichen Feinde hat. Offenbar gelangte der Kleinschmetterling mit dem Warentransport nach Europa. Im Raupen-Stadium ernähren sich die lästigen Schädlinge ausschließlich von Buchsbaumblättern und später sogar von der Baumrinde. Innerhalb kürzester Zeit verwandeln Sie ein gesundes Bäumchen in ein krankes, unheilbar beschädigtes Gerippe. Das lässt sich nur verhindern, wenn man bei der Gartenarbeit ein offenes Auge behält, und schon bei den ersten Anzeichen eines Schädlingsbefalls richtig reagiert.

Buchsbaum für Ihren Garten günstig kaufen

Gesunder, nicht befallener Buchs ist sehr pflegeleicht, wenn man sich an einige grundlegende Regeln hält. Buchsbaum ist für jeden Garten eine Zierde – ob im Beet, im Topf auf der Terrasse oder frei gepflanzt in Einzelstellung oder als Hecke. In den Grüner Holländer Gartencentern in Berlin finden Sie immer eine große Auswahl an gesunden Buchsbäumen in vielen Größen und auch in vielen Formen zu sehr günstigen Preisen. Buchs lässt sich besonders gut in Form trimmen, was ihn auch zu einer beliebten Pflanze in Ziergärten macht. Ihr immergrünes Blätterwerk sorgt das gesamte Jahr hindurch für einen attraktiven Anblick.

So erkennen Sie einen Buchsbaumzünsler-Befall

Damit das auch so bleibt, müssen Sie Ihren Buchs regelmäßig auf Befall kontrollieren. Achten Sie auf braune Stellen und spinnennetzartige Gespinste. In diesen überwintern die Raupen und fressen sich dann ins Bauminnere. Der Buchsbaumzünsler legt seine Eier auf Blätter, nach dem Schlüpfen fressen die Larven die Blätter, allerdings zuerst immer nur die oberste Schicht – deshalb sollten Sie auf verdächtige helle Stellen achten. Nach und nach wird im Raupenstadium das gesamte Blatt gefressen, sodass am Ende nur noch das Blattgerippe übrig ist. Sind die Blätter abgenagt, wird die Rinde angegriffen und gefressen.

Buchsbaumzünsler-Befall wirkungsvoll bekämpfen – so geht’s

Sobald Sie an Ihrem Buchsbaum die gelb- bis dunkelgrünen Raupen entdecken, sollten Sie diese sofort absammeln und vernichten. Gespinste müssen unbedingt herausgeschnitten werden. Suchen Sie vor allem am Baumkroneninneren nach den Schädlingen – die Raupen halten sich fast nur im Buschinneren auf. Nach dem Absammeln sollten Sie gezielt mit Pflanzenschutzmitteln gegen die Schädlinge vorgehen. Bringen Sie das Mittel unbedingt mit starkem Druck auf der gesamten Pflanze an. Sie müssen unbedingt auch das Bauminnere behandeln. Die Mitarbeiter der Grüner Holländer Pflanzencenter beraten Sie gerne zu Spritzmitteln und Anwendung. Besonders wichtig ist, die Pflanze auch im Winter auf Befall zu kontrollieren und zeitig im Frühjahr einen Rückschnitt zu machen. Denn dann finden Sie äußere Gespinste sofort, können diese gezielt entfernen und Schlimmeres vermeiden. Raupen, Larven und Eier des Buchsbaumzünslers müssen unbedingt nachhaltig vernichtet werden – das heißt, Sie sollten den Schnittabfall verbrennen und gut verpackt im Haushaltsmüll entsorgen.

Die Grüner Holländer Gartencenter in Berlin-Marzahn, Berlin-Reinickendorf und Berlin-Pankow stehen Ihnen jederzeit gerne bei allen Fragen rund um Gartenpflanzen, Beetpflanzen, Heckenpflanzen Balkonpflanzen und Zimmerpflanzen zur Verfügung. In unseren Berliner Pflanzencentern können Sie an 7 Tagen die Woche günstige Pflanzen und Blumen kaufen. Wir sind täglich für Sie da – unsere Gartencenter haben sogar sonntags geöffnet!

Hochbeet für Garten oder Balkon

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15/04/2013
Hochbeet für Garten oder Balkon

Hochbeet für Garten oder Balkon

Für komfortables Gärtnern und eine reiche Ernte

Ein Hochbeet im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon bringt viele Vorteile mit sich. Die Grüner Holländer Pflanzencenter in Berlin haben für Sie im Folgenden die wichtigsten Informationen rund um das komfortable Gärtnern auf Tischhöhe zusammengestellt. Zudem verraten wir Ihnen, wie Sie ein Hochbeet selbst bauen, bepflanzen und pflegen.
Immer mehr Hobbygärtner fragen in den Grüner Holländer Gartencentern in Berlin außer nach günstigen Pflanzen und Blumen auch nach Hochbeeten für ihren Garten oder Balkon ? wie man diese selber baut, pflegt, bepflanzt und vieles mehr. Deshalb finden Sie hier das wichtigste zu diesem Thema.

Vorteile von Hochbeeten

Komfortableres Gärtnern durch Arbeiten auf Tischhöhe: Wer bei der Beetpflege unter Rückenschmerzen leidet, für den ist ein Hochbeet dank der aufrechten Haltung geradezu ideal.
Schnellere Blüh- und Reifezeit, längere Erntesaison: Aufgrund einer höheren Bodentemperatur (der Zersetzungsprozess im Hochbeet erhöht die Bodentemperatur um ca. 5 bis 8 °C.) und einer stärkeren Nährstoffkonzentration wachsen und blühen Hochbeet-Pflanzen schneller. Auch Gemüse wird im Hochbeet wird schneller reif, kann früher geerntet werden und die Anbausaison ist dank Bodentemperatur und Frostschutz länger. Zierpflanzen blühen früher und manchmal sogar länger.

Wirkungsvoller Schutz vor Schädlingen und Unkraut: Im Hochbeet sind Zier- und Gemüsepflanzen optimal vor Schneckenfraß und vielen anderen Schädlingen geschützt. Auch Unkraut hat es im Hochbeet deutlich schwerer.

Garten-Hochbeet selbst bauen

Die Grüner Holländer Pflanzencenter empfehlen, Hochbeete im Frühjahr oder Herbst anzulegen. In folgenden Schritten können Sie Ihr Hochbeet selbst bauen:
Als erstes müssen Sie in Ihrem Garten an einem geeigneten Platz Ihrer Wahl den Boden auf einer rechteckigen Fläche ca. 25 cm tief ausheben. Achten Sie darauf, das Hochbeet nicht zu breit anzulegen, damit Sie von allen Seiten ohne Mühe an die Mitte herankommen. Als Faustregel gilt: Breite ca. 110 – 130 cm und Höhe ca. 70 – 90 cm. Achten Sie bei der Ausrichtung und Position auf eine Nord-Süd-Richtung, um die Sonneneinstrahlung voll nutzen zu können.

Schlagen Sie nun an allen Eckpunkten vier Holzpfosten ein. An weiteren Materialien benötigen Sie für die Wände Holz (möglichst witterungs- und fäulnisbeständiges Holz ? geeignet sind Eiche, Lärche und Douglasie sowie Tropenhölzer), Steine, Betonplatten, verzinktes Metall oder Plastik. Verstärken Sie die Wände durch eine stabile Einfassung aus Pfählen oder Planken. Schützen Sie die Grundfläche Ihres Hochbeetes außerdem mit einem feinen Maschendraht gegen Wühlmäuse und kleiden Sie die Innenwände mit Teichfolie aus.

Hochbeet befüllen

Auf den Maschendraht folgt die erste von drei Füllschichten: Als erste Schicht verwenden Sie Schnittreste von Sträuchern oder Bäumen ? diese Schicht sorgt für die Belüftung der oberen Schichten und damit für eine gleichmäßige Zersetzung. Schichten Sie nun Rasensonden mit der Grasfläche nach oben auf und drücken Sie diese fest an. Nun folgt die zweite Schicht aus Häckselgut ? zum Beispiel aus gehäckseltem Pflanzenrückschnitt, sonstigen Grünabfällen und Laubabfällen. Als dritte Schicht folgt nun hochwertige Garten- oder Blumenerde ? in den Grüner Holländer Gartencentern finden Sie eine große Auswahl an günstiger und hochwertiger Gartenerde und Blumenerde. Die drei Schichten sollten im Hochbeet ca. dieselbe Höhe einnehmen.

Balkon-Hochbeet selbst bauen

Für ein Balkon-Hochbeet bieten sich sogenannte Hochbeet-Tische oder kompakte Hochbeet-Varianten an. Grundsätzlich gestaltet sich der Aufbau eines Balkon-Hochbeetes genauso wie der eines Garten-Hochbeetes. Selbstverständlich entfällt das Ausheben. Vorab sollten Sie die Größe gründlich planen ? vor allem auch, weil dies Einfluss auf das Gewicht und somit auf die Traglast Ihres Balkons hat. Evtl. sollten Sie die ?Baumaßnahme? auch mit Ihrem Vermieter abstimmen. Auch das Befüllen läuft ähnlich ab, wie bei einem Garten-Hochbeet, nur die Bewässerung muss besser reguliert werden, weshalb Sie einen Drainageboden einplanen sollten (um ein Auslaufen der Erdschichten zu verhindern). Sie sollten auch wissen, dass bei einem Balkon-Hochbeet aufgrund der fehlenden Erdgrundfläche kein Nährstoffaustausch stattfinden kann ? vermehrtes fachgerechtes Düngen kann dies allerdings gut ausgleichen.

Pflanzfolge, Düngen und Hochbeet-Pflege

Hochbeete sind ideal für sogenannte ?stark zehrende? Pflanzenarten, wie zum Beispiel viele Gemüsesorten: Kohl, Salat, Lauch, Auberginen, Tomaten, Gurken, Kräuter und vieles mehr. Grundsätzlich eignet sich das Hochbeet auch für Kürbis, Rhabarber und Zucchini. Eine reichere Ernte bringen Mischpflanzungen: Kombinieren Sie zum Beispiel Gurken mit Dill, Karotten mit Zwiebeln, Bohnen mit Bohnenkraut usw. oder lockern Sie Ihr Beet mit einigen Kapuzinerkresse-Pflänzchen auf ? das bringt ein hübsches Farbspiel in Ihr Beet und dekoriert am Rand gepflanzt dank langer Ranken sogar die Beetwände.

In den ersten beiden Jahren müssen Sie Ihr Garten-Hochbeet eigentlich nicht zusätzlich düngen, lediglich für eine regelmäßige und ausreichende Bewässerung muss gesorgt sein. Da Pflanzenreste mit der Zeit verrotten sollte das Beet vor einer Neubepflanzung immer mit einer Komposterde-Mischung aufgefüllt werden. Ca. alle 5 Jahre sollten Sie Ihr Hochbeet komplett neu aufschichten (beiBalkon-Hochbeeten früher/öfter).

Wir wünschen gutes Gelingen und viel Freude mit Ihrem Hochbeet! Falls Sie Fragen zu diesem Thema sowie zu Hochbeet-Zubehör und Hochbeet-Pflanzen haben, besuchen Sie ganz einfach die Grüner Holländer Pflanzencenter in Berlin ? Sie finden unsere Gartencenter in Pankow, Reinickendorfund Marzahn!

Hortensien – perfekte Pflege für faszinierende Gartenpflanzen

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16/07/2012
Die prachtvoll blühende Gartenpflanze für Beet, Terrasse und Balkon

Hortensien – perfekte Pflege für faszinierende Gartenpflanzen

Die prachtvoll blühende Gartenpflanze für Beet, Terrasse und Balkon

Hortensien zählen zu den absoluten Modepflanzen für Garten, Balkon und Terrasse. Zu Recht, denn der prachtvolle und ausdauernde Strauch ist ein Highlight für jedes Zuhause. In den Grüner Holländer Gartencentern in Berlin können Sie eine große Auswahl verschiedenster Hortensien-Arten und weiterer Gartenpflanzen zu günstigen Preisen kaufen. Wie immer gilt: Gartenpflanzen aus unseren Berliner Gartencentern, sind stets gut gepflegt und absolut gesund. Damit diese auch bei Ihnen daheim bestens gedeihen, verraten wir Ihnen im Folgenden die wichtigsten Pflegeregeln rund um diese schöne Gartenpflanze.

Grundsätzliches über Hortensien

Schon die Namen dieser Pflanze sind sehr aussagekräftig: Hortensie ist vom lateinischen Wort hortensius abgeleitet, hortus bedeutet Garten bzw. zum Garten gehörig; Botaniker bezeichnen die Hortensie als Hydrangea, was so viel bedeutet, wie Wasserstrauch (Moorbeetgewächs). Aus diesen beiden Herleitungen ergibt sich bereits das Basiswissen: Hortensien sind blühende Gartensträucher, die als Sträucher, Halbsträucher, kletternde Gewächse oder kleine Bäume gezogen werden können. Rund 70 verschiedene Hortensienarten sind weltweit bekannt darunter sowohl laubabwerfende als auch immergrüne Varianten, die sich zum einen als Kübelpflanze, zum anderen aber auch zum Auspflanzen eignen; manche Arten lassen sich sogar als Zimmerpflanze nutzen. Ursprünglich stammen die hübschen Ziersträucher aus wärmeren und höhergelegenen Zonen Süd- und Ostasiens sowie Nord- und Südamerikas. Hortensien gelten allgemein als pflegeleicht, sofern einige wichtige Grundregeln beachtet werden.

Typisch für Hortensien sind ihre großen, intensiv gefärbten Blütenstände, die von Juni bis August voll ausgeprägt und bis in den Winter hinein schön anzusehen sind. Ihre Blütenfärbungen reichen von Weiß, Blau bis Rosa wobei hierzu auch viele hellere und dunklere Zwischentöne zählen.

Optimale Hortensienpflege

Standort und Boden

Hortensien fühlen sich im windstillen Halbschatten und Schatten am wohlsten. Sonnige Plätze sind nur dann zu empfehlen, wenn garantiert werden kann, dass der Boden stets ausreichend feucht gehalten wird. Damit sind wir schon beim zweiten Anspruch dieser Gartenpflanze: Hortensien benötigen einen stets leicht feuchten Boden. Ob im Beet oder im Topf gilt also stets: Gerade in trockenen Perioden muss ausreichend gegossen werden. Trotzdem ist Staunässe unter allen Umständen zu vermeiden. Das Pflanzsubstrat sollte nährstoffreich, tiefgründig, humos und leicht sauer sein.

Hier eine kleine Übersicht, welcher Standort von der jeweiligen Hortensienart bevorzugt wird:

Vollschattig bis halbschattig:

  • Bauernhortensie (Hydrangea aspera Macrophylla)
  • Samthortensie / Fellhortenie (Hydrangea aspera)
  • Eichenblatt-Hortensie (Hydrangea quercifolia)
  • Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris)
  • Waldhortensie (Hydrangea arborescens, z.B. Annabelle)
  • Rispenhortensie (Hydrangea paniculata, z.B. Early Sensation, Limelight, Kyushu, Pinky Winky)
  • Nepalesische Berghortensie / Chinesische Strauchhortensie (Hydrangea heteromalla, z.B. Nepal Beauty)

Halbschattig bis leicht sonnig (ohne Mittagssonne):

  • Eichenblatt-Hortensie (Hydrangea quercifolia)
  • Rispenhortensie (Hydrangea paniculata, z.B. Early Sensation, Limelight, Kyushu, Pinky Winky)

Rückschnitt

Hortensien müssen nicht unbedingt zurückgeschnitten werden. Meist genügt es, abgestorbene Triebe zu entfernen. Eher spätblühende Arten (Rispenhortensien, Waldhortensien, Eichblättrige Hortensien) können im Winter stärker zurechtgestutzt werden; frühblühende hingegen am besten gar nicht zurückschneiden.

Düngung

Für Hortensien eignet sich am besten ein stickstoffbetonter Spezialdünger. Im Grunde genommen können Sie auch andere Spezial-Dünger, z.B. für Azaleen- und Rhododendron verwenden. Düngen Sie am besten von April bis August alle ein bis zwei Wochen.

Krankheiten und deren Behandlung

An sich sind Hortensien sehr krankheitsresistent. Auch Schädlinge haben es nicht besonders auf sie abgesehen. Wenn überhaupt, sind meist eher Zimmerhortensien betroffen, da eine Gartenpflanzung eher den optimalen Kulturbedingungen entspricht. Sollte eine Hortensie doch einmal von Milben oder Läusen befallen sein, helfen die gewöhnlichen Maßnahmen. Mehr über Schädlingsbekämpfung erfahren Sie in unserem speziellen Pflegetipp. Eine häufige Krankheit ist hingegen die Chlorose. Sie zeigt sich vor allem in Form von gelben Blättern und tritt auf, wenn der Boden einen zu hohen pH-Wert aufweist oder zu wenig Eisen enthält. Dünger oder spezielle Erde können hier rasch Abhilfe schaffen.

Überwinterung

Grundsätzlich gelten Hortensien als winterhart. Ein dezenter Schutz durch eine Abdeckung aus leichten Zweigen kann jedoch nicht schaden, denn dann frieren die Triebe weniger stark ein und treiben somit stärker und früher wieder aus. Bei Spätfrost müssen bereits vorhandene Blütentriebe unbedingt durch ein Flies geschützt werden. Wer Hortensien als Topfpflanze nutzt, sollte sie frostfrei überwintern. Wählen Sie dafür einen kalten Standort. Hortensien in großen Töpfen sollten draußen an einem windstillen Ort überwintert werden.

Hortensienfärbung

Viele Arten, die eigentlich blau blühen sollen, neigen dazu, mit den Jahren in eine rosarote Färbung zu wechseln. Wer allerdings lieber eine blaue Hortensie behalten möchte, sollte unbedingt streng auf die Bodenverhältnisse achten. Denn damit die Hortensienblüten blau bleiben / wieder blau werden, muss der Boden sauer bis alkalisch sein und einen optimalen Aluminiumgehalt aufweisen (pH-Wert 4,0 4,5). Rhododendronerde eignet sich deshalb ideal. Oder sie verwenden ein spezielles Hortensienblau-Mittel aus dem Fachhandel, das bereits alle Inhaltsstoffe beinhaltet. Außerdem sollten Sie stets nur mit sehr weichem Wasser (Regenwasser) gießen. Eine Hortensie wieder zu einer blauen Blüte zu bewegen, kann bis zu zwei Jahren dauern. Weiße und rote Hortensien sind wesentlich farbtreuer egal wie es um den pH-Wert des Bodens bestellt ist.

Vermehrung

In der warmen Jahreszeit können Sie Hortensien ganz einfach vermehren, indem Sie Stecklinge abnehmen und auspflanzen. Dazu wählen Sie einjährige Triebe (weich ohne Knospen, ca. 12 cm lang). Nun entfernen Sie die Spitzen sowie die Hälfte der Blätter und stecken den Steckling in ein feuchtes Pflanzsubstrat. Ab ca. zwei Wochen können dann die ersten Wurzeln wachsen. Achten Sie auch einen schattigen Standort und feuchte Erde. Im Herbst werden die jungen Hortensien dann vorerst in ein Pflanzgefäß umgepflanzt und frostfrei überwintert. Die finale Auspflanzung sollte erst im zweiten Jahr erfolgen.

Die Grüner Holländer Pflanzen- und Gartencenter in Berlin wünschen gutes Gelingen!

Buchsbaum perfekt pflegen

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16/05/2012
Buchsbaum-Schädlinge bekämpfen

Buchsbaum perfekt pflegen

Die vielseitige Garten- und Balkonpflanze für Hecke, Beet und Topf

Buchsbaum, oft einfach nur Buchs genannt, ist ein dicht wachsender immergrüner Strauch, der im Garten sowohl als freistehender Strauch als auch im Beet oder Topf im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Figur macht. Denn Buchs lässt sich gut in Form schneiden. Aus diesem Grund eignet er sich auch als Heckenpflanze sehr gut. Doch auch auf dem Balkon ist er als vielseitige Zierde einsetzbar. Damit Ihr Buchsbaum gut gedeiht, verraten Ihnen die Grüner Holländer Gartencenter im Folgenden das notwendige Basiswissen und die wichtigsten Pflegeregeln rund um Buchsbaum.

Grundsätzliches über Buchs

Buchs zählt zu den eher langsam wachsenden Gehölzen etwa 10 cm legt er pro Jahr zu. Viele schätzen ihn daher als Heckenpflanze, denn ist er einmal auf Wunschhöhe herangewachsen, macht er wesentlich weniger Arbeit als beispielsweise eine Thujenhecke. In den Grüner Holländer Pflanzencentern erhalten Sie Buchsbäume in vielen Sorten und Größen.
Überblick über Buchs-Sorten und Nutzung

Die diversen Buchssorten unterscheiden sich in Wuchsstärke, Blattform und Blattfarbe. Für höhere Hecken eignen sich Buxus sempervirens oder die stärker wachsenden Rotundifoliaund Handsworthensis. Für kleinere Buchsbaum-Skulpturen (Buchs-Kugeln) eignen sich Suffruticosaund Green Gem. Für Beet-Einfassungen eignen sich langsam wachsende Sorten, wie Suffruticosaoder Blauer Heinz.

Standortanforderung und bevorzugter Boden von Buchs

Buchs bevorzugt nährstoffreichen, kalkhaltigen und lehmigen Boden. Zu sandige Böden sollten mit Kompost aufgewertet werden. Grundsätzlich sollte die Erde durchlässig und feucht sein. Buchsbäume vertragen so gut wie alle Lichtverhältnisse umso heller er gepflanzt wird, desto dichter und schneller wächst er. Zu heiße, vollsonnige Standorte können allerdings problematisch werden (vor allem im Winter siehe weiter unten) besser verträgt der Buchs Schatten.

Buchsbaum optimal gießen und düngen

Bei der Buchsbaum-Pflege unterscheidet man zwischen frei ausgepflanztem Buchs und Buchs in Pflanzgefäßen. Im Topf braucht der Buchs viel und regelmäßig Wasser (vor allem in trockenen, heißen Phasen), Staunässe ist zu vermeiden. Sehr gerne wird der Buchs auch komplett abgeduscht oder sie stellen ihn ab und an in den Regen. Auch im Winter, wenn man etwas mäßiger gießt, sollte die Erde nie ganz austrocknen. Vom Frühlingsbeginn bis Sommerende sollten Sie auch regelmäßig düngen am besten einmal wöchentlich mit flüssigem Spezialdünger.
Frei gepflanzter Buchs im Beet, Garten oder als Hecke muss nur in lang anhaltenden Hitzeperioden gewässert werden, oder wenn die Erde im Pflanzbereich grundsätzlich zum Austrocknen neigt. Auf alle Fälle ist Staunässe zu vermeiden.

Buchsbaum ideal schneiden und vermehren

Je öfter Sie Ihren Buchs zurückschneiden, desto dichter wächst er, denn der Rückschnitt regt das Wachstum an. Wenn gewünscht oder notwendig, kann im vierwöchentlichen Rhythmus zur Schere gegriffen werden. Grundsätzlich gilt: Geschnitten wird Buchs nur in der Wachstumsperiode von April bis August. In den Tagen nach dem Rückschnitt sollten sie kräftiger wässern und düngen.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter empfehlen folgende Scheren:

  • Spezielle Buchsbaumschere:
    ideale für einfache Formen, regelmäßig schleifen, da stumpfe Klingen den Buchs verletzen können
  • Klassische Gartenschere:
    eignet sich nur für junge Triebe, da ältere Zweige sehr hart sind und durch unsachgemäßen Schnitt eher verletzt werden
  • Akku-Strauchschere:
    bequem, da motorisiert aber hohes Risiko, zu viel wegzuschneiden (Anfänger sollten eine mechanische Schere nutzen)
    Für den Formschnitt von Buchs gibt es im Fachhandel spezielle Schablonen, die den Schnitt erleichtern und perfektionieren sprechen Sie uns an!
    Buchs lässt sich übrigens sehr gut vermehren Sie können Stecklinge ganz einfach ins Beet oder in kleine Töpfe stecken. Reißen Sie im Sommer ganz einfach einige Zweige ab, entfernen Sie mit einem Messer die abstehende Rinde an der Pflanze. Nun kürzen Sie den Trieb um circa ein Drittel und stecken ihn an einen halbschattigen, geschützten Platz in die Erde. Regelmäßig wässern nicht vergessen.

Buchs als Beet-Einfassung

Als Beet-Einfassung pflanzen Sie Buchs am besten im Frühjahr: Befreien Sie die jungen Pflanzen aus ihren Pflanztöpfen und stellen Sie sie in einen Eimer Wasser. Bereiten Sie nun das Beet vor: Boden tiefgründig auflockern, Kompost einarbeiten und Position der Einfassung mit einer Richtschnur markieren. Man kalkuliert pro Meter Beet-Einfassung ca. zehn Buchspflanzen (bei ca. 10 cm Größe). Pflanzen mit Kelle einsetzen, eingießen, auf zwei Drittel zurückschneiden und in den folgenden Wochen stets feucht halten.

Buchsbaum im Winter Frostschutz zur Vorbeugung von Winterschäden

Die meisten Buchssorten sind winterhart. Doch in strengen Wintern mit Dauerfrost und sonnigen Tagen leiden die Blätter der immergrünen Pflanze sehr. Auch deshalb sollte der Pflanzort nicht zu sonnig gewählt werden. Gegen winterliche Lichtschäden empfehlen sich Schatten spendende Konstruktionen oder leicht lichtdurchlässige Stoffe (Wintervlies) mit denen der Buchs abgedeckt wird diese schützen auch vor großen Schneelasten.

Wer möchte, kann im September mit Patentkali (Kalimagnesia) düngen das fördert die Frosthärte.

Bei Buchs im Topf muss der Wurzelballen unbedingt vor Frost geschützt werden: Vermeiden Sie den direkten Kontakt des Pflanzgefäßes mit dem kalten Boden (Holzscheite unterlegen). Isolieren Sie das Pflanzgefäß beispielsweise durch einen größeren Topf, der mit Mulch oder ähnlichem gefüllt wird. Den Mulch können Sie im Winter auch direkt auf den Wurzelballen streuen und im Frühjahr wieder entfernen.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter in Berlin wünschen gutes Gelingen!

Zitruspflanzen perfekt pflegen

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10/05/2012
prächtige Orangenbäumchen und Zitronenbäumchen

Zitruspflanzen perfekt pflegen

Für prächtige Orangenbäumchen und Zitronenbäumchen

Wer seinem Zuhause mediterranes Flair verleihen möchte, ist mit Zitruspflanzen bestens beraten. Orangenbäumchen und Zitronenbäumchen sind der dekorative Hingucker für Garten, Balkon und Terrasse. Da Zitruspflanzen aber in Berliner und Brandenburger Breiten in der Natur nicht vorkommen, sollte man einige wichtige Pflegeregeln beachten. Die Grüner Holländer Gartencenter verraten Ihnen, welche:

Zitrusbäumchen (Zitronenbaum/Orangenbaum)

Zitronen- und Orangenbäumchen wachsen eigentlich nur in sehr sonnigen, sehr warmen und vor allem frostfreien Breitengraden. Aus diesem Grund sollten Sie sie stets nur als Kübelpflanzen anpflanzen. Im Kübel können diese dann optimal überwintert werden. Doch auch im Kübel gilt: ohne vollsonnigen Standort wird man mit Zitruspflanzen nicht glücklich. Sollten Sie also auf Balkon und Terrasse ein wind- und regengeschütztes Plätzchen mit viel direkter Sonneneinstrahlung haben, sind diese dekorativen Pflanzen perfekt für Sie.

Zitruspflanzen richtig anpflanzen

Verwenden Sie zum Anpflanzen entweder normale Blumen- oder Pflanzerde oder spezielle Zitruserde. Bauen Sie auf alle Fälle eine Drainageschicht aus Kies, Sand oder Ton ein, um Staunässe zu vermeiden. Wählen Sie nun einen sehr sonnigen, warmen, windgeschützten und regengeschützten Standort aus.

Zitruspflanzen richtig pflegen

Verwenden Sie zum Gießen kalkfreies Wasser, am besten Regenwasser. Zitruspflanzen dürfen nie ganz austrocknen, aber auch nicht zu viel gegossen werden, Staunässe ist absolut zu vermeiden. Deshalb am besten immer dann gießen, wenn die obere Erdschicht wieder leicht angetrocknet ist. Im Winter muss das Gießen deutlich reduziert werden, aber auch in der kalten Jahreszeit darf der Wurzelballen nie ganz austrocknen.

Düngen Sie im Frühjahr alle zwei Wochen und im Sommer wöchentlich, am besten mit einem Dünger mit hohem Magnesiumanteil.

Die häufigsten Pflegefehler und ihre Folgen:

  • Gelbe Blätter sind ein Zeichen für zu wenig Nährstoffe (Dünger).
  • Braune Blätter sind ein Zeichen für zu niedrige Temperaturen
  • Abfallende Blätter können sowohl ein Zeichen für zu trockene als auch zu nasse Erde sein.
  • Fauliger Geruch kann von Wurzelfäule herrühren – Pflanze am besten sofort umtopfen, faulige Wurzeln entfernen und zukünftig sparsamer gießen.

Zitruspflanzen richtig überwintern

Überwintern Sie Ihre Orangen- und Zitronenbäumchen so hell wie möglich, aber achten Sie darauf, dass der Raum nicht zu warm ist – ideal ist eine Temperatur zwischen 12 und 15° C. Vor dem Winter können Sie die Zitruspflanze zurückschneiden, das fördert einen dichteren Wuchs, ein kräftiges Wachstum und eine bessere Blütenbildung. Entfernen Sie dazu alle dünnen und schwachen Zweige.

Schädlingsschutz für Zitruspflanzen

Leider sind Zitruspflanzen nicht nur heikel in der Pflege, sondern auch anfällig für viele Schädlingsarten. Achten Sie immer – auch im Winter – auf Befall, damit Sie diesen so früh wie möglich bekämpfen können. Zitruspflanzen werden oft heimgesucht von: Spinnmilben, Schild- und Wollläusen, Weißen Fliegen, Thripsen etc.

Die Frühjahrs-Checkliste von den Grüner Holländer Pflanzencentern

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28/03/2012
Für einen gelungenen Start in die grüne Saison

Die Frühjahrs-Checkliste von den Grüner Holländer Pflanzencentern

Für einen gelungenen Start in die grüne Saison

Sobald der Winter Schnee von gestern ist und die Temperaturen erstmals deutlich ins Plus klettern, ist es höchste Zeit, im Garten und auf dem Balkon aktiv zu werden. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt mit einigen wichtigen Handgriffen den Grundstein für eine gelungene grüne Saison zu legen. Mit der folgenden kleinen Checkliste der Grüner Holländer Pflanzencenter steht einem gesunden Wachstum und prächtigen Blüten nichts mehr im Wege!

Balkon- und Kübelpflanzen im Frühjahr

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mehrjährige Balkon- und Kübelpflanzen umzutopfen und erstmals wieder zu düngen. Achten Sie allerdings darauf, Ihre Pflanzen erst nach draußen zu bringen, wenn wirklich keine Frostgefahr mehr besteht. Empfindliche Kübelpflanzen aus dem mediterranen Raum sollten sicherheitshalber erst Anfang Mai an die frische Luft gestellt werden. Davor kann man sie in der Wohnung nach der Winterruhe langsam an das hellere Sonnenlicht gewöhnen.

Mehrjährige Kübelpflanzen sollten zudem bis spätestens Ende März zurückgeschnitten werden denn wenn die Triebspitzen entfernt werden, entwickelt sich die Pflanze dichter und belohnt die Mühe mit mehr Blüten. Kleiner Tipp am Rande: Größere Triebabschnitte können als Steckling eingepflanzt werden und sorgen so in der nächsten Saison für Nachwuchs auf Balkon und Terrasse. Wenn eine ausgewachsene neue Kübelpflanze Ihren Balkon oder Ihre Terrasse zieren soll, empfehlen wir Ihnen einen Besuch in den Grüner Holländer Pflanzencentern bei uns finden Sie eine große Auswahl an gesunden und günstigen Pflanzen.

Bäume, Gehölze, Stauden und Gräser im Frühjahr

Auch Bäume, Gehölze, Stauden und Gräser wollen für die neue Saison gerüstet werden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Frühjahrsrückschnitt. Hierbei werden abgestorbene und erfrorene Zweige entfernt. Mehr Infos und Tipps zum Thema Rückschnitt für Bäume und Gehölze finden Sie hier.
Neue Stauden werden am besten ab April gepflanzt in den Grüner Holländer Pflanzencentern finden Sie eine große Auswahl. Frisch gepflanzte Stauden sollten immer gut angegossen werden und können anschließend mit einer Mulchschicht aus Laub oder Grasschnitt umgeben werden. Mehr Infos und Tipps zum Thema Staudenpflege finden Sie hier.

Bei Gräsern sollten Sie größere Grasbüschel vorsichtig auskämmen Vorsicht bei scharfen Gräsern, tragen Sie am besten Handschuhe! Gegen Frost eingepackte große Gräserarten, wie zum Beispiel Pampasgras, können je nach Witterung ab März wieder ungeschützt stehen. Vor allem wenn der Frühling sehr regnerisch startet, sollten Sie sie auf keinen Fall zu spät auspacken, da sonst die Gefahr besteht, dass die Gräser zu faulen beginnen. Sollte der Frost tatsächlich zurückkehren, zum Beispiel rund um die Eisheiligen, können Sie empfindliche Gräser ganz einfach durch Überstülpen eines großen Kartons über Nacht schützen.

Blumen- und Gemüsebeete im Frühjahr

Auch Ihre Blumenbeete können Sie im Frühjahr nach dem Frost zeitig von Winterschutz und Laub befreien, außerdem sollten Sie die Erde leicht auflockern. Frühlingsblüher und andere Beetpflanzen benötigen jetzt so viel Sonnenlicht wie möglich. Neu gepflanzte Blumen werden mit frischer Erde rundum verwöhnt und gut angegossen.
Wenn Sie für Gemüsepflanzen ein Frühbeet anlegen möchten, können Sie damit ab Ende März starten: Lockern Sie den Boden auf, setzen und sähen Sie nach Anleitung und decken Sie das Beet beispielsweise mit einem alten Glasfenster ab das Glas verwandelt das Sonnenlicht in Wärme und sorgt für einen gewollten Treibhauseffekt. Gegen Nachfrost können Blumen- und Gemüsebeete in der heiklen ersten Frühlingsphase auch mit Strohmatten und Folie als Abdeckung geschützt werden.

Rosen im Frühjahr

Über die richtige Rosenpflege könnte man ganze Romane schreiben. Im Frühjahr ist es vor allen Dingen wichtig, den Frostschutz zu einem geeigneten Zeitpunkt zu entfernen. Wählen Sie hierfür einen nicht allzu sonnigen, eher trüben Tag, damit sich die edlen Pflanzen langsam an das neue helle Licht gewöhnen können. Anschließend sollten Sie die Erde etwas auflockern und rund um den Stamm abhäufeln. Mehr über die richtige Rosenpflege samt Schnitt können Sie hier nachlesen. Selbstverständlich wäre jetzt auch ein geeigneter Zeitpunkt, neue Rosen zu pflanzen eine große Auswahl finden Sie natürlich in den Grüner Holländer Pflanzencentern.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter wünschen einen gelungenen Start in die grüne Saison! Sollten Sie Fragen zu unserem Sortiment oder zur Pflanzenpflege haben, stehen wir Ihnen in den Grüner Holländer Pflanzencentern und Gartencentern in Berlin-Pankow und Berlin-Reinickendorf gerne zur Verfügung!

Tierische Gartenhelfer

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30/09/2011
Igel als Gartenhelfer

Die tierischen Helfer im heimischen Garten

Diese Tiere helfen Ihnen bei der natürlichen Schädlingsvernichtung

Für Gemüse-, Obst- und Blumengärten gilt gleichermaßen: die Freuden des Gartens wären noch größer, wären da nicht Schädlinge und Plagegeister, die dem gesunden Wachstum der jungen Pflanzen und Knospen mit ihrer Gefräßigkeit ein Ende setzen. Schädlingsbekämpfung ist deshalb für gelungene Gartenergebnisse oft eine Notwendigkeit. Doch nicht immer müssen Sie hierfür zu chemischen Vernichtungsmitteln greifen. Denn es gibt viele tierische Helfer, die Ihnen gerne bei der Beseitigung der Schädlinge behilflich sind. Die Grüner Holländer Gartencenter informieren Sie im Folgenden über die tierischen Gartenhelfer.

Igel

Igel sind der ideale Partner gegen den Schädling Nr. 1! Denn das Lieblingsessen jedes Igels sind Schnecken. Auch viele weitere kleinere Schädlinge stehen auf seinem Speiseplan.

Das sollten sie wissen:
Igel sind nachtaktiv, verstecken sich tagsüber und sind, sobald sie ausgewachsen und solange sie gesund sind, absolut selbständig in der Lage, Nahrung zu finden. Deshalb sollten Sie erwachsene und gesunde Tiere niemals füttern. Wenn Sie doch einen kranken Igel finden sollten, setzen Sie sich sofort mit einer Igelstation oder einem Tierarzt in Verbindung. Wenn Sie ihn zuhause aufnehmen möchten, sind Obst, Gemüse und Milchprodukte als Futter absolut tabu.
Bitte füttern Sie am besten nur Hunde- oder Katzenfutter, gekochtes Geflügelfleisch oder gebratenes Hackfleisch, denn der Igel ist ein reiner Fleischfresser. Igel halten übrigens Winterschlaf hierfür bevorzugen Sie, wie auch im übrigen Jahr ihr Nest, das sie gerne unter Dornengestrüpp, in Reisig- und Laubhaufen, in Hecken oder auch in Höhlen von Baumwurzeln bauen. Sie können Ihren Igeln dabei helfen, indem Sie Laubhaufen vor dem Winter nicht entfernen, sondern an geeigneten Stellen in Ihrem Garten liegen lassen.

Libellen und Marienkäfer

Libellen und Marienkäfer haben eine gemeinsame Leibspeise: Blattläuse. Alle Blattläuse ernähren sich von Pflanzensaft und schädigen durch ihren Appetit viele Pflanzen. Nach dem Blattlausbefall kommen oft Folgeschäden, wie Schimmelerkrankungen hinzu. Ausgewachsene Libellen und Marienkäferlarven bekämpfen dieses Problem nachhaltig und natürlich.

Das sollten Sie wissen:
Libellen sind ein Überbleibsel aus der Urzeit. Sie existierten schon in der Zeit der Dinosaurier. Die frühen Exemplare hatten eine Flügelspannweite bis zu 70 cm unsere heutigen Libellen sind 5 bis 8 cm lang und ihre Flügelspannweite beträgt bis zu 11 cm.
Es gibt weltweit 3.700 Arten der Libelle und 100 davon leben auch in Europa. Libellen sind übrigens keine Gefahr für den Menschen sie übertragen weder Krankheiten, noch sind sie giftig. Marienkäfer kennt jedes Kind. Die sehr gut flugfähigen Käfer sind aufgrund ihres charakteristischen Aussehens sehr beliebt. Doch wer immer noch glaubt, die symmetrisch auf den roten Flügeln angeordneten Punkte geben Aufschluss über das Alter eines Marienkäfers, der irrt gewaltig: Die Punkte zeigen lediglich, zu welcher der unzähligen Unterarten ein Marienkäfer gehört.

Kröten und Frösche

Mit nur einem Zungenschlag beseitigen sie Nacktschnecken, Insekten und Asseln Frösche und Kröten machen Schädlingen gerne den Garaus.

Das sollten Sie wissen:
Kröten gehören zwar offiziell zur Gattung der Froschlurche. Doch sie unterscheiden sich in vielen Punkten von den verwandten Fröschen. Rein optisch lassen sie sich gut durch ihre Haut unterscheiden: Die Haut von Kröten ist ziemlich trocken, ledrig und oft mit Warzen und Beulen bedeckt; bei Fröschen ist sie sehr glatt, zudem haben sie Schwimmhäute zwischen den Zehen, denn Frösche lieben Wasser. Kröten hingegen sind nicht so sehr auf wassernahe Lebensräume angewiesen. Wegen ihrer kurzen Beine können Kröten nur laufen und krabbeln, aber nicht springen! Wer also gerne von froschigerHilfe im Kampf gegen Schädlinge profitieren möchte, der sollte sich überlegen, einen eigenen kleinen Gartenteich bei sich zuhause anzulegen.

Spatzen & Co.

Alle heimischen Vogelarten verfüttern in der Brutzeit kiloweise Larven an ihre Jungen, dadurch werden die vielfräßigen Schädlinge gezielt reduziert. Ein Spatzenpaar vernichtet beispielsweise pro Sommer einen ganzen Eimer voller Schädlinge. Und auch nach der Brutzeit helfen Vögel je nach Art und Größe bei der Beseitigung von Würmern und Schnecken.

Das sollten Sie wissen:
Heimische Vögel sollten erst gefüttert werden, wenn aufgrund niedriger Temperaturen und geschlossener Schneedecke keine natürlichen Nahrungsquellen mehr zur Verfügung stehen. Wussten Sie, dass Ihr Garten sogar im Winter Nahrung bietet: Ein naturnaher Garten mit Sträuchern wie Schneeball, Pfaffenhütchen und Heckenrose bieten mit ihren Beeren auch im Winter genug Nahrung; auch Fleischfresser kommen auf ihre Kosten, da in hohlen Stängeln von Stauden und Gräsern Spinnen und Kerbtiere überwintern; Körnerfresser bedienen sich an den Samenständen. All diese Pflanzen sollten daher vor dem Winter nicht zurückgeschnitten werden. So kann man sich das ganze Jahr am Anblick der Vögel erfreuen auch ohne Zufütterung.

Spinnen

Spinnen zählen mit zu den erfolgreichsten Schädlingsjäger. Mithilfe ihres Netzes und dank ihres Appetites vernichten sie Tag für Tag unzählige Insekten, die Pflanzen schaden könnten.

Das sollte Sie wissen:
Eine typische Gartenspinne ist die Kreuzspinne. Man erkennt sie sofort an ihren 5 Flecken auf dem Rücken, die sich zu einem Kreuz verbinden.

Blindschleichen

Das Reptil befreit ihren Garten von Würmern, Schnecken und anderen Schädlingen.

Das sollten Sie wissen:
Die Blindschleiche ähnelt zwar optisch einer Schlange, zählt aber zur Familie der Schleichen und ist daher als Echse einzuordnen. Darum keine Angst Blindschleichen sind vollkommen harmlos. Sie erkennen den nützlichen 45 bis 54 cm langen Gast Ihres Gartens an seiner silberweißen oder goldgelben Oberseite, seitlich verläuft häufig eine schwarze Linie vom Hinterkopf bis zur Schwanzspitze. Die Linie kann auch unterbrochen oder gar nicht vorhanden sein.

Die Grüner Holländer Gartencenter wünschen viel Erfolg bei der Beherbergung natürlicher Gäste in Ihrem Garten. Sollten Sie spezielle Schädlinge jedoch trotz aller Gastfreundschaft nicht in den Griff bekommen, beraten wir Sie in den Grüner Holländer Gartencentern und Gartencenter in Berlin-Reinickendorf und Berlin-Pankow gerne zum Thema Schädlingsbekämpfung mit professionellen Produkten.

Gartenarbeit im September

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05/09/2011
Wichtige Gartenarbeiten im September

Erntefreuden und Pflegepflichten

Wichtige Gartenarbeiten im September

Ob Obst-, Gemüse- oder Ziergarten – im Herbst gibt es immer viel zu tun. Einerseits gilt es, die Früchte der frühjährlichen und sommerlichen Mühen zu ernten. Andererseits fallen viele kleine Arbeiten an, die sicherstellen, dass auch das kommende Gartenjahr ein voller Erfolg wird. Die Grüner Holländer Pflanzencenter helfen Ihnen mit der folgenden kleinen Checkliste zu den wichtigsten Gartenarbeiten im Frühherbst. Bei all der Arbeit sollten Sie aber nicht vergessen, den goldenen Herbst auch zu genießen: Schließlich sorgen bunte Herbstblumen und verfärbtes Laub für herrlichste Farbenspiele, bevor die Tage kürzer und kälter werden!

Obstgarten

Mit dem Ausklingen des Sommers beginnt der krönende Abschluss des Obstgartenjahres: Jetzt werden viele Obstsorten gleichzeitig reif. Nach der Ernte von Äpfeln, Birnen, Pflaumen, Strauchbeeren u.v.a. steht die Pflanzenpflege auf dem Programm. Im ersten Schritt müssen reifes Obst, faulendes Fallobst sowie erkrankte Triebe sofort entfernt werden. Kleine Obstbäume, die über das Jahr zu stark gewachsen sind, sollten anschließend zurückgeschnitten werden: Triebe, die länger als 60 cm sind, werden abgenommen – bitte immer mit einer dafür vorgesehenen, scharfen Schere. Hier erhalten Sie weitere Pflegetipps für Ihren Obstgarten.

Jetzt ist übrigens auch der perfekte Zeitpunkt, um neue Obstbäume, Obststräucher und Ziergehölze zu pflanzen! Hier erhalten Sie weitere Pflegetipps zum Thema Bäume pflanzen.

Gemüsegarten

Kurz vor der Ernte können Sie Ihre Gemüsepflanzen nochmals zu Höchstleistungen und ihre Früchte zu voller Reife bringen, indem Sie späte Blütenstände entfernen. Dieser Trick eignet sich zum Beispiel bei Gurken, Tomaten und Zucchini. Bei Rosenkohl, der mit Röschen noch geizt, sollte die Triebspitze herausgebrochen und reichlich gewässert werden.

Für die Kartoffelernte gilt: Kartoffeln sind reif, wenn ihr Laub gelb verfärbt ist – jetzt können Sie ausgegraben und gesäubert in einem dunklen und trockenen Raum eingelagert werden (Temperaturen von ca. 8 Grad Celsius sind ideal).

Für die Kürbisernte gilt: Kürbisse sind reif, wenn sie sich beim Abklopfen hohl anhören. Um Nachzügler zu einer rascheren Reife zu motivieren, sollten Sie das Gießen einstellen und Wurzeln im Umkreis von 50 cm rund um die Frucht abstechen. Fast reifen Kürbissen sollten Sie ein Brett unterlegen, damit sie auf nassem Boden nicht verfaulen. Übrigens gilt die Regel: umso farbintensiver, desto vitaminreicher und geschmacksintensiver ist die Herbstfrucht.

Bis Ende August ist übrigens auch die letzte Chance für eine Aussaat von Spinat, Feldsalat o.ä. im Gemüsegarten.

Ziergarten

Im Ziergarten fallen jetzt folgende Arbeiten an:

Baum- und Staudenpflege (hier mehr Rückschnitt-Tipps und Neupflanzungs-Tipps)
Beetpflege (Mulchen, Unkraut entfernen)
Blüteförderung (bei Herbstblumen regelmäßig verblühte Teile entfernen)
Blumenzwiebeln für einen farbenfrohen Frühling auspflanzen – hier mehr Frühlings-Pflegetipps

Balkon und Terrasse

Damit Balkon und Terrasse auch im Spätherbst und Winter ein hübsches Bild abgeben, sollten Pflanzgefäße und Blumenkästen jetzt mit frostunempfindlichen Pflanzen bestückt werden. Empfindliche Pflanzen müssen unbedingt vor den ersten Nachtfrösten ins Haus. Hier erhalten Sie genaue Überwinterungs-Tipps.

Allgemeine Arbeiten

Der September eignet sich auch ideal für eine Rasenaussaat. Sie können jetzt sowohl komplett neu ansäen als auch kleinere Stellen im Rasen ausbessern. Außerdem ist der Herbst die ideale Kompostzeit.

Die Grüner Holländer Gartencenter Berlin wünschen Ihnen viel Freude bei den herbstlichen Gartenarbeiten! Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Selbstverständlich finden Sie bei uns in Berlin-Pankow und Berlin-Reinickendorf auch viele verschiedene Pflanzen zur Saison – kommen Sie vorbei uns sorgen Sie für einen bunten Herbst in Ihrem Zuhause.

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