Mai 2011

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Pflanzen düngen

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31/05/2011
Mineraldünger - mineral fertilizer 0

Pflanzen düngen

Düngen ist eine Wissenschaft für sich. Mit den Tipps und Tricks der Grüner Holländer Gartencenter werden auch Sie zum Dünge-Profi – Ihre Pflanzen werden sich freuen!

Drei einfache Grundregeln

Düngen Sie grundsätzlich nur in der Wachstumsperiode, also im Frühjahr und Sommer. Denn Pflanzen nehmen nur von Antriebsbeginn bis Triebabschluss Nährstoffe auf. Im Herbst und Winter folgt eine Ruheperiode. Düngt man in der Ruheperiode wachsen die Triebe weiter und werden vom Frost unnötig geschädigt, was die Gesundheit der Pflanze nachhaltig gefährden kann.

Düngemenge

Kunstdünger (Mineraldünger) darf man keinesfalls überdosieren, Sie sollten die Herstellerangaben auf der Verpackung genauestens beachten. Als Grundregel gilt: Je üppiger das Wachstum, desto großzügiger darf gedüngt werden. So brauchen zum Beispiel langsam wachsende Kakteen sehr viel seltener Dünger als andere Pflanzen.

Feucht düngen

Dünger nie auf trockene Wurzelballen aufbringen. Andernfalls „verbrennen“ die Wurzeln. Verwenden Sie den Dünger sparsam und nur nach vorangegangenem leichtem Wässern.

Dünger-Sorten

Man unterscheidet verschiedene Formen von Dünger, die jeweils für spezielle Pflanzengruppen verwendet werden:

Kompost und Mulchen

Im Freien setzt man am effektivsten Kompost ein und mulcht regelmäßig mit Pflanzenresten. Diese Methode ersetzt das „künstliche“ Düngen weitgehend, da sich nährstoffreicher Humus bildet. Gemulchte Pflanzen wachsen sichtbar besser, denn es entsteht eine gleichmäßigere Bodentemperatur und -feuchte und die Erde verschlämmt nicht bei Niederschlägen. Nur bei Wühlmaus-Gefahr sollte man auf das Mulchen verzichten. Wem beide Methoden zu umständlich sind, kann im Freien auch organisch-mineralischen Fertigdünger verwenden.

Flüssiger Mineraldünger

Für Kübelpflanzen/Zimmerpflanzen/Topfpflanzen ist flüssiger Mineraldünger das Richtige. Er ist besonders einfach zu benutzen und schnell wirksam. Anwendung: etwa alle zwei Wochen dem Gießwasser beigeben, Menge nach Etikett. Auch Flüssigdünger nie auf trockene Erde gießen, sondern die Pflanzen vorab leicht wässern. Flüssigdünger wirken sehr schnell.

Blaukorn

Eine Alternative zum Flüssigdünger ist das Blaukorn – allerdings muss man es besonders sparsam verwenden, weil die Gefahr verbrennender Wurzeln hier besonders hoch ist. Niemals mehr als einige Kügelchen auf die feuchte Erde, anschließend gießen.

Spezialdünger

Spezialdünger sind in ihrer Nährstoffzusammenstellung genau auf die spezifischen Anforderungen einer Pflanzengruppe ausgerichtet (z. B. Tomatendünger). Hier noch einige gesonderte Tipps für Spezialdünger: Bei Rosendünger gilt es zu beachten, dass beim Einpflanzen nicht gedüngt werden darf und das Düngen ab Sommermitte einzustellen ist, um die Pflanze frosthart zu machen. Kakteen und andere Wasserspeicherpflanzen wachsen kompakter, wenn sie wenig Stickstoff erhalten, daher gibt es stickstoffarme Kakteendünger. Auch Bromelien und Orchideen benötigen Spezialdünger, da sie sehr salzempfindlich sind.

Langzeitdünger

Langzeitdünger gibt es zum Beispiel in Form von Düngestäbchen. Hier wird der Dünger über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten in gleichmäßiger Dosis abgegeben.

Nährstoff-Mangel erkennen

Ungewollte Veränderungen der Pflanze sind immer ein Hinweis auf einen konkreten Mangel.

  • Gelbe Blätter: Stickstoffmangel
  • Dürftige Blüten- und Fruchtentwicklung: Phosphormangel
  • Braune Blattränder: Kaliummangel
  • Junge, gelbe Blätter/grüne, hervorgetretene Blattadern: Eisenmangel

Die ganz speziellen biologischen Dünge-Tricks der Grüner Holländer Gartencenter:

Wurmfarmen als Kompostersatz

Wer keinen Komposthaufen hat oder anlegen möchte, kann stattdessen eine Wurmfarm einsetzen. Die Vorteile einer Wurmbox: Sie ist klein, geruchlos, schnell einsetzbar und braucht wenig Platz (Balkon oder Keller reichen aus). In einer Plastikbox verwandeln Kompostwürmer Küchenabfälle in Humus.

Kaffeesatz für Rosen

Kaffeesatz eignet sich sehr gut zur Düngung von Rosen. Gleichzeitig wirkt er als Schädlingsvernichter. Kalten Kaffeesatz an die Pflanze streuen und unterarbeiten.

Farne mögen Milch

Damit Farne ihre ausladenden Blätter entwickeln, gibt man ihnen in der Wachstumsphase etwas Milch: Einfach einmal pro Woche einen Teelöffel ins Gießwasser geben.

Blasse Blüten bei Hortensien

Gegen Eisenmangel, der die Blüten der Hortensie blass werden lässt, helfen rostige Nägel, die um die Wurzelballen verteilt werden.

Blumen mit Kartoffelwasser „füttern“

Ein günstiger, natürlicher Dünger ist Kartoffelwasser. Nach dem Kochen Wasser abkühlen lassen und zum Gießen verwenden. Die im Wasser verbliebenen Nährstoffe sorgen für gutes Wachstum und prächtige Blüten.

Blumenerde aufbrauchen

Geöffnete Pflanzenerde-Beutel verlieren innerhalb weniger Monate ihre Nährstoffe. Deshalb rasch aufbrauchen.

Brennnesseln nutzen

Aus frischen Brennnesseltrieben kann man natürlichen Dünger selbst herstellen. Zur Herstellung einer Jauche etwa 1 kg frische Brennnesseln zerkleinern und mit zehn Litern Wasser in einem Plastikgefäß ansetzen. Nach zwei Wochen (täglich umrühren) das Kraut absieben, die Jauche im Verhältnis 1 : 20 mit Wasser verdünnen und ausbringen. Diese Düngerform bewirkt eine rasche Stickstoffversorgung, optimal für Tomaten und Kohl. Außerdem hilft sie, Blattläuse zu bekämpfen.

Komposthochsaison Herbst

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31/05/2011
Der Herbst ist aus einem Grund die optimale Kompostierzeit

Komposthochsaison Herbst

Da im Herbst die Gartenarbeit Hochsaison hat, viel geschnitten und gemäht wird, fällt vor allem vor der Winterpause eine Menge nützliches Kompostgut an. Dazu kommt der reichliche Laubabfall. Das ist die beste Gelegenheit im Gartenjahr, noch neuen Kompost anzusetzen. Die Grüner Holländer Gartencenter verraten Ihnen, warum und wie:

Laub sammeln lohnt sich – reichhaltiger Humuslieferant

Der Herbst ist aus einem Grund die optimale Kompostierzeit: Laub ist das wertvollste Material für Humuserde. Ein Kubikmeter Lauberde enthält mehr Humusstoffe als zwölf Torfballen zusammen. Deshalb sollten Sie die Chance nicht verpassen, Ihre eigene Humuserde herzustellen. Das Laub sollte ausschließlich angetrocknet auf dem Komposthaufen landen.
Die Mischung macht’s
Es gilt folgende Grundregel: Je vielfältiger die Zusammensetzung der Komposterde, desto nährstoffreicher wird der natürliche Dünger. Auf den Kompost dürfen allerdings ausschließlich natürliche Gartenabfälle, die nicht gespritzt oder von Krankheiten befallen sind. Vermeiden Sie samentragendes Unkraut und Pilze, damit sich diese nicht weiter im Garten verbreiten. Auch Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz oder Teeblätter sind zum Kompostieren bestens geeignet. Am besten schichten Sie abwechselnd grobes Material, wie Äste und zerkleinerten Heckenschnitt und Gemüse- und Obstresten.

Guter Kompost braucht Zeit

Je nach Kompostertechnik dauert ein kompletter Kompostierungsvorgang im Schnitt neun bis zwölf Monate. Sie haben die Wahl zwischen offenen Kompostern aus Holz, Metall oder Kunststoff und geschlossenen, isolierten Kompostern mit Deckel. Die geschlossene Version ist die schnellste – in gut sechs Monaten ist der Vorgang abgeschlossen. Ein weiterer Vorteil: Verschließbare Komposter halten unerwünschte tierische Gäste fern und brauchen weniger Platz. Allerdings ist die geschlossene Variante bei falscher Handhabung anfälliger für Staunässe und Fäulnis. Sorgen Sie deshalb für eine ausgewogene und gut gemischte Kompostzusammensetzung, mit genügend Strukturmaterial wie Strauchschnitt und Häckselgut aus dem Garten.

Regelmäßige Pflege muss sein

Um den Verrottungsvorgang optimal zu fördern, sollte das Kompostgut nach einigen Wochen umgeschichtet werden. Die Temperatur im Inneren des Haufens kann übrigens bis zu 60 Grad Celsius erreichen.

Die Grüner Holländer Gartencenter wünschen viel Erfolg beim Kompostieren – Ihre mit Humuserde verwöhnten Pflanzen werden Ihre Mühe in der nächsten Saison belohnen!

Winterharte Stauden perfekt pflegen

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31/05/2011
Gartenstauden

Winterharte Stauden perfekt pflegen

Winterharte Stauden eignen sich für jeden Garten – sie zeichnen sich durch Artenvielfalt und Blütenreichtum aus und trotzen dank Robustheit jedem Winter. Damit Ihre Stauden stramm wachsen und gesund gedeihen, verraten wir Ihnen im Folgenden einige hilfreiche Pflegetipps.

Perfekt gepflegt bereiten Ihnen winterharte Stauden jahrelang viel Freude. Bevor wir allerdings die wichtigsten Pflegeregeln behandeln, gilt es, einen optimalen Standort für Ihre Staude auszuwählen.

Der Standort

Nur wenn die Pflanze Ihren Ansprüchen gerecht gepflanzt wird, wird Sie sie Jahr für Jahr mit ihrer Blüte belohnen. Informieren Sie sich also bitte bereits beim Kauf, ob Sie Ihrer Wunschstaude im heimischen Garten einen geeigneten Platz geben können – die Grüner Holländer Gartencenter beraten Sie gerne anhand der wichtigsten Eckpunkte, wie Lichtbedarf und Bodenbeschaffenheit zu Ihren Möglichkeiten.

Das Anpflanzen

Bevor Sie Ihre Staude anpflanzen, sollten Sie ihren zukünftigen Standort gut vorbereiten: Säubern Sie das Beet komplett von Unkraut, lockern Sie den Boden mit einer Harke gut auf und entfernen Sie Wurzelreste und Steine. Je nach Bedarf Ihrer Staude sollte der Boden gut durchlässig sein. Staunässe führt – wie bei vielen anderen Pflanzen – zu Wurzelkrankheiten. Damit sich keine Staunässe bilden kann, kann man beispielsweise Sand oder feinen Kies der Pflanzerde beifügen. Achten Sie aber vorab unbedingt auf die Bedürfnisse der Pflanze: Lavendel, Thymian, Rosmarin und andere Kräuterstauden aus dem Mittelmeerraum verlangen zum Beispiel unbedingt nach kalkhaltigem, sandigem Boden mit höchster Durchlässigkeit.
Sollten Sie mehrere Stauden anpflanzen wollen, setzen Sie sie nicht zu eng – schließlich sollen sie wachsen und sich ausbreiten können. Geben Sie Ihren Pflanzen die Zeit und den Platz zu wachsen – das harmonische Ergebnis wird Sie für Ihre Geduld belohnen. Auch in Sachen Pflanzabstand beraten Sie die Grüner Holländer Gartencenter gerne!

Die Pflege

Winterharte Stauden sind zwar anspruchslos und robust, Sie sollten sie aber trotzdem nicht einfach sich selbst überlassen. Ein klein wenig Pflege wird Ihnen garantiert viel Erfolg bescheren. Hier die wichtigsten Pflegearbeiten:

  • Entfernen Sie regelmäßig Unkraut, das sich zwischen den Stauden ansiedelt.
  • Schneiden Sie Ihre Stauden nach Bedarf nach der ersten Blüte zurück. So können Sie im Herbst in den Genuss einer zweiten Blüte kommen.
  • Wässern Sie nur, wenn die Regenmenge nicht ausreicht (jeweilige Pflanzenbedürfnisse beachten).
  • Düngen Sie im Sommer – am besten im Juli.
  • Im Winter benötigen Ihre Stauden keinen besonderen Schutz. Zweige können durch kompaktes Binden vor großen Schneelasten geschützt werden. Ist Ihre Staude in ein Pflanzgefäß gepflanzt haben Sie natürlich die Wahl, sie frostgeschützt und hell zu überwintern.

Unter dem Menüpunkt Sortiment / Bäume, Gehölze und Sträucher“ finden Sie eine kleine Auswahl unseres Stauden-Sortiments. Für einen echten Überblick über unser aktuelles Angebot an winterharten Stauden empfehlen wir Ihnen einen Besuch unserer Pflanzencenter – dort finden Sie ganz nach Saison viele weitere frische und gesunde Pflanzen.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter und Gartencenter wünschen Ihnen viel Freude mit Ihren winterharten Gartenstauden!

Schädlinge wirkungsvoll bekämpfen

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31/05/2011
Schädlinge wirkungsvoll bekämpfen

Schädlinge wirkungsvoll bekämpfen

An dieser Stelle widmen wir uns einem eher unangenehmen Thema der Pflanzenpflege: Schädlinge! Immer wieder können Kübel- und Zimmerpflanzen von Schädlingen befallen werden. Mit regelmäßigen Kontrollen und den richtigen Tipps und Tricks können Sie allerdings ganz einfach Schlimmeres vermeiden.

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste über die häufigsten Übeltäter und die Grüner Holländer Pflanzencenter verraten Ihnen die wirkungsvollsten Methoden, wie man sie zuverlässig wieder los wird.

Blattläuse

Blattläuse kommen besonders häufig vor, sind jedoch relativ harmlos und einfach zu bekämpfen.
Sie befallen vor allem junge Triebe und Knospen, meist findet man sie jedoch auf der Unterseite von Blättern. Sie ernähren sich vom Pflanzensaft, den sie aus der Pflanze saugen. Oft verbünden sie sich mit Ameisen.

So sieht der Schädling aus:
grün, schwarz oder orange, meist ca. 2 mm groß

So werden Sie den Schädling los:
Beginnen Sie Ihre Maßnahmen mit biologisch unbedenklichen Mitteln, wie z.B. die Pflanze mit hartem Wasserstrahl abzuduschen (auch die Blattunterseiten) – sollte die Pflanze nicht sehr wasserbedürftig sein, können Sie den Wurzelballen zuvor in eine Plastiktüte einwickeln um ihn nicht zu sehr zu durchnässen. Bleibt der Erfolg aus, empfehlen wir ein chemisches Mittel gegen saugende Insekten.

Minierfliege

Die ausgewachsene Fliege selbst ist harmlos – das Problem sind ihre Larven. Diese fressen sich durch das Blattgewebe.
Der Befall macht sich durch unregelmäßige Gänge“ bemerkbar, die sich durch eine hellere Farbe erkennen lassen. Meist ist am Ende des Ganges die Larve zu finden. Fertig entwickelte Minierfliegen sorgen dank fleißiger Eiablage für lästigen Nachwuchs.

So sieht der Schädling aus:
Fliege: sehr klein, nur ca. zwei bis drei Millimeter lang, zwei Flügel
Larve: gelblich weiß

So werden Sie den Schädling los:
Meist sind nur wenige Blätter gleichzeitig befallen. Entfernen Sie die befallenen Blätter und vernichten Sie sie. Verbrennen ist am wirkungsvollsten. Bei starkem Befall sollte man ein spezielles Mittel gegen die Minierfliegen-Larven anwenden.

Raupen

Auch wenn aus Raupen über kurz oder lang schöne Schmetterlinge werden – sie frisst sich wahllos durch alle Blätter, die sie finden können.
Sie beginnen ihre Attacke meist am Blattrand und hinterlassen eine stark gezackte Kante. Oft tarnen sie sich in einer Fraßpause durch Verstecken: Sie biegen die Blattspitze um und wickeln sich im Blatt ein. Suchen Sie deshalb nach eigenartig aussehenden Blatt-Enden.

So sieht der Schädling aus:
ca. 1-3 cm lang, mittelgrün

So werden Sie den Schädling los:
Am besten sammeln Sie die Schädlinge einzeln per Hand ab. Sollten Sie sich für ein Schädlingspräparat ggen Raupen entscheiden, vermeiden Sie bitte ölhaltige Produkte – diese würden die Pflanze zu stark strapazieren.

Schildläuse

Schildläuse sind erst in großen Mengen gefährlich – ist die Population allerdings massiv, töten sie Pflanzenteile innerhalb kürzester Zeit.
Schildläuse sitzen fast immer am Stamm und an den Zweigen und saugen daraus den Pflanzensaft.

So sieht der Schädling aus:
Meist bekommt man vom Schädling nur sein Schutzschild zu sehen: Es ist bis zu 5 mm groß und sieht aus, wie eine braune, leicht Blatterhöhung.

So werden Sie den Schädling los:
Leider sind Schildläuse durch ihr Schild bestens vor Spritzmitteln geschützt. Ist der Befall noch gering, sollten Sie die Schädlinge abwischen oder -kratzen. Wenn der Befall bereits massiver ist, müssen starke Spritzmittel zum Einsatz kommen: Rogor oder Metasystox werden über die Blätter von der Pflanze aufgenommen. Die Pflanze vergiftet den Schädling also selbst über ihren Pflanzensaft. Tote Schildläuse fallen nach längerer Zeit von selbst ab. Kontrollieren Sie, ob vereinzelte Tiere die Maßnahme überlebt haben, indem Sie beim Abkratzen darauf achten, ob die Schilder vertrocknet sind – ein trockener Schild bedeutet, die Schildlaus ist tot; ein matschiges hingegen, dass sie noch lebt.

Schnecken

Schnecken sind der Klassiker unter den Schädlingen. Sie sind die gefräßigsten Exemplare schlechthin.
Sie sind der Erzfeind jedes Blumen- und Gemüsebeets. Aber auch Zimmerpflanzen sind vor ihnen nicht sicher. Oft findet man sie an feuchten Innen- und Unterseiten von Übertöpfen. Glatt angefressene Blattränder oder Löcher in den Blättern sind ein deutliches Zeichen für Schneckenbefall.

So sieht der Schädling aus:
Diesen Schädling muss man nicht beschrieben – jeder kennt die schleimigen Gesellen!

So werden Sie den Schädling los:
Suchen und absammeln ist eine Möglichkeit. Eine andere ist der sparsame Einsatz von Schneckenkorn. Auf Eisensulfat basierendes Schneckenkorn ist übrigens entgegen älteren, auf Aldehyd basierenden Produkten unbedenklich in der Anwendung. Achten Sie trotzdem auf die exakten Produktbeschreibungen.

Spinnmilben / Rote Spinne

Spinnmilben sind Schädlinge für Fortgeschrittene! Sie sind sehr schwer zu bekämpfen.
Diese kleinen Spinnentiere besiedeln üblicherweise zuerst die Blattunterseiten und saugen den Saft aus dem Zellgewebe. Die Blätter werden in der Folge erst punktuell silbern schimmernd, dann gelb und vertrocknen anschließend. Oft werden allerdings auch nicht komplett grüne Blätter sofort abgeworfen. Leider befallen Spinnmilben nicht nur Blätter, sondern mit Vorliebe auch Blattspitzen, wo sie die jungen Triebe leer saugen. Sie sterben dann sofort ab – erkennbar an schwarzen Überbleibseln an den Triebspitzen.
Ihrem Namen nach erzeugt die Spinnmilbe extrem feine Gespinste. Sind diese mit bloßem Auge zu erkennen, ist es in den meisten Fällen schon fast zu spät für Gegenmaßnahmen. Bei Verdacht auf Spinnmilben sollten Sie Ihre Pflanze mit Sprühwasser einnebeln. Sprühen Sie dabei nicht direkt auf die Pflanze, sonst blasen Sie einen großen Teil der Spinnmilben samt Gespinsten weg und können den Befall nicht erkennen. Durch die feinen Wassertröpfchen kann man die Gespinste leicht erkennen. Nur wie gesagt: Leider ist es in diesem Stadium meist schon zu spät die Pflanze zu retten.

So sieht der Schädling aus:
je nach Art rot, grün oder gelblich bis weiß, nur etwa einen halben Millimeter groß

So werden Sie den Schädling los:
Duschen Sie die Pflanze gründlich mit einem möglichst harten Wasserstrahl ab (Blattunterseiten nicht vergessen) – sollte die Pflanze nicht sehr wasserbedürftig sein, können Sie den Wurzelballen zuvor in eine Plastiktüte einwickeln. So wird ein Großteil der Schädlinge weggeschwemmt. Sollten dabei Blätter abfallen, waren diese mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit bereits beschädigt. Anschließend sollten Sie ein Spezial-Spritzmittel anwenden. Eine regelmäßige Anwendung ist empfehlenswert, da sich Spinnmilben durch diverse Entwicklungsstadien immer wieder erholen können. Ein weiteres Risiko: Bricht man nach wenigen Anwendungen ab, riskiert man nicht nur einen erneuten Befall sondern zusätzlich eine Resistenzbildung der Spinnmilben gegen das verwendete Mittel. Exakt aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, verschiedenste Spritzmitteltypen abwechselnd anzuwenden. Wenden Sie diese Mittel ausschließlich im Freien an!

Thripse

Auch Thripse leben vom Saft Ihrer Pflanze. Die von ihnen verursachten Schäden sind ähnlich derer von Spinnmilben.
Wenn Ihre Pflanze also unter silbrigen Verfärbungen oder gelben Blättern leidet, kann dies möglicherweise ein Hinweis auf diese Insektenform sein. Ihr Versteck liegt an der Blattunterseite – sie nutzen Blattvertiefungen, um sich vor Feinden zu tarnen. Aus diesem Grund werden sie meist erst entdeckt, wenn der Schaden bereits sichtbar ist. Wenn der Verdacht auf Thripse besteht, ist Eile geboten!

So sieht der Schädling aus:
dunkelbraune bis grüne Farbe, ca. 1-2 mm lang und sehr dünn

So werden Sie den Schädling los:
Siehe Spinnmilbe – nach der Duschprozedur mit Mittel gegen saugende Schädlinge behandeln.

Trauermücken

Diese Mini-Fliegen machen der Pflanze durch Wurzelfraß den Garaus. Sie sind der Feind von kleinen und empfindlichen Pflanzen.
Herumfliegende Trauermücken sind nicht das eigentliche Problem – denn das steckt tief im Pflanzsubstrat: Hier nagen die Larven der Mücke an feinen Haarwurzeln und schädigen somit langsam aber sicher die Gesundheit Ihrer Pflanze. Die Larven werden Sie also selten zu Gesicht bekommen, schwirren jedoch die Eltern“ durch die Luft, wissen Sie dass ihre Pflanze gefährdet ist.

So sieht der Schädling aus:
Erwachsene“ Trauermücken haben zwei Flügel, sind ein bis sieben Millimeter lang, der Körper ist schlank und dunkel.

So werden Sie den Schädling los:
Die Pflanze muss schnellstens umgetopft werden. Entfernen Sie das gesamte alte Substrat, putzen Sie sämtliche Wurzeln sauber unter fließendem Wasser ab. Anschließend mit torfloser Erde neu einpflanzen und das alte Substrat im Müll entsorgen. Wenn Ihre Pflanze unbedingt Erde mit Torf benötig, sterilisieren Sie die neue Erde vor dem Anpflanzen: Substrat bei ca. 150 °C im Backofen eine halbe Stunde lang erwärmen oder im Mikrowellenofen einige Minuten dämpfen. Ein guter Trick zur Vorbeugung: Als oberste Schicht im Pflanztopf ein rein mineralisches Material (z.B. Sand oder feines Quarzgranulat) aufstreuen.

Woll- und Schmierläuse

Und wieder ein Schädling, der an den Saft Ihrer Pflanze will. Klebrige Blätter und ausgetretener Saft sind erste Anzeichen.
Im weiteren Befallsverlauf bilden sich unter den Blättern am Übergang von Blattstiel zu Blatt weißliche „Wattekugeln“.

So sieht der Schädling aus:
ca. 2-5 mm lang und halb so breit, weiß mit hellbraunem Muster, in der Form einer Kellerassel ähnlich

So werden Sie den Schädling los:
Pflanze abduschen, klebrige Blätter gründlich reinigen. Topf wie bereits zuvor vor Wasser schützen. Anschließend geeignetes Spritzmittel anwenden, da möglicherweise an der Pflanze verbliebene winzige Jungtiere und Eier innerhalb kurzer Zeit wieder für Vermehrung sorgen würden. Eine ein- bis zweimalige Anwendung sollte ausreichend sein.

Lilienhähnchen

Dieser Schädling hat es auf Ihre hübschen Lilien abgesehen. Lilienhähnchen sind schuld, wenn Blätter Löcher haben oder ganz fehlen.
Der Käfer selbst richtet eigentlich keinen Schaden an – es sind seine Eier, die er an die Unterseite der Lilienblätter klebt. Die darin enthaltenen Larven sind sehr hungrig und können leider innerhalb kürzester Zeit ein ganzes Lilienbeet blattlos fressen. Der Trick dieses Schädlings ist ebenso ausgeklügelt, wie eklig: Er versteckt sich in seinen eigenen Exkrementen.

So sieht der Schädling aus:
auffälliger roter Käfer

So werden Sie den Schädling los:
Eile ist geboten: Schreiten Sie beim ersten Anzeichen sofort ein, bevor die Plagegeister alles aufgefressen haben. Käfer absammeln reicht leider nicht aus, zudem ist es schwierig, weil sich die schlauen Tierchen sofort fallen lassen, wenn Gefahr droht, und in der Erde verschwinden. Larven sind ebenso schwierig einzusammeln, weil schwer aufzufinden. Zu allem Überdruss reagieren beide nicht auf übliche Spritzmittel gegen fressende oder saugende Insekten. Fragen Sie uns deshalb nach Spezial-Spritzmitteln gegen Lilienhähnchenlarven. Diese sollten schnell und wirksam Abhilfe schaffen.

Die Grüner Holländer Gartencenter Berlin wünschen viel Erfolg beim Schädlinge bekämpfen – falls Sie weitere Fragen zu Thema haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Sommerblumen und Kübelpflanzen

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31/05/2011
Steckling

 Sommerblumen und Kübelpflanzen

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit, um Stecklinge zu vermehren. Doch auch in den kühleren Jahreszeiten können Sie versuchen Kübelpflanzen selbst zu ziehen. Stecklinge lassen sich nämlich gut überwintern.

Mit Hilfe einiger Tricks, die Ihnen die Grüner Holländer Pflanzencenter gerne verraten, kann jeder ganz einfach zum Pflanzenzüchter werden!

Stecklingsvermehrung leicht gemacht

Mit dieser Methode können Sie Ihre Lieblingsblumen und -pflanzen nach Belieben vermehren:

Je nach Härtegrad entscheidet man sich für feste Kopfstecklinge (Triebspitzen der Pflanzen) oder, wenn diese zu weich sind, für Teilstecklinge (festerer Teil aus der Triebmitte). Der gewünschte Trieb wird unterhalb eines Blattansatzes abgeschnitten – hier bilden sich später die neuen Wurzeln. Wichtig ist ein glatter Schnitt, deshalb unbedingt ein Messer, niemals eine Schere verwenden. Stecklinge sollten circa Fingerlänge haben und zwei bis vier Blätter haben. die untersten Blätter, Blüten und Blütenstiele werden ausgebrochen.

Sie können Ihren Steckling nun in Stecklingspulver tauchen (unteres Ende des Stecklings kurz ins Pulver tauchen, Überschüssiges abklopfen) und anschließend in spezielle Anzuchterde pflanzen und sparsam angießen. Da der Steckling keine Wurzeln hat und schlecht Feuchtigkeit aufnimmt, sorgen Sie bitte immer für feuchte Luft. Deshalb empfehlen wir für die Stecklingsvermehrung besonders spezielle Mini-Gewächshäuser. Eine einfachere Lösung ist ein Glas, das man über den Pflanztopf stülpt. Oder man steckt Draht in die Erde und zieht einen Gefrierbeutel darüber, den man mit einem Gummiband befestigt. Achten Sie immer darauf, dass Ihre Abdeckung nicht die Triebe berührt.

Dass Ihr junges Pflänzchen erfolgreich Wurzeln treibt, merken Sie am fortschreitenden Wuchs. Sind die Wurzeln ordentlich ausgebildet, wird es Zeit umzutopfen. Hierfür benutzt man nun normale Blumenerde und ein etwas größeres Pflanzgefäß als bisher. Stellen Sie Ihren Zögling nun hell und halten Sie ihn feucht. Ost- und Westfenster sind ideal. Im Winter gießen Sie wesentlich sparsamer, achten aber bitte darauf, dass der Wurzelballen nie ganz austrocknet.

Die Stecklingsvermehrung eignet sich für viele Pflanzen. Zum Beispiel: Fuchsien, Geranien, Engelstrompete, Strauchmargerite, Oleander, Lorbeer, Olive, Engelstrompete und viele mehr. Fragen Sie die Grüner Holländer Pflanzencenter, wir beraten Sie gerne zur Stecklingsvermehrung – bei uns finden Sie die notwenigen Materialien!

Wespenschutz im Sommer

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31/05/2011
Wespenschutz im Sommer

Wespenschutz im Sommer

Der Sommer und Spätsommer sind wohl die schönsten Saisons im Gartenjahr. Blumen und Pflanzen belohnen uns durch Früchte, üppigen Wuchs und Blüte für die Mühen der Pflege. Leider mischt sich in dieses harmonische Bild vor allem gegen Ende des Sommers ein dringliches Summen, dass sofort jede Gemütlichkeit zerstört – Wespen! Die gelb-schwarzen Plagegeister, bekannt für ihre niedrige Reizschwelle und ihre schmerzhaften Stiche, tauchen immer genau dann auf, wenn der Garten zur Obst- und Erntezeit Mensch und Tier fruchtige Genüsse beschert.

Um schmerzhafte Konfrontationen mit Wespen zu vermeiden und um ungestört im Spätsommer seine Mahlzeit im Freien genießen zu können, haben die Grüner Holländer Pflanzencenter einige Tipps für Sie!

Bitte vermeiden:

  • Nahrungsmittel nie offen auf dem Tisch stehen lassen – nutzen Sie praktische Haubennetze zum Bedecken, Tisch nach dem Essen sofort abräumen und gut abwischen.
  • Stellen Sie Ihren Gartentisch grundsätzlich nicht direkt unter Obstbäume. Reife Früchte und Fallobst locken Insekten an.
  • Getränkeflaschen immer verschlossen halten, Strohhalme benutzen, Gläser abdecken, vor jedem Schluck das Glas kontrollieren.
  • Ventilatoren und hektische Bewegungen vermeiden – jede Form von Luftwirbel macht Wespen angriffslustig.
  • Angeblich locken die Farben Weiß, Gelb und Blau sowie geblümte Kleider verstärkt Wespen an. Sicher ist, dass Parfum und andere Düfte sie extrem anziehen, der Geruch von Alkohol macht sie aggressiv. Betupfen Sie sich statt Parfum im Sommer lieber mit etwas Teebaumöl, um Wespen abzuhalten.

Tricks zur Wespen- und Insektenabwehr:

Wespen und Insekten lassen sich durch einige einfache Vorrichtungen wirkungsvoll vertreiben.

Futterstelle:

  • Lenken Sie die Wespen geschickt ab: Platzieren Sie in einiger Entfernung eine Futterstelle, z.B. eine Schüssel mit reifem Obst, Apfelsaft oder Konfitüre.

Aromaabwehr:

  • Halbieren Sie einige Zitronen, spicken Sie sie mit Nelken – dieses Aroma wirkt abstoßend auf die Plagegeister. Auch frisches Basilikum mögen sie nicht besonders. Wer auf Nummer sicher gehen will, benutzt in Salmiak getränkte Tücher und verteilt sie rund um den Tisch – der Geruch ist allerdings sehr stechend.

Wespenfalle basteln:

  • Füllen Sie eine saubere Flasche mit engem Flaschenhals mit Cola, einem Schuss Essig und einem Spritzer Spülmittel, anschließend umrühren. Hängen Sie die Flasche nun in einiger Entfernung zu Ihrem Tisch an einen Baum, optimalerweise direkt in der Einflugschneise der Wespen. Sie müssen keine Bedenken haben, dass nützliche Bienen und Hummeln zu Schaden kommen – der Essig hält sie ab.

Sollte doch einmal eine Wespe zustechen:

Sofern Sie kein Allergiker sind, ist der Stich zwar schmerzhaft und nervig, aber nicht gefährlich. Sie können die Stichstelle ganz einfach beruhigen. Legen Sie so schnell wie möglich eine aufgeschnittene Zwiebel oder feuchtes Salz auf. Sie können den Stich auch mit kaltem Wasser, essigsaurer Tonerde oder kühlen Kompressen pflegen. Anders als bei Bienenstichen bleibt übrigens kein Stachel zurück, Sie müssen sich nicht mit der Pinzette auf die Suche machen.

Bitte beachten Sie: Wespen stehen mittlerweile unter Artenschutz – grundloses Töten ist verboten. Deshalb empfehlen die Grüner Holländer Gartencenter die tiergerechte Futterstellen-Lösung. Sollten Sie Probleme mit einem Wespennest haben, rufen Sie die Feuerwehr oder einen Imker zur Hilfe – sie siedeln das Volk gefahrlos um. Denn so nervig Wespen auch sind, erfüllen sie doch nützliche Aufgaben in unseren Gärten.

Sommerliche Blütenträume bewahren

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31/05/2011
Blüten veredeln

Sommerliche Blütenträume bewahren

Hier kommt ein kleiner Tipp, für alle, die sich den Sommer bewahren möchten:

Wer auch im kühleren zweiten Teil des Gartenjahres nicht auf den wunderbaren Anblick der eigenhändig mühevoll gehegten und gepflegten Blüten verzichten möchte, sollte einfach seine Lieblingsblüten konservieren!

Zahlreiche Methoden zur Pflanzen-Konservierung helfen uns langlebige und attraktive Pflanzendekorationen herzustellen. Diese Methoden sind das Ergebnis jahrhundertlanger Tradition – ihren Höhepunkt erlebte die Trockenpflanzenkunst im 19. Jahrhundert. Damals wurden die Techniken derart verfeinert und weiterentwickelt, dass es sogar möglich wurde, weiche Blumen zu konservieren, was zuvor nicht gelang.

Wie Sie Pflanzen am besten konservieren verraten Ihnen die Grüner Holländer Pflanzencenter:

Einfache Trocken-Methode

Bündeln Sie die Blütenstängel Ihrer Wahl mit einem Bindfaden und hängen Sie die Blumen mit der Blüte nach unten in einen warmen, dunklen Raum. Die Blumen sind trocken genug, wenn sie leise rascheln sobald man sie sachte schüttelt. Dieser Vorgang dauert mindestens einige Tage.

Praktische Press-Methode

Pressmethode
Diese Methode ist ebenso einfach, wie das Trocknen. Man presst die Blüten oder Pflanzenteile der Wahl ganz einfach in einer speziellen Pflanzenpresse oder zwischen zwei Buchseiten. Um saubere, attraktive Ergebnisse zu erhalten, sollten Sie die Pflanze immer auf Löschpapier platzieren, mit einem weiteren Blatt Löschpapier bedecken und einige Tage pressen. Sie sollten das Löschpapier täglich wechseln, bis die Pflanzen trocken genug sind. Benutzen zum Ablösen der Pflanze eine Pinzette um Schäden zu vermeiden.

Effektvolle Silica-Gel-Methode

Gel-Methode
Mit dieser etwas aufwändigeren Methode lassen sich besondere Effekte erzielen. In Bastelläden erhalten Sie das Mittel für diese Methode: Silica-Gel. Hierbei handelt es sich um Kieselgel oder Kieselsäuregel von gelartiger, gummiartiger bis fester Konsistenz. Sie kennen sicher die in kleine Tüten gefüllten Kügelchen, die  feuchtigkeitsempfindlichen Warensendungen beigelegt werden – sie beinhalten Silica-Gel. Eine exakte Anleitung erhalten Sie beim Erwerb des Gels im Bastelladen.

Hier in Kürze die Vorgehensweise: Ein Trockengefäß (z. B. Eimer) wird bis zur erforderlichen Stielhöhe mit dem Gel gefüllt. Die möglichst blattlosen Stiele bis zur Blüte hineingesteckt. Dann füllt man in einer zweiten Lage die Zwischenräume der Blüten vorsichtig mit Quarzsand und bedeckt die Blüten ebenfalls mit diesem sehr feinen Sand. Anschließend füllt man den Trockenbehälter in einer dritten Lage wieder mit dem Gel und verschließt ihn luftdicht. Nach dem Trocken müssen Sie die oberste Schicht vorsichtig entfernen und danach den Sand langsam abschütten, damit die pergamentartig-empfindlichen Blüten vorsichtig herausgenommen werden können. Empfehlenswert ist die Nachbehandlung mit Sprühklarlack (Haarspray ist nicht geeignet), da sich Staub auf mit Klarlack behandelten Blüten, gut abblasen lässt. Diese Konservierungsmethode macht die Blüten besonders haltbar und robust. Das Gel ist übrigens wieder verwendbar, wenn es ordnungsgemäß getrocknet und wiederaufbereitet wird.

Anspruchsvolle Wachs-Methode

WachsmethodeAls Vorbereitung sollten Sie Ihren Blütenstängel mit einem stabilen Draht verstärken. Anschließend erhitzen Sie Bastelwachs auf 55 bis 60 Grad Celsius – ein Küchenthermometer hilft – im Wasserbad. Tauchen Sie die Blüte ins Wachs, dabei vorsichtig drehen. Kurz eintauchen reicht aus, danach abtropfen lassen und zum Trocknen aufhängen – auch hier erweist sich der Stützdraht als hilfreich.

Wer es künstlerisch mag kann hierfür auch farbiges Wachs verwenden und z. B. nur die Blütenspitzen eintauchen. Und hier noch zwei Profi-Tipps von den Grüner Holländer Pflanzencentern: Nach dem Wachsbad sofort mit kaltem Wasser abschrecken – das verstärkt den Glanz. Spektakuläre, kristalline Effekte lassen sich durch vorsichtiges Aufbringen von einer Kochsalzlösung erzielen.

Die Grüner Holländer Pflanzencenter empfehlen: „Üben Sie vor allem die anspruchsvolleren Methoden, bevor Sie Ihre schönsten Blüten opfern“.

 

Viel Spaß beim Blütenträume bewahren wünschen die Grüner Holländer Pflanzencenter und Gartencenter!

Die wichtigsten Gartentipps für den Herbst

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31/05/2011
Die wichtigsten Gartentipps für den Herbst

Die wichtigsten Gartentipps für den Herbst

Im Herbst lautet das Motto: Ärmel hochkrempeln und noch einmal richtig fleißig sein, bevor uns der Winter eine wohlverdiente Pause von der Gartenarbeit beschert.

Hier einige Empfehlungen, was Sie optimalerweise jetzt erledigen sollten:

Rasen und Beet

Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt, um den Rasen zu erneuern oder neue Beete anzulegen. Denn jetzt sind die Tage noch warm genug, um neue Pflanzen zu setzen oder Rasensamen auszusäen. Im Zuge dessen sollten Sie auch an den erforderlichen Stellen die Erde mulchen und Unkraut entfernen. Der Rasen sollte stets von Herbstlaub befreit werden. Wenn Sie das Laub in einer abgelegenen Ecke Ihres Gartens sammeln, tun Sie Igeln und Insekten etwas Gutes, die dort überwintern können. Falls die Witterung in dieser Jahreszeit sehr trocken sein sollte, wässern Sie Ihren Rasen jetzt ausgiebig. Manchmal macht sich im Herbst ein Schleimpilz namens „Hexenbutter“ oder „Gelbe Lohblüte“ auf dem Rasen breit. Sie müssen sich darüber keine Sorgen machen, da dieser Schleimpilz, der wie Bauschaum aussieht, dem Rasen keinen Schaden zufügt. Lassen Sie ihn einfach eintrocknen, dann können Sie ihn leicht entfernen.

Winterquartiere

Außerdem sollten Sie schon jetzt daran denken, die Winterquartiere für Ihre kälteempfindlichen Pflanzen vorzubereiten, damit Sie beim ersten Frost umgehend reagieren können.

Gemüsegarten

Auch an den Gemüsegarten muss man jetzt denken: Rettich, Feldsalat und auch Knoblauch und viele andere Sorten wollen im Herbst gepflanzt werden.

Frühlingsblüher

Der Herbst ist die ideale Pflanzzeit für Frühjahrsblüher. Bis Anfang Dezember können Tulpen, Krokusse, Kaiserkronen, Schneeglöckchen, Narzissen und viele andere Blumenzwiebeln gesteckt werden. Da manche Zwiebeln gerne von gefräßigen Nagern gefressen werden, ist es günstig, diese durch Drahtgitterkörbe zu schützen. Darin können sich die Zwiebeln gut entfalten, die Nager haben das Nachsehen. Der Herbst ist aber ideal, um Knollen und Zwiebeln von frostempfindlichen Pflanzen aus dem Boden zu holen und trocken und kühl zu überwintern. Dazu gehören die Dahlien, Gladiolen, Canna und Begonien. Diese Pflanzen überwintern am besten in halbdunklen, kühlen Räumen und werden im Frühjahr, wenn kein Frost mehr droht, wieder eingesetzt. Das Ausgraben sollte natürlich ebenfalls vor dem ersten Frost erfolgen, damit die Knollen und Zwiebeln keinen Schaden nehmen. Auch Stiefmütterchen können Sie jetzt pflanzen.

Staudenpflege

Nutzen Sie am besten den September, um sich um Ihre Stauden zu kümmern. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um ältere Pflanzen zu vermehren. Dafür müssen Sie die Staude ausgraben und teilen. Die Teilung von mehrjährigen Stauden ist außerdem wichtig, damit diese nicht zu sehr altern. Pflanzen Sie ausschließlich die jüngeren Pflanzenteile wieder ein. So erhalten Sie gesunde und reichlich blühende Stauden. Stauden, die Sie nicht teilen, sollten Sie jetzt zurückschneiden.
Außerdem sollten Sie jetzt die verwelkten Blütenstände von mehrjährig wachsenden Stauden zurückschneiden. Halbsträucher wie Salbei und Lavendel sollen allerdings erst im nächsten Jahr zu Recht geschnitten werden, da die Schnittwunden im Winter nicht verheilen würden und vom Frost geschädigt würden. Junge Stauden sollten Sie mit Nadelreisig vor einem frostigen Winter schützen.

Giftpflanzen

Im Herbst ist Hochsaison für die giftigen Früchte so mancher Sträucher. Giftige Ziersträucher (wie Efeu oder Schneebeere) müssen jedoch nicht gleich gerodet oder vernichtet werden. Wenn Sie verhindern wollen, dass beispielsweise Kinder die giftigen Beeren essen, pflücken Sie diese einfach ab, schließlich verschönern auch diese giftigen Pflanzen den Ziergarten.

Teichpflege

Nach dem Sommer ist der effektivste Zeitpunkt, um Ihren Teich von Algen und Blättern zu befreien. Fischen Sie deshalb Verunreinigungen und Laub ab, spannen Sie ein praktisches Blattnetz, damit keine weiteren Blätter ins Wasser fallen. Außerdem sollten Sie ihn auch von Pflanzenteilen und Bodenschlamm befreien.

Baumpflanzung

Wenn Sie im Herbst neue Bäume pflanzen möchten, sollten Sie unbedingt rund um den Stamm drei Holzpflöcke setzen, an denen Sie den Stamm befestigen. So helfen Sie den Wurzeln, bei starken Herbstwinden stabil zu bleiben, ohne sich zu sehr zu lockern oder gar zu reißen. Setzen Sie die Holzpflöcke zuerst, damit die Wurzeln des Baumes nicht beschädigt werden.

Rosenpflege

Schneiden Sie Ihre Rosen auf keinen Fall im Herbst – die Schnittwunden würden im Winter nicht mehr verheilen. Lange Peitschentriebe sollten aber schon entfernt werden, damit die Rosen ihre Form behalten. Die Kronen von Rosenstämmen sind im Winter besonders empfindlich. Sie können mit einem Mantel aus Nadelreisig und einer Hülle aus Jutesäcken vor den kalten Ostwinden geschützt werden.

Herbst ist Zwiebel- und Knollenzeit

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31/05/2011
Herbst ist Zwiebel- und Knollenzeit

Herbst ist Zwiebel- und Knollenzeit

Damit Ihr Garten im kommenden Jahr farbenfroh in das Frühjahr startet, müssen Sie im Herbst daran denken, die Frühjahrsblüher zu pflanzen. Jetzt ist die ideale Zeit, um Zwiebeln- und Knollen unter die Erde zu bringen. Denn, je früher man die Knollen pflanzt, desto früher blühen sie. Schneeglöckchen und Winterkrokusse zeigen auch ihr buntes Kleid bereits ab Februar, wenn man sie im September in den Boden einbringt.

Zu den Frühlingsblühern zählen:

  • Herbstzeitlose
  • Krokusse
  • Iris
  • Tulpen
  • Narzissen (Osterglocken)
  • Hyazinthen
  • Blausternchen
  • Puschkinyen
  • Traubenhyazinthen
  • Zierlauch
  • Prärielilien
  • Steppenkerzen

Hier noch ein Tipp

Pflanzt man die Zwiebeln in großen Gruppen, wirken die Blumen im Garten besser und setzen intensive Farbakzente in Blumenrabatten. Ganze Blumengruppen wirken wesentlich besser, als vereinzelt gesetzte Blumenzwiebeln.

So pflanzt man Knollen und Zwiebeln richtig

Die Zwiebel sollte mit der Spitze nach oben, doppelt so tief gesetzt werden, wie sie dick ist. Um die Zwiebeln bequem einsetzen zu können, hat sich ein sogenannter Blumenzwiebelpflanzer bewährt, wodurch man die Knollen bequem im Gartenbeet einbringen kann. Die Erde sollte aufgelockert, nährstoffreich und durchlässig sein und keine Staunässe aufweisen. Ist die Erde zu nass, arbeiten Sie am besten etwas Sand ein. Organischer Dünger (z.B. Hornspäne) fördert das Wachstum. Gießen Sie die Blumenzwiebeln gut an und bedecken das Beet zusätzlich mit Rindenmulch, um die Pflanzen vor Kälte zu schützen.

Übrigens: Blumenzwiebeln machen eignen sich auch für Schalen, Blumentöpfe, Kübel und andere Pflanzgefäße! So kann man bereits im Herbst eine schöne Zimmerdekoration für den Frühling anpflanzen.

Kompost – haufenweise Vorteile

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31/05/2011
Kompost – haufenweise Vorteile

Kompost – haufenweise Vorteile

Ein eigener Komposthaufen im Garten bietet Ihnen viele Vorteile:

  • Sie können Gartenabfälle und zum Teil sogar Biomüll aus dem Haushalt entsorgen,
  • produzieren Ihre eigene Boden verbessernde Erde und Vögel und andere Insektenfresser finden auf Ihrem Komposthaufen einen reich gedeckten Tisch.

Der wichtigste dieser Aspekte ist naturgemäß die Produktion von eigener feinster Komposterde – ihren hohen Nährstoff- und Humusgehalt sowie ihre Wasserspeicher-Fähigkeit können Sie sich in Ihrem Garten bestens zunutze machen.

Im Folgenden verraten Ihnen die Grüner Holländer Pflanzencenter alles Wissenswerte und erklären Schritt für Schritt, wie Sie Ihren eigenen Komposthaufen anlegen sollten:

Wie „funktioniert“ ein Komposthaufen?

In verschiedensten Ab- und Umbauprozessen „ arbeiten“ die organischen Stoffe der Abfälle, die Sie Schicht für Schicht auf den Haufen aufbringen. An diesen Prozessen sind etwaige Mikroorganismen, Asseln, Strahlenpilze und Kompostwürmer beteiligt. Im ersten Schritt entsteht stets grober Mulch- bzw. Schnellkompost – bei diesem Material können Sie die Ausgangsstruktur der Materialien noch gut erkennen. Lässt man diesem Material noch mehr Zeit, erhalten Sie reife Komposterde, die charakteristisch nach frischer Erde duftet und sich durch eine lockere Struktur ohne feste Bestandteile auszeichnet. Dieses Endprodukt ist der optimale Dünger für Ihren Garten.

Sie sollten Komposterde stets als oberste Bodenschicht verwenden – mischen Sie sie einfach mit anderer Erde oder Sand. Aber Achtung: Zur Anzucht dürfen Sie Komposterde nicht einsetzen – der Nährstoffgehalt wäre viel zu hoch für junge Pflanzen.

Das richtige Anlegen eines Komposthaufens:

1. Platzwahl
Bei der Platzwahl sollten Sie auf zwei Dinge besonders achten: Sowohl zuviel pralle Sonne, als auch zuviel Wind tun Ihrem zukünftigen Kompost nicht gut. Optimalerweise haben Sie ein windgeschütztes Plätzchen im Halbschatten zur Verfügung – hier arbeiten die Mikroorganismen am fleißigsten und die Stoffe sind vor Austrocknung geschützt. Ob Sie des Weiteren einen eher versteckten Platz auswählen, oder eine Hecke rundherum pflanzen, bleibt Ihnen überlassen. Achten Sie nur darauf, dass der Haufen gut erreichbar ist, rundherum genug Platz „zum Werkeln“ bleibt und der Bio-Müllplatz nicht zur Geruchsbelästigung für Sie oder Ihre Nachbarn wird.

2. Zeitpunkt
Sie können einen Komposthaufen übrigens das ganze Jahr über anlegen – nur von Frost-Zeiten ist abzuraten. Als optimale Zeit empfiehlt sich der Herbst, denn dann fallen besonders viele Gartenabfälle an und Sie können Ihren Haufen sofort einweihen.

3. Das Anlegen
Nach der Planung folgt die Schweiß arbeit: Messen Sie am zukünftigen Platz die Größe Ihrer Kompostfläche ab und schaufeln Sie dementsprechend eine kleine rechteckige Grube (ca. 15 cm tief).
Diese Vertiefung wird Ihre Drainage.

Je nach Beschaffenheit des Untergrunds wird nun befüllt:

bei lehmigem Untergrund: Sandschicht einfüllen
bei sandigem Untergrund: Lehmschicht einfüllen

Da Ihr Kompost für seine chemischen Abläufe Luft, Feuchtigkeit und Wärme benötigt, gleichzeitig wasserdurchlässig und luftdurchlässig sein soll, müssen Sie beim Aufbau einige Regeln beachten:

unterste Schicht: grobe Abfälle von Hecken oder Bäumen
folgende Schichten: Grünschnitt (überwiegend) und Reisig oder Zweige (kleinerer Anteil) abwechseln – achten Sie darauf, diese Schichten locker aufzubringen, nicht zusätzlich andrücken; Höhe dieser Schichten: ca. 25 cm
Düngerschicht: stickstoffhaltigen tierischen Dünger und Kalk (oder Kompost-Beschleuniger) dünn aufstreuen
Erdschicht: alte Erde oder Kompost dünn aufbringen

Nun ist Ihr Ausgangskomposthaufen fertig!
Als Abdeckung erhält er vor dem Winter eine schützende Schicht aus Laub, Stroh oder Rasenschnitt.

Achten Sie darauf, dass

Ihr Komposthaufen über die Zeit nicht höher als 1,5 Meter wird. Befüllen Sie ihn stets so, dass nach oben hin nicht in die Breite geht, sondern eher schmaler wird, um ein Abrutschen zu Verhindern
die klimatischen Verhältnisse in Ihrem Komposthaufen stets ideal sind:

Damit der Komposthaufen nicht zu feucht ist und fault, muss er gelüftet werden (siehe Umsetzen). Ist er zu trocken, entwickelt er zu viel Wärme – gießen Sie ihn deshalb in längeren Hitzeperioden und decken Sie ihn bei längerem starkem Regen ab.

Das Umsetzen eines Komposthaufens:

Wer einen sehr kleinen Komposthaufen hat, dem bleibt diese Prozedur erspart. Größere Komposthaufen sollten im Frühsommer umgesetzt werden. Beim Umsetzen müssen Sie das Rand-Material mit dem inneren Kompostgut vertauschen – das begünstigt eine gleichmäßige Verrottung. Betrachten Sie dabei gleich das Material: Der Kompost sollte die Feuchte eines ausgedrückten Schwamms aufweisen. Ist er trockener, können Sie beim Umschichten gießen. Ist er hingegen zu feucht, erkennen Sie das sofort am fauligen Geruch – verhindern Sie Schlimmeres, indem Sie trockenen Rindenmulch untermischen.

Übrigens, je größer Ihr Komposthaufen ist, desto besser: Denn die Größe bestimmt die Schnelligkeit der Verrottung.

Die fertige Komposterde:

Ihre feine Komposterde benötigt circa 9 Monate, bis sie vollständig „reif“ ist. Nun kann sie im Garten verteilt werden. Optimalerweise geschieht das im Herbst. Um die Feinheit der Erde noch zu verbessern, können Sie ein Sieb einsetzen. Was nicht durchs Sieb passt, ist gleich wieder als Rohmaterial für den neuen Komposthaufen verwendbar. Komposterde wird stets oberflächlich verteilt und nur leicht in den Boden eingeharkt – aber nicht untergraben.

Kompostier-Grundregeln:

auf den Kompost darf: Gartenabfälle, Laubabfälle, Strauch-, Hecken- und Baumschnitt (klein schneiden oder häckseln), Rasenschnitt, Stroh/Heu/Späne, Eierschalen, Kaffeesatz/Teesud, Obst-/Gemüseabfälle auf den Kompost darf nicht: mit Pflanzenkrankheiten befallene Gartenabfälle, Wurzelunkraut, samentragendes Unkraut, mit Insektiziden belastetes Pflanzenmaterial,

Essensreste und Lebensmittel

Die Grüner Holländer Pflanzencenter wünschen Ihnen viel Erfolg beim Kompostieren!
Bei Fragen zu diesem Thema können Sie sich jederzeit gerne an unser Team wenden. Wichtige Kompostierutensilien erhalten Sie selbstverständlich in den Grüner Holländer Pflanzencentern!

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