März 2011

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So pflegen Sie Ihren Rasen richtig

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15/03/2011
Wirksame Unkrautbekämpfung

So pflegen Sie Ihren Rasen richtig

Für einen gesunden Rasen ist richtige Pflege unverzichtbar. Dazu gehören grundsätzlich regelmäßiges und vor allem richtiges Rasenmähen und die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen. Hier die besten Tipps zur Rasenpflege von den Grüner Holländer Pflanzencentern:

Regelmäßig säubern

Licht und Luft sind das A und O“: Entfernen Sie regelmäßig Schnittgut und Laub, sonst entstehen schnell unschöne Halme und kahle Stellen.

Vertikutieren

Das Vertikutieren dient dazu, den Rasen von Moos und Verfilzungen zu befreien. Absterbende Pflanzenteile verfilzen mit der Zeit, diese Schicht wird nach und nach dicker und behindert den Zugang von Wasser, Licht und Luft. Um das zu verhindern zerschneiden die Messer des Vertikutiergeräts die Moosschicht und reißen sie aus dem Boden aus. Die dabei teilweise angeschnittenen Wurzeln werden so zu neuem Wachstum angeregt. Achtung: Die Messer dürfen nicht zu tief in den Boden eindringen, da sonst das Unkraut schnell keimen kann. Nach dem Vertikutieren muss der Filz mit dem Rechen vom Rasen entfernt werden. Der ideale Zeitpunkt zum Vertikutieren ist das Frühjahr. Wenn notwendig, können nun Rasensamen in die Schlitze gestreut werden: 1o bis 15 g Rasensamen pro Quadratmeter.

Aerifizieren

Beim Aerifizieren stößt man mit einer feinzinkigen Grabegabel viele kleine Löcher in den Boden. Dadurch wird der Rasen belüftet und die Wasserzufuhr deutlich verbessert.
Anschließend verteilt man feinen Quarzsand über die Löcher und harkt diesen mit einem Rechen ein. Dadurch bleiben die Löcher auf lange Sicht durchlässiger für Wasser und Luft.

Düngen

Nach dem Vertikutieren oder Aerifizieren sollte gedüngt werden: Verteilen Sie den Dünger möglichst gleichmäßig. Denn wo Dünger fehlt, wird später deutlich weniger sattgrüner Rasen wachsen. Ein guter Streuwagen ist hierfür eine große Hilfe. Eine Faustzahl für die Düngermenge liegt bei 25 g/qm. Achten Sie zusätzlich auf die Etikettierung des Düngerherstellers.
Verwendet werden sollten Langzeitdünger, die ihre Düngewirkstoffe nur langsam und gleichmäßig an den Rasen abgeben.
Düngen Sie in der zweiten Hälfte des Vegetationsjahres nochmals in gleichem Umfang. Der ideale Zeitpunkt liegt im September, also deutlich vor Ende der Vegetationszeit. Wird die zweite Düngung zu spät ausgebracht, wird die Pflanze noch einmal zu starkem Wachstum angeregt und ist dann bei Einbruch der ersten Fröste anfällig für Frostschäden.

Unkräuter

Unkräuter werden am effektivsten in der Frühjahrskur mit Unkrautvernichter bekämpft. Halten Sie sich genau nach den Mengen-Empfehlungen des Herstellers. Die Mittel enthalten nämlich chemische Substanzen, die nicht ganz ungefährlich sind. Unkrautvernichter sind ohnehin nur bei starkem Aufkommen der unerwünschten Pflänzchen notwendig, denn bei guter Düngung ist eine gesunde Rasenpflanze selbst in der Lage, die Unkräuter zu verdrängen.
Darüber hinaus ist es eine Frage des Geschmacks, ob man einen unkrautfreien englischen Rasen“ haben möchte oder eine bunte Blumenwiese.

Wässern

Wer immer einen sattgrünen Rasen haben möchte, kommt um das Wässern in Trockenperioden nicht herum: Wenn länger als eine Woche kein Regen fällt, sollte gewässert werden. Dabei gilt die Grundregel besser länger und intensiver, als kurz und häufig. Der Rasensprenger sollte also auf jedem Segment mindestens 45 Minuten lang laufen. Der Boden wird so durch und durch getränkt und die Kapillarwirkung in die unteren Bodenschichten wieder hergestellt. Die beste Tageszeit für das Sprengen sind der frühe Morgen, besser noch am Abend, wenn die Sonne bereits deutlich von ihrer Wirkung eingebüßt hat. Keinesfalls unter direkter Sonneneinstrahlung wässern – dies würde ein Verbrennen des Rasens zur Folge haben!
Verwertung von Rasenschnitt
Rasenschnitt ist kein Abfall – nutzen Sie das natürliche Gartenhilfsmittel zum abdecken von Pflanzflächen (Mulchen) genannt. Die Schicht sollte nicht zu dick sein, damit keine Fäulnis entsteht. Unter der Mulchdecke finden Käfer, Regenwürmer und viele andere Insekten ideale Lebensbedingungen und der Wasserhaushalt des Bodens wird verbessert.
Wer nicht mulchen will, sollte einen Komposthaufen anlegen Auch hier darf die Schicht nicht zu dick sein, um Fäulnis vorzubeugen. Nutzen sie Äste und Zweige für belüftende Zwischenschichten.

Ganz ohne Aufnahme des Rasenschnittgutes kommen so genannte Mulchmäher aus: Sie verarbeiten das Schnittgut in ihrem geschlossenen Gehäuse und bringen es sofort wieder in die Rasenoberfläche ein. So kommen die Nährstoffe der gemähten Halmen und das darin enthaltene Wasser sofort wieder dem Rasen zugute. Mit einem Mulchmäher muss öfter gemäht werden, da die maximale Schnitthöhe begrenzt ist.

Kostbares Regenwasser

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15/03/2011
Regenwasser

Kostbares Regenwasser

Regenwasser ist ein kostenloses Wettergeschenk – es muss nur fachgerecht gesammelt und aufbewahrt werden, und schon sparen Sie Wasserkosten zur Pflege Ihrer Pflanzen ein. In einem durchschnittlichen Jahr fällt je nach Region zwischen einem halben und mehr als einem Kubikmeter Niederschlag auf einen Quadratmeter. Wenn Sie ein paar Grundregeln beim Wassersammeln einhalten, werden Sie sich zukünftig sogar über Regenwetter freuen!

Die einfachste Lösung zur Gartenbewässerung ist eine Regentonne (aus Holz oder Kunststoff) oder Zisternen (aus Beton oder Kunststoff). Zusätzlich kann man Filtertechnik und Tauch- oder Saugpumpen einsetzen. Wer eine einfache Variante vorzieht, dem reichen eine ordentliche Abdeckung/Überlaufschutz und ein Regenrohranschluss völlig aus. Die Abdeckung hat zwei Vorteile: Sie hält das Wasser sauber und verhindert die Bildung von Algen und Bakterien. Und sie bewahrt Bienen und Vögel vor dem Ertrinken. Stellen Sie lieber zusätzlich eine schöne Vogeltränke in ihren Garten und legen Sie ein kleines Stückchen Holz hinein, auf dem Bienen sicher landen können.

Falls Sie Bedenken haben, dass die Wasserbehälter Ihren Garten verschandeln, machen Sie sich keine Sorgen: Es gibt eine große Auswahl an attraktiven Regentonnen in allen nur erdenklichen Farben und Formen. Sogar Platz sparende eckige Tonnen gibt es.

Bei der Anschaffung von Kunststoff-Regentonnen bitte beachten, dass sie Frost nur unbeschadet überleben, wenn sie nicht mit Wasser gefüllt sind. Im Spätherbst einfach die Tonne leeren und umdrehen oder geschützt lagern.

Jetzt soll der Regen kommen!

Teichpflanzen

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15/03/2011
Teiche im Herbst winterfest machen

Im Sommer können Teichpflanzen ganz einfach vermehrt werden

Wasserpflanzen können im Sommer ganz einfach und problemlos geteilt werden.

Um zum Beispiel Hechtkraut (Pontederia cordata), eine Flachwasserpflanze für Wassertiefen von 20 bis 40 Zentimeter, zu vermehren, ziehen Sie die Pflanze zunächst vorsichtig an einem Trieb nach oben.

Schneiden Sie dann die Wurzel ab, kürzen Sie die oberen Blätter und setzen Sie den Ableger an einer anderen Stelle im Teich wieder ein.
Mit etwas Kies beschwert, bleibt sie unter Wasser.

Balkonpflanzen

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15/03/2011
Die richtige Erde und maßvolles Gießen für einen blühenden Balkon

Die richtige Erde und maßvolles Gießen für einen blühenden Balkon

Für eine gesunde Blütenpracht auf dem Balkon ist neben der Auswahl der passenden Pflanzen auch die richtige Erde elementar wichtig.

Eine gute Erde zeichnet sich vor allem durch ihre hohe Speicherfähigkeit für Wasser und Nährstoffe aus. Hierzu sollte sie mit Ton und Torf versetzt sein. Wichtig ist auch, dass die Erde über einen langen Zeitraum in ihrer Struktur stabil bleibt, nicht einsackt oder sich verdichtet, sodass das Porenvolumen möglichst lange konstant bleiben kann. Zusätzlich empfiehlt sich der Zusatz von Starterdünger und Sand – für einen guten Wasserabzug.

Das richtige Gießen ist für alle Topf-, Kübel- und Kastenpflanzen lebenswichtig. Jede Pflanze hat einen individuellen Wasserbedarf. Das sollte schon bei der Kombination der Pflanzenarten beachten, die sich ein gemeinsames Gefäß teilen.

Meist erkennt man den Wasserbedarf an der Größe der Blätter: Pflanzen mit großflächigen, weichen Blättern haben einen höheren Wasserbedarf als Pflanzen mit kleinen und schmalen Blättern.

Dabei ist der konkrete Wasserbedarf selbstverständlich auch von der Art und dem Standort des Gefäßes sowie vom natürlichen Niederschlag abhängig. Generell sollten Sie besser etwas seltener aber durchdringend gießen, als häufig und oberflächlich. Kurzfristige Trockenheit wird von den meisten Pflanzen gut vertragen, zu viel Nässe an den Wurzeln führt hingegen oft zu Fäulnis. Deshalb sollte auch überschüssiges Wasser – zum Beispiel nach einem starken Regen – aus Untersetzern entfernt werden.

Gießen Sie Ihre Balkonpflanzen am Morgen oder am Abend, nie aber in der Mittagshitze, in der das Wasser verdunstet, bevor es die Wurzeln erreichen kann. Gegossen werden sollte von oben auf die Erde, um die Düngestoffe gleichmäßig in der Erde zu verteilen. Die Blätter sollten trocken bleiben, um einer Pilzbildung vorzubeugen, und um Ihre Pflanzen vor Temperaturschocks zu schützen, verwenden Sie am besten abgestandenes, handwarmes Wasser, zum Beispiel aus der Regentonne.

Hecke als Streitpunkt

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15/03/2011
hecke + weg + thujahecke

Hecke als Streitpunkt

Gesetze für Berlin und Brandenburg

Sie haben entschieden, eine grüne, üppige Hecke passt besser zu Ihrem Zuhause, als ein blanker Gartenzaun – dann sollten Sie vor dem Anpflanzen unbedingt das vor Ort geltende Nachbarschaftsrecht studieren. Das kann Ihnen möglicherweise einige Umstände ersparen. Denn die gesetzlichen Vorschriften besagen, dass Ihr Nachbar sogar noch fünf Jahre nach Anpflanzung vom Beseitigungsrecht Gebrauch machen darf. Geregelt werden die Grenzabstände für Pflanzen vom Nachbarschaftsrecht des jeweiligen Bundeslandes. Die Grüner Holländer Pflanzencenter stellen Ihnen hier die wichtigsten Fakten für Berlin und Brandenburg vor:

Für Berlin gilt, dass Hecken bis zu 2 m Höhe einen Abstand von 0,5 m und Hecken über 2 m Höhe einen Mindestabstand von 1 m zur Grundstücksgrenze einhalten sollen.

In Brandenburg sind die Gesetze nicht spezifisch für Hecken geregelt: Für Obstbäume sollten Sie 2 m Abstand, bei sonstigen Bäumen 4 m und für übrige Anpflanzungen mindestens ein Drittel der Gewächshöhe als horizontalen Abstand zum Nachbarn einhalten. Wenn das Nachbargrundstück allerdings landwirtschaftlich oder erwerbsgärtnerisch genutzt wird, verdoppelt sich der vorgeschriebene Abstand.

Grundsätzlich gilt: Für Anpflanzungen hinter einer bereits bestehenden, nicht niedrigeren Einfriedung (also z. B. einem Zaun) ist die Abstandsregelung hinfällig.

Tendenziell empfehlen wir Ihnen, die Hecke so anzulegen, dass Sie sie von allen Seiten gut umlaufen und schneiden können. Denn auch der Heckenschnitt von der Rückseite sollte nicht vernachlässigt werden, um ein gesundes und gleichmäßiges Wachstum sicherzustellen.

Am besten, man einigt sich mit dem Nachbarn auf eine Pflanzung direkt auf der Grenze. So verschenken Sie keinen Platz und alle können von einem grünen Sicht- und Geräuschschutz profitieren.

Wenn Sie selbst noch einen Blick in das Gesetz werfen wollen, finden Sie alle Regelungen im Berliner Nachbarrechtsgesetz (NachbG Bln) und im Brandenburgischen Nachbarrechtsgesetz (BbgNRG).

Bäume und Gehölze perfekt pflanzen

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15/03/2011
Bäume und Gehölze perfekt pflanzen

Bäume und Gehölze perfekt pflanzen

Es heißt, jeder Mann sollte ein Mal in seinem Leben einen Baum pflanzen. Die Grüner Holländer Pflanzencenter meinen, auch Frau sollte das – und am besten öfter als ein Mal im Leben! Denn ein Garten ohne Bäume ist eine halbe Sache, Bäumen verleihen Ihrem Grund und Boden vielfältige Qualitäten: Sie spenden an heißen Tagen Schatten, das Rauschen ihrer Blätter im Wind klingt nach purer Natur und im besten Fall bescheren sie im Spätsommer eine reiche Obsternte. Obstbäume stehen bei Gartenbesitzern besonders hoch im Kurs, aber auch hübsch blühende Ziergehölze wie Zierkirsche oder Magnolie erfreuen sich großer Beliebtheit. Kombiniert mit ausgewählten weiteren Laub- und Nadelbaumsorten verleihen Sie Ihrem Garten markante Highlights. Pflegen Sie Gartenbaukunst im großen Stil!

Damit Sie viel Freude an gesunden, kräftigen Bäumen haben, verraten Ihnen die Grüner Holländer Gartencenter im Folgenden die wichtigsten Regeln zum optimalen Anpflanzen und zur Wachstumspflege:

1.Auswahl des Baumes

Die Grüner Holländer Pflanzencenter bieten eine große und günstige Auswahl an gesunden jungen Bäumen aller Art – in unserer professionellen Baumschule werden Sie garantiert fündig! Einen gesunden Baum erkennen Sie übrigens an seinem kräftigen, dicken Wurzelballen (bei Containerpflanzen im Topf oder Plastiksack dürfen sich stärkere Wurzeln nicht ringeln, sondern sollten strahlenförmig vom Stamm weisen).

Lassen Sie sich bitte ausführlich von uns beraten, ob Ihr Wunschbaum zu Ihren Gartenbedingungen passt, welchen Standort Sie wählen sollten und ob der  Pflanzzeitpunkt passend gewählt ist! Jeder Baum bevorzugt andere Bedingungen. Am besten wissen Sie bereits, wie der Standort des Baumes aussieht: sonnig/halbschattig/schattig, windig/windstill, Platzangebot für Kronengröße, Boden-PH-Wert und Bodennässe sind einige wichtige Informationen, die wir vorab benötigen, um Ihnen entsprechende Empfehlungen auszusprechen.

2.Das Anpflanzen

Am Anfang steht die Handarbeit – heben Sie als erstes das Pflanzloch für Ihren Baum aus. Hierfür gilt: Das Pflanzloch sollte tief genug sein um den gesamten Wurzelballen sowie das unterste Stück vom Stamm mit Erde zu bedecken. Die Pflanzhöhe muss dabei unbedingt dem ursprünglichen Bodenniveau entsprechen, denn bei Absinken des Stammfußes im Boden besteht die Gefahr, dass die Feinwurzeln an Sauerstoffmangel leiden, fäuleanfällig werden oder ersticken. Die beste Grundregel lautet: Das Pflanzloch sollte mindestens zweimal so breit und tief wie die Größe des Wurzelballens sein. Bei der Vorbereitung des Standortes achten Sie bitte noch darauf, dass das Pflanzloch umso größer sein muss, je schwerer der Boden ist. Der Wurzelballen wird nun von seiner Hülle befreit, verletzte Wurzeln sollten mit einer scharfen Schere sauber entfernt werden.

Nun sollten Sie zum Baum passende Spezialerde oder Substrat und wenn zur Hand Kompost mit einem Teil des Aushubs mischen. Wässern Sie nun das Pflanzloch, bevor Sie den Baum mittig und gerade platzieren. Danach wird der Wurzelballen eingeschlämmt, also mit Erde und Wasser umgeben. Zwischendurch sollten Sie den Schlamm immer wieder festdrücken, um dem Baum optimalen Halt zu geben. So lange wiederholen, bis das Pflanzloch geschlossen ist und der unterste Bereich des Stamms gut in der Erde steht. Nun wird nochmals abschließend gewässert und die Erde festgetreten.

3.Nach dem Anpflanzen

Nach dem Anpflanzen sollten Sie den Baum ruhigstellen“: Schlagen Sie rechts und links des Stamms Pfähle ein. Achtung: Verletzten Sie dabei nicht den Wurzelballen! Durch das Ruhigstellen können sich die Wurzeln des Baumes in Ruhe gleichmäßig und rasch entwickeln. Zum Anbinden bitte niemals Draht oder ähnliches verwenden. Der Grüne Holländer empfiehlt einen alten Nylonstrumpf – dieser schützt den Stamm vor Einschnürungen und bietet die notwendige Elastizität, damit der Baum noch leicht im Wind schwingen kann. Die Stützen können nach circa zwei bis drei Jahren entfernt werden.

4.Pflege in den ersten Wochen

In den ersten zwei bis drei Wochen nach dem Anpflanzen muss ein neu gesetzter Baum regelmäßig gewässert werden – am besten täglich und auch bei Regen. Nur wenn der Boden feucht genug ist, können die Wurzeln richtig Fuß fassen. Wichtig ist in dieser Phase außerdem, in einem Radius von einem Meter oder mehr um den Baum herum eventuell nachwachsendes Gras und Unkraut zu entfernen. Dieses würde Ihrem Gartennachwuchs nämlich wichtige Nährstoffe entziehen, die er gerade am Anfang so dringend braucht. Aber: Junge Bäume niemals zusätzlich düngen – das Pflanzsubstrat reicht völlig aus.

Wenn Sie diese vier Punkte beachten, haben Sie Ihrem Baum beste Startmöglichkeiten geboten. Nun können Sie sich Jahr für Jahr an seinem Wachstum erfreuen! Die Grüner Holländer Pflanzencenter in Berlin wünschen viel Erfolg beim Anpflanzen Ihrer Bäume!

Rosen rundum richtig pflegen

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15/03/2011
Rosen rundum richtig pflegen

Rosen rundum richtig pflegen

Die Rose macht ihrem Namen als König des Gartens besondere Ehre, was Anspruch an Pflanzung und Pflege betrifft. Doch wenn Sie die Grundregeln der Grüner Holländer Pflanzencenter beachten, werden Sie viel Freude an gesunden und prächtigen Rosen haben!

Die Standortwahl:

Alles beginnt mit der optimalen Standortwahl für Ihre Rose.

Rosen lieben Sonne. Im Schatten können sie nicht gedeihen, mit Halbschatten kommen manche Sorten zurecht. Lassen Sie sich vorab beraten, wie sonnenhungrig die Rosensorte Ihrer Wahl ist – der Grüne Holländer kann Ihnen genau sagen, welche Ansprüche die diversen Rosensorten an ihre Umgebung stellen.

Doch auch wenn die Rose nach viel Sonne verlangt, sollten allzu heiße Standorte vermieden werden. Hitze, z. B. in windstillen Böschungen, verträgt keine Rose. Sie können das Hitze-Problem lösen, indem Sie dafür sorgen, dass der Boden rund um den Rosenstamm gut beschattet ist: Pflanzen Sie mehrere Rosen in geschickten Abständen, so dass sie sich selbst gegenseitig beschatten, Oder platzieren Sie ganz einfach passende Blumen, Gehölze oder Sträucher Bodendecker in Stammnähe, die diese Aufgabe übernehmen.

Mit der Wahl des optimalen Standortes für Ihre Rose haben Sie ideale Bedingungen geschaffen – jetzt kann gepflanzt werden!

Die Bodenansprüche:

Rosen wollen nur das Allerbeste – einen frischen unverbrauchten und tiefgründigen Boden. Bei den Grüner Holländer Pflanzencentern finden Sie spezielle Rosenerde und Komposterde – wir beraten Sie gerne. Rosen wollen auch nur dort gedeihen, wo zuvor noch keine Rosen wuchsen – wenn Sie keine andere Möglichkeit haben, sorgen Sie für eine komplette Erderneuerung (40 – 50 cm tief neue Erde aufbringen).

Jetzt wird gepflanzt:

Rosen können das ganze Jahr über gepflanzt werden – einzig und allein der Bodenfrost steht uns im Wege, schädigt die Pflanze aber nicht, sofern sie nach dem Pflanzen optimal geschützt wird. Wir beginnen, wie bei jeder anderen Pflanze auch – wir graben ein Loch. Achten Sie darauf, dass es groß genug ist, die Wurzeln sollen frei Platz finden. Lockern Sie den Boden, damit die Pflanze tief wurzeln kann. Bei Rosen aus dem Container pflanzen Sie ganz einfach den gesamten Ballen ein.

Nun die wichtigste Grundregel: Der Veredelungsknoten muss mindestens 5 cm unter der Erdoberfläche liegen! Schütten Sie nun halb mit Erde auf und schütteln Sie die Rosenwurzeln ein, kurz angießen und dann weiter mit Erde auffüllen. Anschließend rund um den Rosenstamm feuchte Erde hoch anhäufeln und nicht festtreten, das schützt die Rose vor dem Austrocknen. Sie können zum Anhäufeln auch Kompost oder Lauberde verwenden.

Für Stammrosen gelten andere Pflanzgesetze: Zu Beginn wird der Stützpfahl einzuschlagen. Nun muss die Pflanze so gepflanzt werden, dass die Zapfenschnittstelle über dem Wurzelhals nicht von Erde bedeckt ist. Stammrosen werden abschließend nicht angehäufelt. Beim Anbinden sollten Sie darauf achten, die Rose nicht zu stramm an den Stützpfahl zu binden.

Die Düngung:

Die frisch gepflanzte Rose wird im ersten Jahr nicht gedüngt! In den Folgejahren empfiehlt der Grüne Holländer speziellen Rosendünger. Mehr zum Thema Düngen lesen Sie gleich bei der Rosenpflege nach Jahreszeiten.

Rosenpflege nach Jahreszeiten:

Rosen haben je nach Jahreszeit spezielle Wünsche, die den Rosenfreund auf Trab halten. Wir haben für Sie im Folgenden die wichtigsten Tricks zusammengefasst, damit Ihre Rosen prächtig gedeihen und sich Ihr Aufwand in Grenzen hält:

Rosenpflege im Frühjahr:

Das Rosenpflege-Jahr beginnt mit der Entfernung des Frostschutzes. Wählen Sie dafür einen trüben Tag ohne Sonne. Anschließend lockern Sie vorsichtig die Erde etwas auf und häufeln ein wenig Erde ab. Nun kann die Rose langsam und sanft erwachen“.

Jetzt muss gedüngt werden. Orientieren Sie sich am besten an der Haselnussblüte – wenn diese im vollen Gange ist, haben Sie den optimalen Zeitpunkt erwischt. Verwenden Sie organischen oder mineralischen Dünger und bringen Sie ihn leicht in den Boden ein. Ende Mai sollten Sie ein zweites Mal düngen, dieses Mal am besten mit einem speziellen Rosendünger. Manche Rosenexperten greifen zu einem Zusatztrick: Sie fügen der Mischung klein geschnittene Bananenschalen bei.

Ein weiterer, wichtiger Arbeitsschritt ist der Schnitt. Eine gefürchtete Prozedur, dabei sind die Regeln sehr einfach: Orientieren Sie sich am besten an der Forsythien-Blüte – das ist der optimale Zeitpunkt. Sie schneiden grundsätzlich am besten mit einer sehr scharfen, speziellen Rosenschere. Entfernen Sie alle toten und überflüssigen Triebe und Wildtriebe, die direkt aus dem Boden wachsen. Achten Sie darauf, das Schnittgut sorgfältig zu entfernen, um Schädlingsbefall und Krankheiten von vorne herein zu vermeiden. Auch auf dem Kompost haben diese Abfälle nichts verloren – ab in den Müll damit.

Rosenpflege im Sommer:

Rosen kommen mit Trockenheit gut zurecht. Sie wurzeln tief und können sich so gut selbst mit der notwendigen Flüssigkeit versorgen. In längeren Trockenperioden empfiehlt der Grüne Holländer für vollsonnige Rosenstandorte, zwei Mal pro Woche kräftig im Wurzelbereich zu wässern. Gießen Sie Rosen niemals von oben – nasse Blätter und Blüten führen zwangsläufig zu Pilzkrankheiten, die man nur schwer wieder in den Griff bekommt. Oft ruft auch Regen diese Krankheiten hervor. Kontrollieren Sie deshalb die Blätter Ihrer Rose auf mehligen, weißen Belag oder dunkle Flecken. Diese Blätter müssen sofort entfernt werden. Auch hier gilt: Keinesfalls auf den Kompost werfen!

Auch im Sommer muss ein ordentlicher Schnitt erfolgen. Hierfür unterscheiden wir zwischen ein- und mehrmals blühenden Rosen. Einmalblüher entwickeln aus dem Abgeblühten die Hagebutten – wenn Sie das vermeiden wollen, entfernen Sie die alte Blüte ganz einfach rechtzeitig. Bei Mehrmalsblühern müssen die alten Blüten regelmäßig abgeschnitten werden, damit sie wieder austreiben. Nun zum eigentlich Sommerschnitt: Setzen Sie die Rosenschere unterhalb des ersten fünffach gefiederten Blattes an. Strauch- und Kletterrosen kann man sogar etwas tiefer schneiden.

Auch im Sommer sollten Sie düngen: Jetzt empfiehlt sich hochwertigster Kompost in Maßen. Nach Mitte August sollten Sie nicht mehr düngen, damit die Pflanze vor dem ersten Kälteeinbruch keine frischen Triebe mehr entwickelt, die abfrieren würden und somit die Pflanzengesundheit gefährden. Im Zuge der Sommerdüngung sollten Sie den Boden wieder vorsichtig auflockern.

Rosenpflege im Herbst:

Jetzt ist der Zeitpunkt klar Beet“ zu machen: Säubern Sie regelmäßig das Beet und entfernen Sie Abgeblühtes. Außerdem ist jetzt die beste Pflanzzeit für Rosen – vor allem für wurzelnackt angebotene Rosensorten. Grundsätzlich gilt für den Herbst: Keinesfalls düngen!

Rosenpflege im Winter:

Schon vor dem ersten harten Frost müssen Ihre Rosen geschützt werden. Grundsätzlich gilt: Liegt die Veredelungsstelle optimal 5 cm unter dem Boden, haben Sie die besten Voraussetzungen für eine gute Überwinterung. Beetrosen sollten Sie vor dem Winter nochmals ausgiebig anhäufeln, zusätzlich sollten Sie die Stämme bis zu 20 cm hoch mit Tannenreisig abdecken.

Bei Hochstammrosen müssen vor allem die Kronen geschützt werden. Dafür empfiehlt der Grüne Holländer Leinensäcke gefüllt mit Reisig oder getrocknetem Laub. Stülpen Sie den Sack über die Krone und befestigen Sie ihn am Stamm.

Bei Kletterrosen reicht es aus, die Basis zu schützen. So kommen Ihre Rosen mit Sicherheit garantiert gesund durch den Winter.

Mit diesen Rosen-Tipps haben Sie mit Sicherheit viel Freude am edelsten Gewächs Ihres Gartens! Die Grüner Holländer Pflanzencenter und Gratencenter Berlin wünschen Ihnen viel Erfolg!

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