September 2011

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Tierische Gartenhelfer

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30/09/2011
Igel als Gartenhelfer

Die tierischen Helfer im heimischen Garten

Diese Tiere helfen Ihnen bei der natürlichen Schädlingsvernichtung

Für Gemüse-, Obst- und Blumengärten gilt gleichermaßen: die Freuden des Gartens wären noch größer, wären da nicht Schädlinge und Plagegeister, die dem gesunden Wachstum der jungen Pflanzen und Knospen mit ihrer Gefräßigkeit ein Ende setzen. Schädlingsbekämpfung ist deshalb für gelungene Gartenergebnisse oft eine Notwendigkeit. Doch nicht immer müssen Sie hierfür zu chemischen Vernichtungsmitteln greifen. Denn es gibt viele tierische Helfer, die Ihnen gerne bei der Beseitigung der Schädlinge behilflich sind. Die Grüner Holländer Gartencenter informieren Sie im Folgenden über die tierischen Gartenhelfer.

Igel

Igel sind der ideale Partner gegen den Schädling Nr. 1! Denn das Lieblingsessen jedes Igels sind Schnecken. Auch viele weitere kleinere Schädlinge stehen auf seinem Speiseplan.

Das sollten sie wissen:
Igel sind nachtaktiv, verstecken sich tagsüber und sind, sobald sie ausgewachsen und solange sie gesund sind, absolut selbständig in der Lage, Nahrung zu finden. Deshalb sollten Sie erwachsene und gesunde Tiere niemals füttern. Wenn Sie doch einen kranken Igel finden sollten, setzen Sie sich sofort mit einer Igelstation oder einem Tierarzt in Verbindung. Wenn Sie ihn zuhause aufnehmen möchten, sind Obst, Gemüse und Milchprodukte als Futter absolut tabu.
Bitte füttern Sie am besten nur Hunde- oder Katzenfutter, gekochtes Geflügelfleisch oder gebratenes Hackfleisch, denn der Igel ist ein reiner Fleischfresser. Igel halten übrigens Winterschlaf hierfür bevorzugen Sie, wie auch im übrigen Jahr ihr Nest, das sie gerne unter Dornengestrüpp, in Reisig- und Laubhaufen, in Hecken oder auch in Höhlen von Baumwurzeln bauen. Sie können Ihren Igeln dabei helfen, indem Sie Laubhaufen vor dem Winter nicht entfernen, sondern an geeigneten Stellen in Ihrem Garten liegen lassen.

Libellen und Marienkäfer

Libellen und Marienkäfer haben eine gemeinsame Leibspeise: Blattläuse. Alle Blattläuse ernähren sich von Pflanzensaft und schädigen durch ihren Appetit viele Pflanzen. Nach dem Blattlausbefall kommen oft Folgeschäden, wie Schimmelerkrankungen hinzu. Ausgewachsene Libellen und Marienkäferlarven bekämpfen dieses Problem nachhaltig und natürlich.

Das sollten Sie wissen:
Libellen sind ein Überbleibsel aus der Urzeit. Sie existierten schon in der Zeit der Dinosaurier. Die frühen Exemplare hatten eine Flügelspannweite bis zu 70 cm unsere heutigen Libellen sind 5 bis 8 cm lang und ihre Flügelspannweite beträgt bis zu 11 cm.
Es gibt weltweit 3.700 Arten der Libelle und 100 davon leben auch in Europa. Libellen sind übrigens keine Gefahr für den Menschen sie übertragen weder Krankheiten, noch sind sie giftig. Marienkäfer kennt jedes Kind. Die sehr gut flugfähigen Käfer sind aufgrund ihres charakteristischen Aussehens sehr beliebt. Doch wer immer noch glaubt, die symmetrisch auf den roten Flügeln angeordneten Punkte geben Aufschluss über das Alter eines Marienkäfers, der irrt gewaltig: Die Punkte zeigen lediglich, zu welcher der unzähligen Unterarten ein Marienkäfer gehört.

Kröten und Frösche

Mit nur einem Zungenschlag beseitigen sie Nacktschnecken, Insekten und Asseln Frösche und Kröten machen Schädlingen gerne den Garaus.

Das sollten Sie wissen:
Kröten gehören zwar offiziell zur Gattung der Froschlurche. Doch sie unterscheiden sich in vielen Punkten von den verwandten Fröschen. Rein optisch lassen sie sich gut durch ihre Haut unterscheiden: Die Haut von Kröten ist ziemlich trocken, ledrig und oft mit Warzen und Beulen bedeckt; bei Fröschen ist sie sehr glatt, zudem haben sie Schwimmhäute zwischen den Zehen, denn Frösche lieben Wasser. Kröten hingegen sind nicht so sehr auf wassernahe Lebensräume angewiesen. Wegen ihrer kurzen Beine können Kröten nur laufen und krabbeln, aber nicht springen! Wer also gerne von froschigerHilfe im Kampf gegen Schädlinge profitieren möchte, der sollte sich überlegen, einen eigenen kleinen Gartenteich bei sich zuhause anzulegen.

Spatzen & Co.

Alle heimischen Vogelarten verfüttern in der Brutzeit kiloweise Larven an ihre Jungen, dadurch werden die vielfräßigen Schädlinge gezielt reduziert. Ein Spatzenpaar vernichtet beispielsweise pro Sommer einen ganzen Eimer voller Schädlinge. Und auch nach der Brutzeit helfen Vögel je nach Art und Größe bei der Beseitigung von Würmern und Schnecken.

Das sollten Sie wissen:
Heimische Vögel sollten erst gefüttert werden, wenn aufgrund niedriger Temperaturen und geschlossener Schneedecke keine natürlichen Nahrungsquellen mehr zur Verfügung stehen. Wussten Sie, dass Ihr Garten sogar im Winter Nahrung bietet: Ein naturnaher Garten mit Sträuchern wie Schneeball, Pfaffenhütchen und Heckenrose bieten mit ihren Beeren auch im Winter genug Nahrung; auch Fleischfresser kommen auf ihre Kosten, da in hohlen Stängeln von Stauden und Gräsern Spinnen und Kerbtiere überwintern; Körnerfresser bedienen sich an den Samenständen. All diese Pflanzen sollten daher vor dem Winter nicht zurückgeschnitten werden. So kann man sich das ganze Jahr am Anblick der Vögel erfreuen auch ohne Zufütterung.

Spinnen

Spinnen zählen mit zu den erfolgreichsten Schädlingsjäger. Mithilfe ihres Netzes und dank ihres Appetites vernichten sie Tag für Tag unzählige Insekten, die Pflanzen schaden könnten.

Das sollte Sie wissen:
Eine typische Gartenspinne ist die Kreuzspinne. Man erkennt sie sofort an ihren 5 Flecken auf dem Rücken, die sich zu einem Kreuz verbinden.

Blindschleichen

Das Reptil befreit ihren Garten von Würmern, Schnecken und anderen Schädlingen.

Das sollten Sie wissen:
Die Blindschleiche ähnelt zwar optisch einer Schlange, zählt aber zur Familie der Schleichen und ist daher als Echse einzuordnen. Darum keine Angst Blindschleichen sind vollkommen harmlos. Sie erkennen den nützlichen 45 bis 54 cm langen Gast Ihres Gartens an seiner silberweißen oder goldgelben Oberseite, seitlich verläuft häufig eine schwarze Linie vom Hinterkopf bis zur Schwanzspitze. Die Linie kann auch unterbrochen oder gar nicht vorhanden sein.

Die Grüner Holländer Gartencenter wünschen viel Erfolg bei der Beherbergung natürlicher Gäste in Ihrem Garten. Sollten Sie spezielle Schädlinge jedoch trotz aller Gastfreundschaft nicht in den Griff bekommen, beraten wir Sie in den Grüner Holländer Gartencentern und Gartencenter in Berlin-Reinickendorf und Berlin-Pankow gerne zum Thema Schädlingsbekämpfung mit professionellen Produkten.

Herbstliche Dekoideen zum Selbermachen

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05/09/2011
herbstliche Dekoideen

 Herbstliche Dekoideen zum Selbermachen

Kürbis-Kerzenhalter und Herbst-Türkranz

Im Herbst bietet die Natur viele schöne Inspirationen zum Basteln und Dekorieren. Buntes Laub, Kastanien, Eicheln & Co. zählen zur üblichen Basis jeder Herbstdeko. Die Grüner Holländer Pflanzencenter haben für Sie zwei besonders hübsche und leicht umsetzbare Dekoideen zusammengestellt.

Kürbis als Kerzenhalter

 Zierkürbisse sind ein Klassiker und dürfen in der herbstlichen Dekoration nicht fehlen. Sowohl im Freien als auch im Zimmer sind sie dank ihrer Farbenpracht ein echter Hingucker. Anstatt die Kürbisse einfach nur in Schüsseln oder ähnlichen Deko-Behältnissen zu positionieren, kann man die Herbstfrucht auch sehr gut als Teelichthalter nutzen:

Diese Materialien benötigen Sie:

  • Küchenmesser, Stift, kleiner Löffel
  • Zierkürbis mit möglichst rauer Oberfläche
  • Blumendraht
  • Efeu, Hagebutten und ähnliches
  • Teelicht / kleine, flache Blockkerze
  • Sand

Und so geht’s:

Zeichnen Sie an der gewünschten Stelle den Umriss des Teelichts auf den Kürbis und schneiden Sie die Kürbisschale circa doppelt so groß aus. Nun höhlen Sie mit dem Löffel diese Stelle circa 6 cm tief zylinderförmig aus und füllen sie mit etwas Sand wieder auf (dadurch wird die ausgeschnittene Stelle haltbarer).

Nun den Kürbis mit Blumendraht umwickeln und anschließend mit herbstlichen Zweigen, Beeren, Efeu und ähnlichem verschönern. Kerze platzieren, fertig!

 

Herbstlicher Türkranz

 Im Stil der Jahreszeiten gestaltete Kränze zählen zu den schönsten Dekorationen. Gerade im Herbst und Winter erfreuen sie uns mit langer Haltbarkeit und stimmungsvoller Optik. Unser herbstlicher Türkranz ist schnell gebastelt und sieht besonders gut aus:

Diese Materialien benötigen Sie:

  • Gartenschere
  • Kranz aus Holzzweigen oder Stroh (aus dem Bastelladen)
  • Efeuranken
  • Lampionblumen
  • Hagebutten, Lorbeerblätter, Eicheln o.ä.
  • Klebstoff
  • Blumendraht
  • Schleifenband

Und so geht‘s:

Den Kranz mit Efeuranken locker umwickeln, Enden einfach im Kranz fixieren, zur Sicherheit an zwei, drei Stellen mit Blumendraht befestigen. Lampionblumen im Efeu platzieren und mit Klebstoff befestigen. Mit Hagebutten, Eicheln oder ähnlichen Herbstfrüchten ergänzen und mit Blumendraht befestigen. Abschließend mit einem Schleifenband umwickeln und am besten an der Haustüre, am Balkon oder als Zimmerdeko aufhängen.

 

 Die Grüner Holländer Pflanzencenter in Berlin wünschen viel Erfolg beim Basteln und viel Freude mit Ihrer neuen Herbstdeko!

Gartenarbeit im September

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05/09/2011
Wichtige Gartenarbeiten im September

Erntefreuden und Pflegepflichten

Wichtige Gartenarbeiten im September

Ob Obst-, Gemüse- oder Ziergarten – im Herbst gibt es immer viel zu tun. Einerseits gilt es, die Früchte der frühjährlichen und sommerlichen Mühen zu ernten. Andererseits fallen viele kleine Arbeiten an, die sicherstellen, dass auch das kommende Gartenjahr ein voller Erfolg wird. Die Grüner Holländer Pflanzencenter helfen Ihnen mit der folgenden kleinen Checkliste zu den wichtigsten Gartenarbeiten im Frühherbst. Bei all der Arbeit sollten Sie aber nicht vergessen, den goldenen Herbst auch zu genießen: Schließlich sorgen bunte Herbstblumen und verfärbtes Laub für herrlichste Farbenspiele, bevor die Tage kürzer und kälter werden!

Obstgarten

Mit dem Ausklingen des Sommers beginnt der krönende Abschluss des Obstgartenjahres: Jetzt werden viele Obstsorten gleichzeitig reif. Nach der Ernte von Äpfeln, Birnen, Pflaumen, Strauchbeeren u.v.a. steht die Pflanzenpflege auf dem Programm. Im ersten Schritt müssen reifes Obst, faulendes Fallobst sowie erkrankte Triebe sofort entfernt werden. Kleine Obstbäume, die über das Jahr zu stark gewachsen sind, sollten anschließend zurückgeschnitten werden: Triebe, die länger als 60 cm sind, werden abgenommen – bitte immer mit einer dafür vorgesehenen, scharfen Schere. Hier erhalten Sie weitere Pflegetipps für Ihren Obstgarten.

Jetzt ist übrigens auch der perfekte Zeitpunkt, um neue Obstbäume, Obststräucher und Ziergehölze zu pflanzen! Hier erhalten Sie weitere Pflegetipps zum Thema Bäume pflanzen.

Gemüsegarten

Kurz vor der Ernte können Sie Ihre Gemüsepflanzen nochmals zu Höchstleistungen und ihre Früchte zu voller Reife bringen, indem Sie späte Blütenstände entfernen. Dieser Trick eignet sich zum Beispiel bei Gurken, Tomaten und Zucchini. Bei Rosenkohl, der mit Röschen noch geizt, sollte die Triebspitze herausgebrochen und reichlich gewässert werden.

Für die Kartoffelernte gilt: Kartoffeln sind reif, wenn ihr Laub gelb verfärbt ist – jetzt können Sie ausgegraben und gesäubert in einem dunklen und trockenen Raum eingelagert werden (Temperaturen von ca. 8 Grad Celsius sind ideal).

Für die Kürbisernte gilt: Kürbisse sind reif, wenn sie sich beim Abklopfen hohl anhören. Um Nachzügler zu einer rascheren Reife zu motivieren, sollten Sie das Gießen einstellen und Wurzeln im Umkreis von 50 cm rund um die Frucht abstechen. Fast reifen Kürbissen sollten Sie ein Brett unterlegen, damit sie auf nassem Boden nicht verfaulen. Übrigens gilt die Regel: umso farbintensiver, desto vitaminreicher und geschmacksintensiver ist die Herbstfrucht.

Bis Ende August ist übrigens auch die letzte Chance für eine Aussaat von Spinat, Feldsalat o.ä. im Gemüsegarten.

Ziergarten

Im Ziergarten fallen jetzt folgende Arbeiten an:

Baum- und Staudenpflege (hier mehr Rückschnitt-Tipps und Neupflanzungs-Tipps)
Beetpflege (Mulchen, Unkraut entfernen)
Blüteförderung (bei Herbstblumen regelmäßig verblühte Teile entfernen)
Blumenzwiebeln für einen farbenfrohen Frühling auspflanzen – hier mehr Frühlings-Pflegetipps

Balkon und Terrasse

Damit Balkon und Terrasse auch im Spätherbst und Winter ein hübsches Bild abgeben, sollten Pflanzgefäße und Blumenkästen jetzt mit frostunempfindlichen Pflanzen bestückt werden. Empfindliche Pflanzen müssen unbedingt vor den ersten Nachtfrösten ins Haus. Hier erhalten Sie genaue Überwinterungs-Tipps.

Allgemeine Arbeiten

Der September eignet sich auch ideal für eine Rasenaussaat. Sie können jetzt sowohl komplett neu ansäen als auch kleinere Stellen im Rasen ausbessern. Außerdem ist der Herbst die ideale Kompostzeit.

Die Grüner Holländer Gartencenter Berlin wünschen Ihnen viel Freude bei den herbstlichen Gartenarbeiten! Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Selbstverständlich finden Sie bei uns in Berlin-Pankow und Berlin-Reinickendorf auch viele verschiedene Pflanzen zur Saison – kommen Sie vorbei uns sorgen Sie für einen bunten Herbst in Ihrem Zuhause.

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