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Gartenarbeit im September

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05/09/2011
Wichtige Gartenarbeiten im September

Erntefreuden und Pflegepflichten

Wichtige Gartenarbeiten im September

Ob Obst-, Gemüse- oder Ziergarten – im Herbst gibt es immer viel zu tun. Einerseits gilt es, die Früchte der frühjährlichen und sommerlichen Mühen zu ernten. Andererseits fallen viele kleine Arbeiten an, die sicherstellen, dass auch das kommende Gartenjahr ein voller Erfolg wird. Die Grüner Holländer Pflanzencenter helfen Ihnen mit der folgenden kleinen Checkliste zu den wichtigsten Gartenarbeiten im Frühherbst. Bei all der Arbeit sollten Sie aber nicht vergessen, den goldenen Herbst auch zu genießen: Schließlich sorgen bunte Herbstblumen und verfärbtes Laub für herrlichste Farbenspiele, bevor die Tage kürzer und kälter werden!

Obstgarten

Mit dem Ausklingen des Sommers beginnt der krönende Abschluss des Obstgartenjahres: Jetzt werden viele Obstsorten gleichzeitig reif. Nach der Ernte von Äpfeln, Birnen, Pflaumen, Strauchbeeren u.v.a. steht die Pflanzenpflege auf dem Programm. Im ersten Schritt müssen reifes Obst, faulendes Fallobst sowie erkrankte Triebe sofort entfernt werden. Kleine Obstbäume, die über das Jahr zu stark gewachsen sind, sollten anschließend zurückgeschnitten werden: Triebe, die länger als 60 cm sind, werden abgenommen – bitte immer mit einer dafür vorgesehenen, scharfen Schere. Hier erhalten Sie weitere Pflegetipps für Ihren Obstgarten.

Jetzt ist übrigens auch der perfekte Zeitpunkt, um neue Obstbäume, Obststräucher und Ziergehölze zu pflanzen! Hier erhalten Sie weitere Pflegetipps zum Thema Bäume pflanzen.

Gemüsegarten

Kurz vor der Ernte können Sie Ihre Gemüsepflanzen nochmals zu Höchstleistungen und ihre Früchte zu voller Reife bringen, indem Sie späte Blütenstände entfernen. Dieser Trick eignet sich zum Beispiel bei Gurken, Tomaten und Zucchini. Bei Rosenkohl, der mit Röschen noch geizt, sollte die Triebspitze herausgebrochen und reichlich gewässert werden.

Für die Kartoffelernte gilt: Kartoffeln sind reif, wenn ihr Laub gelb verfärbt ist – jetzt können Sie ausgegraben und gesäubert in einem dunklen und trockenen Raum eingelagert werden (Temperaturen von ca. 8 Grad Celsius sind ideal).

Für die Kürbisernte gilt: Kürbisse sind reif, wenn sie sich beim Abklopfen hohl anhören. Um Nachzügler zu einer rascheren Reife zu motivieren, sollten Sie das Gießen einstellen und Wurzeln im Umkreis von 50 cm rund um die Frucht abstechen. Fast reifen Kürbissen sollten Sie ein Brett unterlegen, damit sie auf nassem Boden nicht verfaulen. Übrigens gilt die Regel: umso farbintensiver, desto vitaminreicher und geschmacksintensiver ist die Herbstfrucht.

Bis Ende August ist übrigens auch die letzte Chance für eine Aussaat von Spinat, Feldsalat o.ä. im Gemüsegarten.

Ziergarten

Im Ziergarten fallen jetzt folgende Arbeiten an:

Baum- und Staudenpflege (hier mehr Rückschnitt-Tipps und Neupflanzungs-Tipps)
Beetpflege (Mulchen, Unkraut entfernen)
Blüteförderung (bei Herbstblumen regelmäßig verblühte Teile entfernen)
Blumenzwiebeln für einen farbenfrohen Frühling auspflanzen – hier mehr Frühlings-Pflegetipps

Balkon und Terrasse

Damit Balkon und Terrasse auch im Spätherbst und Winter ein hübsches Bild abgeben, sollten Pflanzgefäße und Blumenkästen jetzt mit frostunempfindlichen Pflanzen bestückt werden. Empfindliche Pflanzen müssen unbedingt vor den ersten Nachtfrösten ins Haus. Hier erhalten Sie genaue Überwinterungs-Tipps.

Allgemeine Arbeiten

Der September eignet sich auch ideal für eine Rasenaussaat. Sie können jetzt sowohl komplett neu ansäen als auch kleinere Stellen im Rasen ausbessern. Außerdem ist der Herbst die ideale Kompostzeit.

Die Grüner Holländer Gartencenter Berlin wünschen Ihnen viel Freude bei den herbstlichen Gartenarbeiten! Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Selbstverständlich finden Sie bei uns in Berlin-Pankow und Berlin-Reinickendorf auch viele verschiedene Pflanzen zur Saison – kommen Sie vorbei uns sorgen Sie für einen bunten Herbst in Ihrem Zuhause.

Wirksame Unkrautbekämpfung

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10/08/2011
Wirksame Unkrautbekämpfung

Wirksame Unkrautbekämpfung

Für schönen Rasen und gepflegte Beete

Wer einen schönen Rasen und gepflegte Beete sein Eigen nennen will, kommt um das Thema Unkrautbekämpfung nicht herum. Selbstverständlich ist es jedem selbst überlassen, ob er Wildtriebe, wie Gänseblümchen oder Löwenzahn zum unwillkommenen Unkraut oder zu den geschätzten Gästen seines Gartens zählt. Wer Pflanzen wie diese jedoch wirksam loswerden möchte, erhält im Folgenden von den Grüner Holländer Pflanzencenter einige Tipps rund um Unkrautbekämpfung mit und ohne Pflanzenschutzmittel.

Wichtige Grundregeln vorab:

Grundsätzlich gibt es einige wichtige Regeln beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zum Wohle der Umwelt und ihrer Gesundheit sind Sie gesetzlich verpflichtet folgende einzuhalten:

  • Nutzpflanzen (Gemüsepflanzen, Obstbäume etc.) dürfen nur exakt nach
    den Vorgaben des jeweiligen Pflanzenschutzmittels behandelt werden.
  • Pflanzenschutzmittel dürfen nur auf gärtnerisch genutzten Flächen
    eingesetzt werden.
  • Pflanzenschutzmittel dürfen nicht eingesetzt werden, wenn durch sie
    das Grundwasser verunreinigt werden kann.
  • Pflanzenschutzmittel dürfen vor allem nicht an Uferböschungen und in
    der Nähe von Flüssen und Seen eingesetzt werden.

Pflanzenschutzmittel richtig auswählen:

Je nachdem, welches Unkraut bekämpft werden soll, muss das speziell hierfür geeignete Präparat sorgfältig ausgewählt werden. Lassen Sie sich in unseren Grüner Holländer Pflanzencentern in Berlin gezielt beraten.

Pflanzenschutzmittel richtig verwenden:

  • Menge: Beachten Sie auf jeden Fall die Herstellerangaben zur richtigen Dosierung. Eine zu geringe Menge bleibt wirkungslos; eine zu hohe Dosis kann großen Schaden in Ihrem Garten anrichten.
  • Wetter: Beachten Sie die Herstellerangaben zum Thema Wetter. Grundsätzlich gilt windstilles, trockenes Wetter bei ca. 20 Grad als ideal. Bei zu heißen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung besteht das Risiko, dass Rasen und Pflanzen Verbrennungen erleiden; bei Regen wird das Mittel oft zu schnell wieder abgewaschen und bleibt wirkungslos; starker Wind birgt das Risiko, dass das Mittel auf Flächen verteilt wird, die nicht behandelt werden sollen oder dürfen.
  • Methode: Grundsätzlich ist das Spritzen wesentlich wirkungsvoller, als das Ausbringen per Gießwasser. Durch das Zerstäuben entfaltet das Mittel seine volle Wirkkraft. Achten Sie auch hier auf die Herstellerangaben auf dem Etikett.

Praktische Beispiele zur Unkrautbekämpfung:

Disteln
Disteln wachsen bevorzugt auf sehr stickstoffreichen Böden. Da sie eine große Wuchshöhe erreichen und ihre Stacheln Verletzungsgefahr bergen, sollte man Disteln vor allem von häufig genutzten und von Kindern frequentierten Gartenflächen entfernen. Manche Exemplare, sind jedoch so imposant und farbenfroh, dass sie ihren Platz im Blumenbeet als Zierde behalten dürfen sollten. Wer Disteln jedoch wirklich loswerden möchte, sollte folgendermaßen gegen sie vorgehen:

Wer auf Pflanzenschutzmittel verzichten möchte, kann Disteln mit ein wenig Handarbeit sehr gut in den Griff bekommen. Gezieltes Ausgraben mit Entfernung der seitwärts wachsenden Wurzeln sollte helfen.

Gänseblümchen
An sich ist das Gänseblümchen eine hübsche Abwechslung auf jedem Rasen. Doch umso höher das Vorkommen ist, desto mehr kahle Stellen entstehen im Rasen. Wer dieses Risiko vermeiden will oder ohnehin auf einen perfekt gepflegten Rasen besteht, kann folgendermaßen gegen das Unkraut vorgehen: Wirklich nachhaltig lassen sich Gänseblümchen nur durch geeignete Unkrautvernichtungsmittel bekämpfen ein Abreißen der Köpfe beispielsweise, wäre wirkungslos, Ausgraben ist aufwändig und würde den Rasen insgesamt zu sehr beschädigen (kahle Stellen).

Löwenzahn
In seiner Blütezeit von April bis Juni ist der Löwenzahn ein gern gesehener und farbenfroher Gast auf Rasen und im Beet. Doch spätestens wenn er verblüht, ist die Freude schnell verflogen. Löwenzahn vermehrt sich von Saison zu Saison sehr massiv und verdrängt damit einerseits den Rasen, begünstig aber andererseits auch die Vermehrung anderer Unkräuter, wie Moos. Wenn Sie Löwenzahn dauerhaft loswerden möchten, sollten Sie folgendermaßen vorgehen: Wirklich wirkungsvoll lässt sich Löwenzahn im Grunde genommen nur durch geeignete Unkrautvernichtungsmittel bekämpfen. Ausgraben ist eine arbeitsintensive Alternative, die jedoch den Nachteil hat, dass kahle Stellen im Rasen zurückbleiben und neu angesät werden muss.

Moos
Moos im Rasen und im Beet kann sich zu einer massiven Plage entwickeln. Wenn Sie vermeiden möchten, dass Beete befallen werden und auf Ihrem Rasen die Gräser dem dicken Teppich weichen müssen, sollten Sie folgende Dinge beachten:

  • Ursache für die Entstehung von Moos ist oft eine zu hohe Schnitthöhe beim Mähen. Dadurch verfilzt der Rasen zunehmend und die Graswurzeln erhalten weder genügend Luft noch ausreichend Wasser und Nährstoffe. Als optimale Schnitthöhe gelten 3 5 cm.
  • Ein weiterer Grund ist liegengebliebenes Schnittgut: Nach dem Mähen muss das Schnittgut stets sorgfältig entfernt werden es lohnt sich hier ein wenig Handarbeit walten zu lassen.
  • Der dritte Grund für die Verbreitung von Moos sind große Schattenflächen im Garten. Umso weniger Licht der Rasen erhält, desto günstiger sind die Bedingungen für Moos. Für sehr schattige Gärten gibt es deshalb spezielle Rasensamen-Mischungen für sogenannten Schattenrasen. Dieser kommt auch mit weniger Licht gut zurecht und die Überwuchergefahr durch Moos ist gebannt.

Wenn Ihr Rasen bereits unter Vermoosung leidet, können Sie folgendermaßen vorgehen:

Am wirkungsvollsten ist die Methode des Vertikutierens. Die Messer des hierfür notwendigen Spezialgerätes zerschneiden die Moosschicht und reißen sie aus dem Boden heraus. Angeschnittene Graswurzeln werden gleichzeitig zu neuem Wachstum angeregt. Nach dem Vertikutieren muss das Moosfilz mit einem Rechen vom Rasen entfernt werden. Der ideale Zeitpunkt zum Vertikutieren ist das Frühjahr. Wenn notwendig, können anschließend Rasensamen in die Schlitze und auf kahle Stellen gestreut werden. Bei sehr starkem Moosbefall empfiehlt sich vorab eine Behandlung mit Eisendünger.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter in Berlin wünschen viel Erfolg bei der Unkrautbekämpfung!

Individuelle Gießkanne gestalten

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10/08/2011

Individuelle Gießkannen

So basteln Sie einen einzigartigen Pflanzenpflege-Helfer

Eine leere Plastikflasche, wie zum Beispiel eine gut ausgespülte Waschmittelkanne, eignet sich wunderbar, um daraus eine individuelle Gießkanne zu basteln. Wie Sie Ihren einzigartigen Pflanzenpflege-Helfer gestalten, verraten Ihnen im Folgenden die Grüner Holländer Pflanzencenter:

Diese Materialien benötigen Sie:

  • leere Plastikflasche
  • Schleifpapier
  • Acrylfarbe
  • Flachpinsel
  • Servietten, z.B. mit Blumenmuster
  • Decoupage-Kleber und Decoupage-Lack
  • Versiegelungsspray
  • Heißklebepistole
  • Organzaband, Satinkordel und weitere Deko-Details nach Wunsch

 

Und so geht‘s:

Vorab müssen Sie die Plastikflasche gründlich ausspülen und in warmem Wasser einweichen, um die Etiketten entfernen zu können. Danach schleifen Sie die Oberfläche der Flasche mit dem Schleifpapier rundum an. Nun die Acrylfarbe Ihrer Wahl mit dem Flachpinsel auftragen.

Während die Farbe nun vollständig trocknet, bereiten Sie Ihre Klebemotive vor. Dafür schneiden Sie aus hübschen Servietten die Motive Ihrer Wahl, zum Beispiel Blumendekore, aus und lösen anschließend die oberste Stoffschicht zur weiteren Verwendung ab. Sobald die Flasche ganz getrocknet ist und alle Motive bereitliegen, können Sie fortfahren: Serviettenmotiv rückseitig vorsichtig mit Decoupage-Kleber bestreichen und auf die Flasche kleben. Wenn Sie alle Motive platziert haben fixieren Sie die frisch dekorierte Oberfläche Ihrer zukünftigen Kanne mit Decoupage-Lack.

Nun muss die Flasche wieder trocknen. Anschließend empfehlen wir, die Oberfläche nochmals gründlich mit Versiegelungsspray haltbar zu machen. Fertig!

Zum krönenden Abschluss können Sie Ihre individuelle Gießkanne nun noch mit einer Organzaband-Schleife, Satinkordeln oder weiteren Deko-Details verzieren – das Ganze fixieren Sie am besten per Heißklebepistole.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter in Berlin wünschen viel Erfolg beim Basteln und viel Freude mit Ihrer neuen individuellen Gießkanne! 

Beleuchtung für Garten, Terrasse und Balkon

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01/07/2011
Preiswerte Beleutung im Garten

Beleuchtung für Garten, Terrasse und Balkon

Leuchtende Highlights für dunkle Nächte

Was gibt es Herrlicheres, als laue Sommerabende nach Sonnenuntergang im eigenen Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon zu verbringen. Für perfekte Wohlfühlstimmung sorgt an Abenden wie diesen eine besondere Beleuchtung. Die Grüner Holländer Pflanzencenter möchten Ihnen im Folgenden einige leuchtende Highlights vorstellen, mit welchen Sie Ihren Garten wunderschön illuminieren und dekorieren können.

Das besondere an unseren Tipps: Sie benötigen allesamt keinen Strom!

Beleuchtung ist mehr als ein Mittel zum Zweck – das richtige Leuchtmittel lässt sich auch gezielt als Dekorationselement in Ihrem Garten, auf Ihrer Terrasse oder dem Balkon einsetzen. Der folgende Überblick soll Ihnen als Inspiration für eigene leuchtende Dekos ohne Strombedarf dienen!

Lampions und Laternen

Lampions zählen sicherlich zu den klassischen Beleuchtungselementen der Freiluftsaison. Vor allem bei Feiern und Partys dürfen sie keinesfalls fehlen. Lampions verzaubern jeden Anlass durch ihre herrlichen Formen und bunten Farben, die den Abend in ein ganz besonderes Licht tauchen. Einen ganz besonders stimmigen Effekt erreichen Sie, wenn Sie Ihre Party- und Tisch-Deko dem Licht der Lampions anpassen.

Auch Laternen sorgen für ein besonders hübsches Licht. Je nach Größe können Sie damit hängend oder stehend gezielt kleine Flächen ausleuchten oder indirekt Akzente setzen. Als Dekoration lassen sich kleine Tischlaternen besonders gut einsetzen. Je nachdem, wie oft Sie von Ihren Laternen Gebrauch machen möchten, sollte Sie sich überlegen, ob Sie lieber Modelle für Teelichter und Kerzen oder mit Petroleum bevorzugen.

Solar-Leuchten

Solar-Leuchten sind ein nützlicher Hingucker – zudem absolut umweltfreundlich und praktisch. Tagsüber tanken sie gezielt Sonnenenergie und geben diese im Dunkeln in Form von Licht wieder ab. Durch dieses tolle Prinzip benötigen Sie keinen Strom und keine Kabel und können überall platziert werden. Bau- und Gartenmärkte bieten eine große Auswahl an Formen, z.B. klassische Solar-Laternen oder dezente Steine mit Leuchtfunktion. Die Solarsteine lassen sich geschickt platziert wunderbar als Deko-Element in Beeten und Blumenkästen platzieren.

Ausgehöhlte Steine

Ausgehöhlte Steine eigenen sich besonders gut als Teelicht- oder Blockkerzenhalter. Ob mitten auf der Wiese, am Terrassenrand oder sogar inmitten Ihrer Tisch-Deko – dank des dezenten Kerzenscheins macht diese Beleuchtungsvariante immer einen guten Eindruck. Ausgehöhlte Steine erhalten Sie in jedem Bau- und Gartenmarkt – ihr Vorteil: Sie sind absolut witterungsbeständig. Nur im Winter sollten Sie sie vor Frost schützen und im Haus oder der Garage aufbewahren.

Feuerkorb

Ein knisterndes Feuer sorgt immer für eine ganz besondere Stimmung. Eine gute Lösung für jeden Garten ist ein Feuerkorb – dieser spendet gleichzeitig Wärme, Licht und Lagerfeuerromantik. Einzige Voraussetzung ist, dass Sie im Garten über eine feuerfeste Fläche und genügend Platz verfügen – das Feuer darf keinesfalls in der Nähe von brennbaren Gegenständen, Überdachungen oder Bäumen und Sträuchern stehen. Wenn all diese Vorsichtsmaßnahmen befolgt werden, steht einem gemütlichen Zusammensein rund um den Feuerkorb nichts mehr im Wege. Zu fortgeschrittener Stunde, wenn sich aus dem offenen Feuer eine hübsche Glut entwickelt hat, können Sie sogar Würstchen oder Marshmallows am Stock an Ihrem Feuerkorb grillen.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter Berlin wünschen viel Vergnügen beim Ausleuchten und Dekorieren!

Garten-Vogelscheuche selbst basteln

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30/06/2011
Vogelscheuche selbst gemacht

Garten-Vogelscheuche

So basteln Sie einen Wächter für Ihren Garten

Wollten Sie immer schon einen eigenen Wächter, der ein schützendes Auge auf die Ergebnisse Ihrer mühevollen Gartenarbeit wirft? Dann sind Sie bei diesem Dekotipp genau richtig. Die Grüner Holländer Pflanzencenter erklären Ihnen im Folgenden anschaulich Schritt für Schritt, wie Sie Ihre eigene Vogelscheuche basteln können.

Jedes Jahr das Gleiche: Lästige geflügelte Diebe fallen im Garten  über junges Obst und Gemüse oder wunderschöne Triebe her und essen sich satt, bevor an Ernte überhaupt zu denken ist. Natürlich können Sie nicht ständig vor Ort sein und die Mühen Ihrer Pflanzenpflege verteidigen. Die einfachste Lösung: eine Vogelscheuche! Und die können Sie mit einigem Geschick ganz einfach selbst basteln und mit ein wenig Phantasie so trickreich gestalten, dass Sie mit Sicherheit lange Zeit Ruhe vor den Dieben haben.

Diese Dinge benötigen Sie zum Basteln einer Vogelscheuche:

  • 1 langes und 1 etwas kürzeres Rundholz (z.B. 2 alte Besenstiele)
  • Blumendraht und Paketschnur zum Fixieren
  • ausreichend Stroh oder alte Lumpen als Füllmaterial
  • 1 alten weißen Kopfkissenbezug, 1 altes langärmliges Shirt und 1 alte Jacke,
  • 1 bunten, leichten Schal, 1alte Hose, 1 alten Hut,
  • einige glitzernde Kleinigkeiten, die Sie entbehren können

Und so geht’s:

Als erstes legen Sie die beiden Besenstiel rechtwinklig überkreuz (der längere der beiden wird später in den Boden gerammt und bildet den Rücken, der kürzere bildet die Arme) und fixieren sie mit dem Blumendraht zu einer festen Grundkonstruktion nun haben Sie bereits das Skelett Ihrer Vogelscheuche fertig.

Sobald die beiden Stiele fest verbunden sind, muss als erstes der Oberkörper gebastelt werden. Dazu ziehen Sie dem Skelett das langärmlige Shirt über und füllen es an Armen und Bauch großzügig mit Stroh oder alten Lumpen. Mit einigem Zurechtdrücken an den richtigen Stellen erhalten Sie eine lebensechte Optik. Nach dem Befüllen binden Sie Hüfte und Handgelenke mit Paketschnur ab.

Jetzt wo der Oberkörper bereits sitzt, machen Sie sich an Beine und Kopf. Dazu füllen Sie wiederum Kopfkissenbezug und Hose ausreichend mit Stroh oder alten Lumpen. Nun stecken Sie den Kopf mit der offenen Seite des Kissens nach unten auf den Oberkörper und binden den Bezug mit einem Stück Paketschnur so zu, dass zum einen ein schöner runder und praller Kopf entsteht und zum anderen das Kissen fest am Stiel fixiert ist. Nun befestigen Sie die Hose direkt unterhalb des Oberkörpers, indem Sie ein langes Stück Paketschnur durch die Gürtelschlaufen fädeln, die Hose stramm zusammenziehen und einfach fest am Besenstiel verzurren. Nicht vergessen, die Hose auch an den Knöcheln zuzubinden. Jetzt können Sie den Oberkörper abschließend mit einer weiten alten Jacke am besten einen flatternden Mantel bekleiden.

 Und dann folgt der schönste Teil der Bastelarbeit: Jetzt können Sie ganz nach Lust und Laune das Gesicht Ihrer Vogelscheuche gestalten entweder malen Sie Augen, Mund usw. mit einem dicken Stift auf, oder Sie gestalten das Gesicht aus einigen aufgenähten Knöpfen oder ähnlichen Kleinigkeiten hier sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Besonders wirkungsvoll und einschüchternd wirkt Ihre Vogelscheuche, wenn Sie noch eine alte langhaarige Perücke oder einen langen, leichten Schal bei der Hand haben beides sorgt schon bei leichtem Wind für ordentlich abschreckende Bewegung im Garten. Ein wetterfester Hut schützt Ihre Vogelscheuche vor Regen und sorgt für einen krönenden Abschluss.

Ganz zum Schluss sollten Sie die Vogelscheuche noch mit allerlei glitzernden Kleinigkeiten, wie altem Modeschmuck, alten CDs oder ähnlichem Glitzerzeug behängen und bestücken das reflektierte Sonnenlicht sorgt für eine wirkungsvolle Abschreckung.

Tipp von den Grüner Holländer Pflanzencentern: Echte Perfektionisten sprühen ihr Bastelergebnis vor dem ersten Einsatz und in regelmäßigen Abständen mit handelsüblichem Imprägnierungspray ein, und sorgen so für ein langes Leben ihrer Vogelscheuche.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter wünschenIhnen und Ihrer Vogelscheuche viel Erfolg beim Vertreiben der geflügelten Plagegeister!

Alles über Palmen

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01/06/2011
Palme Nahaufnahme - Palm Detail

Alles über Palmen

Eine prächtige Palme ist das Symbol für Urlaub, Strand, Sonne und Erholung. Holen Sie sich diese positive Stimmung direkt nach Hause: Es gibt einige Palmen-Arten, die in der warmen Jahreszeit auch in unseren Breitengraden im Garten gedeihen; und auch als Zimmerpflanze eignen sich Palmen hervorragend. Die Grüner Holländer Pflanzencenter möchten Sie im Folgenden auf die Palme bringen“ und informieren über Palmen-Arten und Pflege.

 Wir kennen Palmen vor allem als schmückende Pflanzen in ganzjährig warmen Regionen. Doch in ihren Ursprungsländern erfüllen Sie vor allem eine wirtschaftlich wichtige Funktion als Nutzpflanzen. Kokosnüsse, Datteln, Palmöl, Palmherzen, Palmwachs und nicht zuletzt ihr Holz und Ihre Blätter sind wertvolle Qualitätsprodukte. Da wir uns vor allem am Anblick der imposanten Pflanzen erfreuen wollen, widmen wir uns nun aber nach einer kurzen Pflanzenkunde direkt der Pflegepraxis.

 Palmenarten

Die Palme (lat. Arecales oder Palmae) ist eine sehr artenreiche und sehr alte Pflanzengattung: Die Familie der Palmenartigen enthält 183 Gattungen mit etwa 2.600 Arten; verwandte Arten waren schon vor etwa 70 Millionen Jahren in der Kreidezeit weit verbreitet. So unterschiedlich die einzelnen Palmenarten sind, so unterschiedlich sind auch ihre Herkunftsländer: Palmen sind weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet – die größte Artenvielfalt findet sich in tropischen Regenwäldern, doch auch in südlichen europäischen Gebieten sind einige Arten heimisch.

Bei der Wahl der eigenen Pflanze müssen Sie also sehr genau darauf achten, woher sie stammt und welche Standortbedingungen sie stellt. Nur so können Sie ihr in ihrem neuen Zuhause beste Bedingungen bieten. Selbstverständlich kommen Palmen auch mit leicht abgewandelten Bedingungen klar – oft reicht es aus, die Ansprüche an Licht, Luft, Temperatur und Wasserbedarf annähernd zu erfüllen. Palmen zählen grundsätzlich eher zu den robusten Pflanzen, die kleine Pflegefehler auf kurze Sicht verzeihen.

 Standort-, Temperatur- und Lichtbedürfnisse

Deutscher Name Botanischer Name Verwendung winterhart Lichtbedarf
Bangalow- / Feuerpalme Archontophoenix alexandrae Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein Winter/Sommer: hell
Bergpalme Chamaedorea elegans Zimmerpflanze nein Winter/Sommer: mäßig hell
Dattelpalme Phoenix canariensis Kübelpflanze ja (wenn Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Dreieckspalme Dypsis decaryi Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter/Sommer: hell
Fischschwanzpalme Caryota mitis Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter/Sommer: hell
Goldfruchtpalme Dypsis lutescens Zimmerpflanze nein nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter/Sommer: hell
Hanfpalme Trachycarpus fortunei Kübelpflanze, auch im Garten frei auspflanzbar ja Winter: mäßig hell; Sommer: hell
Kentiapalme Howea forsteriana Zimmerpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter/Sommer: mäßig hell;
Kohlpalme Euterpe edulis Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Kokospalme Cocos nucifera Zimmerpflanze nein (ganzjährig  über 18 Grad) Winter/Sommer: sehr hell
Kokospälmchen Lytocaryum weddelianum Zimmerpflanze nein (ganzjährig  über 18 Grad) Winter/Sommer: hell
Königinpalme Syagrus romanzoffianum Kübelpflanze nein Winter: mäßig hell; Sommer: sehr hell
Königspalme Roystonea oleracea Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 18 Grad) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Latania Latania loddigesii Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 18 Grad) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Livistonie Livistona rotundifolia Zimmerpflanze nein Winter/Sommer: hell
Mascarena Hyophorbe verschaffeltii Zimmerpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Mazaripalme Nannorrhops ritchiana Kübelpflanze, auch im Garten frei auspflanzbar ja Winter/Sommer: hell
Nadelpalme Rhapidophyllum hystix Kübelpflanze, auch im Garten frei auspflanzbar ja Winter: mäßig hell; Sommer: sehr hell
Rhapispalme Rhapis excelsa Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein Winter: mäßig hell; Sommer: hell
Sabalpalme Sabal palmetto Kübelpflanze ja (wenn kein langanhaltender Bodenfrost) Winter: mäßig hell; Sommer: sehr hell
Wachspalme Ceroxylon alpinum Kübelpflanze ja (wenn Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt) Winter/Sommer: hell
Washingtonie Washingtonia filifera Kübelpflanze ja (wenn Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Weihnachtspalme Veitchia merillii Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 18 Grad) Winter: hell; Sommer: sehr hell
Weißstammpalme Ravenea rivularis Zimmerpflanze, Kübelpflanze nein (ganzjährig  über 10 Grad) Winter: mäßig hell; Sommer: hell
Zwergpalme Chamaerops humilis Kübelpflanze ja Winter: mäßig hell; Sommer: hell

Palmenpflege

 Gieß-Regeln:

Palmen benötigen regelmäßige Wassergaben. Tägliches Gießen wäre aber sicherlich übertrieben. Staunässe ist stets zu vermeiden. Am besten gießen Sie morgen oder abends – keinesfalls, wenn die Sonne gerade prall auf Ihre Palme scheint.

Wie jede andere Pflanze benötigen auch Palmen vor allem im Frühjahr und Sommer mehr Wasser als in den Ruhemonaten im Herbst und Winter. Gießen Sie jedoch immer nur, wenn die Erde beinahe ausgetrocknet ist: Um den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, sollten Sie fühlen, wie trocken die Erde ca. 5 cm unter der Oberfläche ist.  Ist die Erde so ausgetrocknet, dass sie kaum oder nur wenig Wasser aufnimmt, sollten Sie den Wurzelballen kräftig untertauchen – solange, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen, danach abtropfen lassen und zurück ins Pflanzgefäß stellen. Diese Methode können Sie auch vor einem Urlaub anwenden – Ihre Pflanze kommt damit ganz gut einige Tage ohne Sie zurecht. Im Winter dürfen Sie diese Methode grundsätzlich nicht anwenden!

Zusammenfassend lässt sich sagen: Palmen sind alle paar Tage durstig“, mögen aber keine sumpfigen Verhältnisse“. Das Gießwasser kann gerne normales Leitungswasser sein, am besten lässt man es vor dem Gießen abstehen – achten Sie stets darauf, dass es  Zimmertemperatur hat. Wenn Sie über natürliches Regenwasser verfügen, sollten Sie dieses verwenden.

Palmen bevorzugen übrigens eher weiches, nicht kalkhaltiges Wasser. Hartes Wasser sollten Sie aufbereiten.

Düngung:

Kübel-Palmen sollten im Frühjahr und Sommer regelmäßig gedüngt werden. Übertreiben Sie es aber nicht und achten Sie auf das Wachstumsverhalten Ihrer Palme – zu viel Dünger kann sehr schädlich sein. Grundsätzlich eignet sich jeder übliche Blattpflanzendünger oder Palmendünger.

Überwinterung:

Für nicht winterharte Palmenarten, die in der warmen Jahreszeit im Kübel im Freien untergebracht sind, muss ein geeignetes Winterquartier gefunden werden (beachten Sie hierzu auch die Angaben aus obenstehender Tabelle). Reine Zimmerpflanzen können üblicherweise das ganze Jahr über am selben Ort belassen werden.

Outdoor-Palmen“ hingegen möchten im Winter ruhen, das heißt Sie benötigen dann kühlere und tendenziell halbhelle bis leicht dunkle Bedingungen. Über eine hohe Luftfeuchtigkeit freuen Sie sich jedoch auch in der alten Jahreszeit – regelmäßiges Einsprühen ist also erlaubt. Das Gießen muss jedoch reduziert werden. Außerdem gilt: Im Winter bitte nicht düngen.

Umtopfen und Pflanzsubstrat:

Sobald die Wurzeln Ihrer Palme durch die Löcher des Übertopfs oder über die Erdoberfläche treiben, ist es höchste Zeit umzutopfen. Für die meisten Palmenarten gilt: Das neue Substrat sollte ein leicht saures Verhalten haben; es gibt nur sehr wenige Palmenarten, die nach alkalischem Substrat verlangen.

Am besten mengen Sie dem Grundsubstrat folgende Bestandteile zu gleichen Anteilen bei: Torf, Kompost (wegen der Nährstoffe), lehmige Gartenerde (für eine gute Standfestigkeit) leicht grober Sand oder Quarzsplit (für den Zellaufbau). Außerdem können Sie in kleinen Mengen zusetzen: organischen Dünger, z.B. Hornspäne oder Guano untermischen.

 Und so geht’s: Eine mindestens 2 cm hohe Schicht aus kleinen Steinen, Blähton etc. als Drainage einfüllen. Nun einen Teil des Substrats (zusammengesetzt wie davor beschrieben) mit Styroporkügelchen, Blähton oder anderen auflockernden Füllmaterialien vermengen und rund um die Palme bis über die Hälfte einfüllen. Nun wird das restliche Pflanzgefäß mit dem verbleibenden Substrat aufgefüllt. Anschließend leicht angießen und die Palme keinen besonderen Belastungen aussetzten, bis sie angewachsen ist.

 Bitte stets beachten:

  • ie beste Zeit zum Umtopfen ist der Frühling. Niemals sollten Sie im Winter oder Herbst umtopfen.
  • Je größer die Pflanze, desto mehr Gartenerde sollten Sie verwenden, um Ihrer Palme die nötige Stabilität zu bieten.
  • Bitte immer nur ein etwas größeres Pflanzgefäß verwenden. Zu große Kübel fördern ein übermäßiges Wurzelwachstum, was wiederum das Wachstum der Palmwedel hemmt.
  • Fertiges Palmensubstrat ist eher für Zimmerpflanzen und kleine Palmen geeignet. Für alle anderen sollten Sie wie beschrieben Ihre eigene Mischung zusammenstellen.

Zum Schluss noch ein Spezial-Pflegetipp von den Grüner Holländer Gartencentern:

Sprühen Sie Ihre Palmen regelmäßig (alle drei bis vier Wochen, und nicht bei direkter Sonneneinstrahlung) ein. Achten Sie darauf, sowohl die Blattober- als auch die -unterseite anzufeuchten. Wer noch einen Schritt weiter gehen will, verwendet hierfür anstatt reinem Wasser verdünntem Algensaft (im Handel erhältlich) – dieser fördert die satte Wedelfärbung und  stärkt die gesamte Widerstandskraft.

Auch Ihre anderen Garten- und Zimmerpflanzen freuen sich über diese Spezialbhandlung!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude bei der Palmenpflege – eine große Auswahl an Zimmer- und Gartenpalmen finden Sie selbstverständlich in den Grüner Holländer Gartencentern.

 

Pflanzzeiträume beachten

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01/06/2011
Pflanzzeiträume beachten

Pflanzzeiträume beachten

Die Grundlage für einen schönen Garten ist das richtige Timing. Wer weiß, was wann gepflanzt werden sollte, hat die besten Voraussetzungen für gute Ergebnisse. Die Grüner Holländer Pflanzencenter verraten Ihnen die wichtigsten Pflanzregeln für das Gartenjahr.

Blumenzwiebeln:

Hier heißt es vorausplanen! Wer im Frühling Blüten im Garten bewundern möchte, muss bereits im Herbst die Zwiebeln stecken. Frühlingsblüher sind z. B. Tulpen, Narzissen, Krokusse, Hyazinthen etc. Wenn der Januar mild ist und kein Bodenfrost herrscht, kann man auch spätestens zu diesem Zeitpunkt noch Pflanzenzwiebeln für den Frühling vergraben. Was dagegen im Sommer und Herbst blühen soll, muss von März bis Mai unter die Erde (z. B. Dahlien, Gladiolen, Begonien, Lilien, Canna etc).

Gehölze:

Unter Gehölz versteht man jede Pflanze, die ihre Triebe am Ende der Vegetationszeit verholzt. Also z. B. Ziersträucher, Obstbäume, Beerensträucher, Rosen, Nadelbäume, oder Heckenpflanzen. Gehölze im Topf können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Belassen Sie sie dafür im Erdballen, entfernen Sie nur den Topf. So kann den Gehölzen auch Frost nichts anhaben. Bei Gehölzen mit nackter Wurzel muss man etwas vorsichtiger sein: Sie denken bestimmt, während der warmen Jahreszeit sollte gepflanzt werden – falsch: Man pflanzt Gehölze mit nackter Wurzel stets während ihrer Winterruhe von Oktober bis Mai. Vermeiden Sie bitte, dass die Wurzel direkt dem Frost ausgesetzt wird, pflanzen Sie rasch. Sobald die Wurzeln in der Erde sind, trotzt das Gehölz jedem Frost.

Stauden:

Stauden sind Pflanzen, die in der Winterzeit über der Erde absterben, also nicht verholzen. Im Frühjahr treiben Stauden neu aus. Dazu zählen Blütenstauden, Kräuter, Gräser und Farne. Hier gelten die selben Pflanzregeln, wie für Gehölze.

Wasserpflanzen:

Ob schwimmend oder eingepflanzt – diese Pflanzen ziehen sich im Winter in die Wurzel zurück, bzw. sinken auf den Grund ab. Sie entwickeln sich neu, sobald es wärmer wird.
Bitte pflanzen Sie Wasserpflanzen nur von Mai bis August.

Mit diesen Tipps kommen Sie mit Sicherheit gut durchs Gartenjahr – viel Erfolg wünschen die Grüner Holländer Pflanzencenter und Gartencenter Berlin.

Pflanzen düngen

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31/05/2011
Mineraldünger - mineral fertilizer 0

Pflanzen düngen

Düngen ist eine Wissenschaft für sich. Mit den Tipps und Tricks der Grüner Holländer Gartencenter werden auch Sie zum Dünge-Profi – Ihre Pflanzen werden sich freuen!

Drei einfache Grundregeln

Düngen Sie grundsätzlich nur in der Wachstumsperiode, also im Frühjahr und Sommer. Denn Pflanzen nehmen nur von Antriebsbeginn bis Triebabschluss Nährstoffe auf. Im Herbst und Winter folgt eine Ruheperiode. Düngt man in der Ruheperiode wachsen die Triebe weiter und werden vom Frost unnötig geschädigt, was die Gesundheit der Pflanze nachhaltig gefährden kann.

Düngemenge

Kunstdünger (Mineraldünger) darf man keinesfalls überdosieren, Sie sollten die Herstellerangaben auf der Verpackung genauestens beachten. Als Grundregel gilt: Je üppiger das Wachstum, desto großzügiger darf gedüngt werden. So brauchen zum Beispiel langsam wachsende Kakteen sehr viel seltener Dünger als andere Pflanzen.

Feucht düngen

Dünger nie auf trockene Wurzelballen aufbringen. Andernfalls „verbrennen“ die Wurzeln. Verwenden Sie den Dünger sparsam und nur nach vorangegangenem leichtem Wässern.

Dünger-Sorten

Man unterscheidet verschiedene Formen von Dünger, die jeweils für spezielle Pflanzengruppen verwendet werden:

Kompost und Mulchen

Im Freien setzt man am effektivsten Kompost ein und mulcht regelmäßig mit Pflanzenresten. Diese Methode ersetzt das „künstliche“ Düngen weitgehend, da sich nährstoffreicher Humus bildet. Gemulchte Pflanzen wachsen sichtbar besser, denn es entsteht eine gleichmäßigere Bodentemperatur und -feuchte und die Erde verschlämmt nicht bei Niederschlägen. Nur bei Wühlmaus-Gefahr sollte man auf das Mulchen verzichten. Wem beide Methoden zu umständlich sind, kann im Freien auch organisch-mineralischen Fertigdünger verwenden.

Flüssiger Mineraldünger

Für Kübelpflanzen/Zimmerpflanzen/Topfpflanzen ist flüssiger Mineraldünger das Richtige. Er ist besonders einfach zu benutzen und schnell wirksam. Anwendung: etwa alle zwei Wochen dem Gießwasser beigeben, Menge nach Etikett. Auch Flüssigdünger nie auf trockene Erde gießen, sondern die Pflanzen vorab leicht wässern. Flüssigdünger wirken sehr schnell.

Blaukorn

Eine Alternative zum Flüssigdünger ist das Blaukorn – allerdings muss man es besonders sparsam verwenden, weil die Gefahr verbrennender Wurzeln hier besonders hoch ist. Niemals mehr als einige Kügelchen auf die feuchte Erde, anschließend gießen.

Spezialdünger

Spezialdünger sind in ihrer Nährstoffzusammenstellung genau auf die spezifischen Anforderungen einer Pflanzengruppe ausgerichtet (z. B. Tomatendünger). Hier noch einige gesonderte Tipps für Spezialdünger: Bei Rosendünger gilt es zu beachten, dass beim Einpflanzen nicht gedüngt werden darf und das Düngen ab Sommermitte einzustellen ist, um die Pflanze frosthart zu machen. Kakteen und andere Wasserspeicherpflanzen wachsen kompakter, wenn sie wenig Stickstoff erhalten, daher gibt es stickstoffarme Kakteendünger. Auch Bromelien und Orchideen benötigen Spezialdünger, da sie sehr salzempfindlich sind.

Langzeitdünger

Langzeitdünger gibt es zum Beispiel in Form von Düngestäbchen. Hier wird der Dünger über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten in gleichmäßiger Dosis abgegeben.

Nährstoff-Mangel erkennen

Ungewollte Veränderungen der Pflanze sind immer ein Hinweis auf einen konkreten Mangel.

  • Gelbe Blätter: Stickstoffmangel
  • Dürftige Blüten- und Fruchtentwicklung: Phosphormangel
  • Braune Blattränder: Kaliummangel
  • Junge, gelbe Blätter/grüne, hervorgetretene Blattadern: Eisenmangel

Die ganz speziellen biologischen Dünge-Tricks der Grüner Holländer Gartencenter:

Wurmfarmen als Kompostersatz

Wer keinen Komposthaufen hat oder anlegen möchte, kann stattdessen eine Wurmfarm einsetzen. Die Vorteile einer Wurmbox: Sie ist klein, geruchlos, schnell einsetzbar und braucht wenig Platz (Balkon oder Keller reichen aus). In einer Plastikbox verwandeln Kompostwürmer Küchenabfälle in Humus.

Kaffeesatz für Rosen

Kaffeesatz eignet sich sehr gut zur Düngung von Rosen. Gleichzeitig wirkt er als Schädlingsvernichter. Kalten Kaffeesatz an die Pflanze streuen und unterarbeiten.

Farne mögen Milch

Damit Farne ihre ausladenden Blätter entwickeln, gibt man ihnen in der Wachstumsphase etwas Milch: Einfach einmal pro Woche einen Teelöffel ins Gießwasser geben.

Blasse Blüten bei Hortensien

Gegen Eisenmangel, der die Blüten der Hortensie blass werden lässt, helfen rostige Nägel, die um die Wurzelballen verteilt werden.

Blumen mit Kartoffelwasser „füttern“

Ein günstiger, natürlicher Dünger ist Kartoffelwasser. Nach dem Kochen Wasser abkühlen lassen und zum Gießen verwenden. Die im Wasser verbliebenen Nährstoffe sorgen für gutes Wachstum und prächtige Blüten.

Blumenerde aufbrauchen

Geöffnete Pflanzenerde-Beutel verlieren innerhalb weniger Monate ihre Nährstoffe. Deshalb rasch aufbrauchen.

Brennnesseln nutzen

Aus frischen Brennnesseltrieben kann man natürlichen Dünger selbst herstellen. Zur Herstellung einer Jauche etwa 1 kg frische Brennnesseln zerkleinern und mit zehn Litern Wasser in einem Plastikgefäß ansetzen. Nach zwei Wochen (täglich umrühren) das Kraut absieben, die Jauche im Verhältnis 1 : 20 mit Wasser verdünnen und ausbringen. Diese Düngerform bewirkt eine rasche Stickstoffversorgung, optimal für Tomaten und Kohl. Außerdem hilft sie, Blattläuse zu bekämpfen.

Komposthochsaison Herbst

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31/05/2011
Der Herbst ist aus einem Grund die optimale Kompostierzeit

Komposthochsaison Herbst

Da im Herbst die Gartenarbeit Hochsaison hat, viel geschnitten und gemäht wird, fällt vor allem vor der Winterpause eine Menge nützliches Kompostgut an. Dazu kommt der reichliche Laubabfall. Das ist die beste Gelegenheit im Gartenjahr, noch neuen Kompost anzusetzen. Die Grüner Holländer Gartencenter verraten Ihnen, warum und wie:

Laub sammeln lohnt sich – reichhaltiger Humuslieferant

Der Herbst ist aus einem Grund die optimale Kompostierzeit: Laub ist das wertvollste Material für Humuserde. Ein Kubikmeter Lauberde enthält mehr Humusstoffe als zwölf Torfballen zusammen. Deshalb sollten Sie die Chance nicht verpassen, Ihre eigene Humuserde herzustellen. Das Laub sollte ausschließlich angetrocknet auf dem Komposthaufen landen.
Die Mischung macht’s
Es gilt folgende Grundregel: Je vielfältiger die Zusammensetzung der Komposterde, desto nährstoffreicher wird der natürliche Dünger. Auf den Kompost dürfen allerdings ausschließlich natürliche Gartenabfälle, die nicht gespritzt oder von Krankheiten befallen sind. Vermeiden Sie samentragendes Unkraut und Pilze, damit sich diese nicht weiter im Garten verbreiten. Auch Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz oder Teeblätter sind zum Kompostieren bestens geeignet. Am besten schichten Sie abwechselnd grobes Material, wie Äste und zerkleinerten Heckenschnitt und Gemüse- und Obstresten.

Guter Kompost braucht Zeit

Je nach Kompostertechnik dauert ein kompletter Kompostierungsvorgang im Schnitt neun bis zwölf Monate. Sie haben die Wahl zwischen offenen Kompostern aus Holz, Metall oder Kunststoff und geschlossenen, isolierten Kompostern mit Deckel. Die geschlossene Version ist die schnellste – in gut sechs Monaten ist der Vorgang abgeschlossen. Ein weiterer Vorteil: Verschließbare Komposter halten unerwünschte tierische Gäste fern und brauchen weniger Platz. Allerdings ist die geschlossene Variante bei falscher Handhabung anfälliger für Staunässe und Fäulnis. Sorgen Sie deshalb für eine ausgewogene und gut gemischte Kompostzusammensetzung, mit genügend Strukturmaterial wie Strauchschnitt und Häckselgut aus dem Garten.

Regelmäßige Pflege muss sein

Um den Verrottungsvorgang optimal zu fördern, sollte das Kompostgut nach einigen Wochen umgeschichtet werden. Die Temperatur im Inneren des Haufens kann übrigens bis zu 60 Grad Celsius erreichen.

Die Grüner Holländer Gartencenter wünschen viel Erfolg beim Kompostieren – Ihre mit Humuserde verwöhnten Pflanzen werden Ihre Mühe in der nächsten Saison belohnen!

Winterharte Stauden perfekt pflegen

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31/05/2011
Gartenstauden

Winterharte Stauden perfekt pflegen

Winterharte Stauden eignen sich für jeden Garten – sie zeichnen sich durch Artenvielfalt und Blütenreichtum aus und trotzen dank Robustheit jedem Winter. Damit Ihre Stauden stramm wachsen und gesund gedeihen, verraten wir Ihnen im Folgenden einige hilfreiche Pflegetipps.

Perfekt gepflegt bereiten Ihnen winterharte Stauden jahrelang viel Freude. Bevor wir allerdings die wichtigsten Pflegeregeln behandeln, gilt es, einen optimalen Standort für Ihre Staude auszuwählen.

Der Standort

Nur wenn die Pflanze Ihren Ansprüchen gerecht gepflanzt wird, wird Sie sie Jahr für Jahr mit ihrer Blüte belohnen. Informieren Sie sich also bitte bereits beim Kauf, ob Sie Ihrer Wunschstaude im heimischen Garten einen geeigneten Platz geben können – die Grüner Holländer Gartencenter beraten Sie gerne anhand der wichtigsten Eckpunkte, wie Lichtbedarf und Bodenbeschaffenheit zu Ihren Möglichkeiten.

Das Anpflanzen

Bevor Sie Ihre Staude anpflanzen, sollten Sie ihren zukünftigen Standort gut vorbereiten: Säubern Sie das Beet komplett von Unkraut, lockern Sie den Boden mit einer Harke gut auf und entfernen Sie Wurzelreste und Steine. Je nach Bedarf Ihrer Staude sollte der Boden gut durchlässig sein. Staunässe führt – wie bei vielen anderen Pflanzen – zu Wurzelkrankheiten. Damit sich keine Staunässe bilden kann, kann man beispielsweise Sand oder feinen Kies der Pflanzerde beifügen. Achten Sie aber vorab unbedingt auf die Bedürfnisse der Pflanze: Lavendel, Thymian, Rosmarin und andere Kräuterstauden aus dem Mittelmeerraum verlangen zum Beispiel unbedingt nach kalkhaltigem, sandigem Boden mit höchster Durchlässigkeit.
Sollten Sie mehrere Stauden anpflanzen wollen, setzen Sie sie nicht zu eng – schließlich sollen sie wachsen und sich ausbreiten können. Geben Sie Ihren Pflanzen die Zeit und den Platz zu wachsen – das harmonische Ergebnis wird Sie für Ihre Geduld belohnen. Auch in Sachen Pflanzabstand beraten Sie die Grüner Holländer Gartencenter gerne!

Die Pflege

Winterharte Stauden sind zwar anspruchslos und robust, Sie sollten sie aber trotzdem nicht einfach sich selbst überlassen. Ein klein wenig Pflege wird Ihnen garantiert viel Erfolg bescheren. Hier die wichtigsten Pflegearbeiten:

  • Entfernen Sie regelmäßig Unkraut, das sich zwischen den Stauden ansiedelt.
  • Schneiden Sie Ihre Stauden nach Bedarf nach der ersten Blüte zurück. So können Sie im Herbst in den Genuss einer zweiten Blüte kommen.
  • Wässern Sie nur, wenn die Regenmenge nicht ausreicht (jeweilige Pflanzenbedürfnisse beachten).
  • Düngen Sie im Sommer – am besten im Juli.
  • Im Winter benötigen Ihre Stauden keinen besonderen Schutz. Zweige können durch kompaktes Binden vor großen Schneelasten geschützt werden. Ist Ihre Staude in ein Pflanzgefäß gepflanzt haben Sie natürlich die Wahl, sie frostgeschützt und hell zu überwintern.

Unter dem Menüpunkt Sortiment / Bäume, Gehölze und Sträucher“ finden Sie eine kleine Auswahl unseres Stauden-Sortiments. Für einen echten Überblick über unser aktuelles Angebot an winterharten Stauden empfehlen wir Ihnen einen Besuch unserer Pflanzencenter – dort finden Sie ganz nach Saison viele weitere frische und gesunde Pflanzen.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter und Gartencenter wünschen Ihnen viel Freude mit Ihren winterharten Gartenstauden!

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